Zitat von Birkai:Mein Ex hat da einen sehr pragmatischen Ansatz, alles was 6 Monate nicht benutzt wurde, konnte weg. Außer saisonale Kram. Hat er auch zum größten ...
Ja, mir geht’s auch so. Wirble gerade durch die Küche. Und gerade an Tassen hänge ich irgendwie emotional. Stammt wohl aus meiner Kindheit. Neben Kleidung und Spielzeug hatte ich von allen Gebrauchsgegenständen eine Tasse, die nur mir gehörte. Und auch mein Bruder nicht angreifen durfte.
😅 Ich liebte sie heiß.
Und viele meiner Tassen sind Geschenke von lieben Menschen, die mich auch an alte Zeiten erinnern. Wobei die auch nicht immer gut waren
Mir hilft da grad ein Gedanke, den ich von „MeineLebenskunst“ von YouTube aufschnappte. Bei Konmari heißt es ja, „what sparks joy.“
Die YouTuberin aber kam für mich total überzeugend beim Ausmisten irgendwann drauf: „Auch wenn alle meine Tassen Joy sparken, ich möchte trotzdem nicht 50 Lieblingstassen haben.“
Jetzt hab ich heut morgen schon echt viel Klump aus der Küche gerext (lauter Dinge, die ich seit Jahren nicht nutze, oder auch ohne wunderbar zurecht komme, mir aber den wertvollen Platz rauben und das Putzen und Wegräumen mühsam machen), jetzt trink ich einen Kaffee und dann geh ich die Tassen an. Ich sammle mich also noch - und dann weg damit.
Bei den alten „Notfall-Tellern“ (welcher Notfall soll das sein?) fiel es mir aber auch leichter..