Zitat von Xell1990:
Ich hoffe mal sehr stark, dass das nicht stimmt.
Mir persönlich ist es auch schonmal passiert, vor 5 Jahren bin meiner damaligen Freundin fremd gegangen mit der ex. Das wird mir sehr sehr wahrscheinlich nicht noch einmal passieren.
Aber interessant wie die Meinungen auseinander gehen.
Lieber Xell1990!
Habe hier eine Statistik (aus dem Jahr 2008 veröffentlicht) von Focus, nur mal als "zahlenmäßige Darstellung":
Betrug in Serie
Viele Fremdgänger sind zudem Wiederholungstäter. Für nur 49 Prozent der untreuen Männer und nur 55 Prozent der untreuen Frauen ist der aktuelle Seitensprung der erste in der jetztigen Partnerschaft. 17 Prozent der Männer hatten ihre Lebenspartnerin zuvor schon einmal betrogen, 12 Prozent schon zweimal und 22 Prozent sogar mehrmals. Frauen stehen den Männern kaum nach: Für 20 Prozent war es bereits der zweite und für 10 Prozent der dritte Seitensprung. 15 Prozent hatten ihren Partner mehrfach hintergangen.
Die Hauptbegründung war diese hier:
Als Motiv für Seitensprünge ermittelte Studienleiter Beer die Flaute in Ehebetten. Beer: Wir können anhand der Studie ganz klar sagen: Etwa vier von fünf Befragten haben sich für den Seitensprung entschieden, weil sie in ihrer Partnerschaft sexuell unzufrieden sind.
In Zahlen ausgedrückt, beschwerten sich 85 Prozent der Frauen und 79 Prozent der Männer über den häuslichen Sex.
Wie gesagt, das war aus dem Jahr 2008. So gesehen, hat sich wohl nicht viel geändert, was zumindest die Motive für eine Affäre betrifft.
Eine im letzten Jahr veröffentlichte, von einem sog. Beziehungspsychologen bei einer renommierten deutschen Universität in Auftrag gegebene Studie sagt folgendes aus:
...
Zusammengefasst geben demnach etwa 15-50% der Befragten an, in ihrem Leben mindestens eine sexuelle Außenbeziehung gehabt zu haben. Es scheint demnach eine große Kluft zwischen dem Wunsch nach Verlässlichkeit, Treue und einer monogamen Beziehung und dem Bedürfnis nach Freiheit, Abwechslung und sexuellem Abenteuer zu geben.
Hierbei wurde angeblich 4.000.000 Menschen in mehreren westeuropäischen Ländern befragt (darunter waren Deutschland, Frankreich, die Benelux-Staaten, Spanien und Grossbrittannien).
Man kann natürlich nun sagen: Okay, es wurden vielleicht gerade jene zufällig befragt, die auch unter die Rubrik Ehebrecher/Affärenmensch fallen. Trotzdem hält der Psychologe diese Zahl für authentisch, weil er nach eigenen Angaben diese Zahlen im Verhältnis auch in seiner psychologischen beruflichen Tätigkeit bestätigt sieht.
Ergo:
Im Schnitt haben etwa jede 2. - 6. Person eine Außenbeziehung neben der regulären festen Beziehung. Das ist im Sinne von Vertrauen in Partnerschaften, sollte dem so sein, ein Armutszeugnis. Ob man das glaubt oder nicht, sei dahingestellt.
Ich kann auch nur von eigenen Erfahrungen, auch aus dem beruflichen berichten. Und da muss ich sagen, dass die Wiederholungsquote bei Fremdgängern bei den von mir betreuten Fällen
weit höher ausfiel!
Darum, hier spreche ich auch nur für mich selbst und soll kein Affront gegen andere Menschen sein, es ist zu meinem eigenen Schutz (weil auch meine Exen mich allesamt betrogen haben): Ich werde niemals mit einer Frau zusammenkommen, die absichtlich und wissentlich bewusst eine Afäre betrieben hat oder aktiver schuldiger Teil einer solchen war.
Ausnahmen sind da bei mir:
- Die betreffende Person/Frau wusste nichts von ihrer "Rolle" als Affärenfrau
- Die betreffende Person/Frau lebte in einer Beziehung, in der sie Gewalt oder anderes unsittliches Verhalten erdulden musste.
Jede Beziehung hat mal Höhen und Tiefen, aber ein Seitensprung, ONS oder eine dauerhafte Fremdgeherei sind niemals eine Lösung, eher ein Katalysator für Katastrophen, Tragödien und schlimmen Konsequenzen.
Dss muss nicht sein.