38521

Beste Beziehungsform finden offen / geschlossen?

G
Zitat von carlos7:
Danach haben wir uns über gegenseitige kleine und größere Verletzungen ausgetauscht. Vieles um die Jamaikanerin spielte bei ihr eine Rolle, bei mir ging es eher um das Pärchen-Verhalten zwischen ihr und dem Schreiner. 6 spielte in der Diskussion keine Rolle, da haben wir uns beidseitig ganz gut eingeschwungen. Das Gespräch war ein wenig ein Brustlöser für uns beide.

Hmm, ein Brustlöser für euch beide? Gegenseitige kleine und größere Verletzungen?

Wäre da nicht deine vielfach wiederholte und im Brustton der Überzeugung hier eingestellte gerade zu euphorische
Darstellung wie toll, gut, doch alles bei dir/euch jetzt alles ist, so gut wie es noch nie war. Eine rundum nun
zufriedene EF, die zwar in einen anderen Mann verliebt ist und liebt als Liebespaar im Freundeskreis und deren
Umfeld und in der Öffentlichkeit - ausser eurem direkten Umfeld - eine Zweitbeziehung lebt, du das super toll findest
so lange du bei ihr auf deine Kosten (ihr Pflichtpogramm) kommst, kann das doch gar nicht sein. Da passt doch ein
Brustlöser und Verletzungen überhaupt nicht zu. Finde den Fehler.
Zitat:
Danach haben wir uns über gegenseitige kleine und größere Verletzungen ausgetauscht, bei mir ging es eher um das Pärchen-Verhalten zwischen ihr und dem Schreiner.

Gibt es jetzt ein weiter so? Geplante Ausweitungen im Freundes- und Bekanntenkreis? Oder doch eher etwas mehr
in Richtung Diskretion und Vorsicht? Warum müssen die Wochenenden mit dem Schreiner sein, wenn dir das
schwer im Magen liegt, Unwohlsein und Schmerzen bereitet? Nur um ihr und ihm etwas mehr Vergnügen zu
gönnen? Deine EF weiß das doch, ist ihr wohl auch nicht egal, aber der Schreiner und ihr Vergnügen ist ihr wichtiger.

Ich nenne das erkennbar tief empfundene Liebe, niemals etwas bewusst tun, was dem LP weh tut oder gar schadet.
Das ist bei ihr wohl auch so - beim LP Schreiner.

x 3 #10126


aequum
@carlos7

Hallo Carlos,
Dir ist schon bewusst, dass Deine Frau durch das Treffen mit der Schwester noch weiter in das soziale Umfeld des Schreiners integriert werden wird.

Bedeutet das sie zukünftig nicht nur mit seinen Freunden und Bekannten Zeit verbringen wird sondern auch mit seiner Familie... mindestens mit seiner Schwester und ihrer Familie.

Demnach wird es sich mehr und mehr zu einer realen Zweitbeziehung, jedoch ohne Trauschein entwickeln. Sprich, sie wird auch dort sowohl familiäre als auch private Anlässe unter den Freunden und Bekannten wahrnehmen.
Ganz genauso wie auch in eurem ehelichem Umfeld.

Diese Zeit wird selbstredend die ehelichen Zeit entsprechend reduzieren.

Da Du ja bereits schon Magengrummeln erleiden musstest als Deine Frau das WE mit dem Schreiner und seinen Freunden verbracht hat, möchte ich Dich fragen ob Du glaubst, damit fertig werden zu können?

x 4 #10127


A


Beste Beziehungsform finden offen / geschlossen?

x 3


C
Zitat von FrauDrachin:
@carlos7 , ich hoffe, du hast vorher abgeklärt, ob der/die Coach/TherapeutIn Erfahrung oder zumindest Offenheit für Poly mitbringt? Sonst könnte das ein ganz schönes Desaster werden.

Nicht wirklich, allerdings bietet die Coachin/Therapeutin unter anderem Beratung bei "unterschiedlichen Vorstellungen des Beziehungsmodells" an. Das klingt zumindest passend. In 2 Wochen weiß ich mehr. Gespannt bin ich jedenfalls schon mal.

