Aldia249
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ich finde diesen Threadbeine richtig gute Idee. Manche fühlen sich nach der Trennung so im Loch, dass das meiner Meinung nach durchaus eine Depression nahe kommt.
@meerweh ich ich finde es so stark, wie du dich trotz deiner Themen und leiden so fokussierst und dran arbeitest. Das sind definitiv große Schritte in die richtige Richtung.
Ich klinke mich mal rein. Hatte viele viele Jahre Therapie wegen Kindheitsthemen, depressiven Phasen, Ängste. Seit Jahren geht es mir eigentlich ziemlich gut mit allem und ich führe ein komplett normales Leben, sowohl beruflich, als auch freundestechnisch und die siebenjährige Beziehung, alles im Rahmen, glücklich, resilient, usw....
Im letzten halben Jahr ist dann sehr knapp hintereinander meine halbe Familie gestorben, mit der anderen Hälfte habe ich mich verstritten und dann die sehr schmerzhafte Trennung/ bzw. aktuell noch Hin und Her mit meiner ersten großen Liebe nach 7 Jahren. Er hat sich fremdverliebt und mich wochenlang belogen. Dann auch noch die Feiertage, Weihnachten Neujahr..keine Familie, alleine. Und unser Jahrestag...
Lange Rede kurzer Sinn: so schlecht habe ich mich seit vielen Jahren nicht mehr gefühlt. Habe tagelang kaum geschlafen und nicht mehr vernünftig gegessen, abgenommen, hoffnungslos, ängstlich... Definitiv symptomatisch sehr nah an der Depression
Früher hatte ich auch Medikamente genommen (valdoxan, Trimipramin)
Ich will das eigentlich nicht mehr anfangen, weil es doch in irgendeiner Art und Weise abhängig macht.
Wie auch immer: ich kämpfe drum, mal mehr und mal weniger Erfolg