#10128


C
Zitat von unbel-Leberwurst:
Finde es ein wenig schade, dass Du "Deine" Themen nicht anrühren willst und das es jetzt nur um den Umgang mit der OB gehen soll. Denn ausgerechnet da seid ihr doch sehr gut im Gespräch und alles in allem läuft es.

"Meine" Themen habe aber alle Relevanz für die Beziehung. Insofern wird die Beratung sicherlich auch nach tieferliegenden Gründen forschen, falls es denn welche gäbe.

#10129


C
Zitat von Gast2000:
Eine rundum nun
zufriedene EF, die zwar in einen anderen Mann verliebt ist und liebt als Liebespaar im Freundeskreis und deren
Umfeld und in der Öffentlichkeit - ausser eurem direkten Umfeld - eine Zweitbeziehung lebt, du das super toll findest
so lange du bei ihr auf deine Kosten (ihr Pflichtpogramm) kommst, kann das doch gar nicht sein. Da passt doch ein
Brustlöser und Verletzungen überhaupt nicht zu. Finde den Fehler.

Ich verstehe deinen Punkt, aber das Leben ist eben nicht nur schwarz-weiß. Jede Beziehungsform bringt Glück und Schmerz, außer in Hollywood. Es gibt immer Belastendes in einer Partnerschaft, angefangen von unterschiedlichen Vorstellungen wo die Zahnpasta zu stehen hat, bis zu grundsätzlichen Differenzen. Im Endeffekt kommt es darauf an, ob eine Partnerschaft einem Menschen Energie zuführt oder einem Menschen Energie abzieht.

In meinem Falle finde ich die derzeitige Form der Partnerschaft trotz immer mal erfolgenden Verletzungen bei weitem positiv für meinen Energiehaushalt. Ich liebe meine Frau und freue mich an ihr, unserer Familie und unserer Intimität. Könnte es besser sein? Theoretisch schon, aber in der Realität kann ich mir das kaum vorstellen. Das alte monogame Modell will ich nicht mehr zurück. Wenn schon eine Schließung, dann nur als Monogamie 2.0, nämlich mit einer frohen, glücklichen, beruflich ausgelasteten, 6uell lustvollen Frau an meiner Seite. Das wird meine Frau aber nicht sein, wenn ich sie zur Monogamie 2.0 zwinge, sondern nur wenn sie irgendwann sagt: "Schön war's, aber jetzt will ich nur noch ganz allein meinen Mann". Da sind wir noch nicht. Weder sie noch ich.

x 2 #10130


C
Zitat von Gast2000:
Gibt es jetzt ein weiter so? Geplante Ausweitungen im Freundes- und Bekanntenkreis? Oder doch eher etwas mehr
in Richtung Diskretion und Vorsicht? Warum müssen die Wochenenden mit dem Schreiner sein, wenn dir das
schwer im Magen liegt, Unwohlsein und Schmerzen bereitet? Nur um ihr und ihm etwas mehr Vergnügen zu
gönnen? Deine EF weiß das doch, ist ihr wohl auch nicht egal, aber der Schreiner und ihr Vergnügen ist ihr wichtiger.

Tatsache ist, dass meine Frau eine Beziehung mit dem Schreiner führt. Und ja, die Beziehung wird nach und nach sich im Familien- , Freundes- und Bekanntenkreis des Schreiner ausbreiten. Zukünftig vielleicht auch in unserem Kreis, wenn es sich um ein wirklich tragfähiges und langfristiges Konstrukt handeln würde.

Warum mir meine Frau das alles zumutet? Gute Frage, aber warum muten Menschen auf der anderen Seite ihren Partnern zu, sich nicht ausleben zu dürfen? Ist das eine besser als das andere? Ich bekommen insgesamt für meine Bereitschaft, ihren Weg mitzugehen, mehr zurück, als ich hineinstecke. Das spürt meine Frau und bekommt es von mir auch wiedergespiegelt. Solange das so bleibt, gehe ich den Weg mit und gönne ihr zusätzliche schöne Momente zu den unsrigen. Ist daher meiner Frau ihr Vergnügen wichtiger als mein Wohlergehen? Ich glaube nicht. Im Augenblick ist es so: Geht es ihr gut, geht es auch mir gut.

#10131


C
Zitat von Gast2000:
Ich nenne das erkennbar tief empfundene Liebe, niemals etwas bewusst tun, was dem LP weh tut oder gar schadet.
Das ist bei ihr wohl auch so - beim LP Schreiner.

Auch hier ist es so, dass es kein schwarz-weiß gibt. Ein Beispiel: Meine Frau weiß, dass mir 6ueller Verzicht sehr weh tut. Nimmt sie darauf Rücksicht? Jetzt ja, die 10 Jahre vorher nicht wirklich. Hat sie 10 Jahre mir bewusst weh getan, indem sie die 6uelle Frequenz zu ihrem Vorteil niedrig gehalten hat? Rein aus meiner Sicht, könnte man das mit Ja beantworten. Wie du wahrscheinlich siehst, tut man manchmal bewusst weh, weil man Grenzen oder Wünsche hat und es stest ein Abwägen zwishcen eigenem Vor-/Nachteil und fremdem Vor-/Nachteil ist.

#10132


C
Zitat von aequum:
Hallo Carlos,
Dir ist schon bewusst, dass Deine Frau durch das Treffen mit der Schwester noch weiter in das soziale Umfeld des Schreiners integriert werden wird.

Bedeutet das sie zukünftig nicht nur mit seinen Freunden und Bekannten Zeit verbringen wird sondern auch mit seiner Familie... mindestens mit seiner Schwester und ihrer Familie.

Demnach wird es sich mehr und mehr zu einer realen Zweitbeziehung, jedoch ohne Trauschein entwickeln. Sprich, sie wird auch dort sowohl familiäre als auch private Anlässe unter den Freunden und Bekannten wahrnehmen.
Ganz genauso wie auch in eurem ehelichem Umfeld.

Das ist ein sehr guter Punkt. Ja, sie wird nach und nach immer weiter integriert werden, das ist mir klar und einer der Hauptpunkte, die für mich natürlich belastend sind. Im Endeffekt wird unsere Poly-Beziehung im Extremfall darauf hinauslaufen, dass sie mit dem Schreiner vor dessen privatem Umfeld eine wirklich vollwertige Beziehung führt. Nach außen hin wahrscheinlich wie ein Paar in einer Fernbeziehung. Meist tritt er alleine auf, aber manchmal ist seine Fernbeziehung mit anwesend und dann geben sich beide auch als Paar. Wahrscheinlich trifft die Fernbeziehungs-Analogie es sogar richtig gut und ich könnte mir vorstellen, dass einige seiner Bekanntschaften sogar dieser Meinung sein könnten.

Zitat von aequum:
Da Du ja bereits schon Magengrummeln erleiden musstest als Deine Frau das WE mit dem Schreiner und seinen Freunden verbracht hat, möchte ich Dich fragen ob Du glaubst, damit fertig werden zu können?

Das ist und wird für mich der schwierigste und verletzendste Punkt sein. Wenn ich ehrlich bin... ich bin mir nicht sicher, ob ich damit gut umgehen kann. Solange ich den Schreiner und niemand aus seinem Umfeld kenne, kann ich das sicherlich ganz gut ausblenden. Wenn ich die beiden je in so einer Situation erleben müsste, wäre das vielleicht so wie für jemanden, der den Partner in flagranti erwischt und die Bilder nicht mehr aus dem Kopf bekommt.

Du hast schon den Finger auf den richtigen wunden Punkt gelegt und irgendwann wird das definitiv ein Thema bei der Beziehungs-Coachin werden. Da werde ich mich eingrooven oder eine klare Grenze ziehen müssen.

Das geplante Treffen mit der Schwester (laut meiner Frau entscheidet sich das erst kurzfristig) belastet mich zwar etwas, aber ich habe mich damit abgefunden, dass es irgendwann nachgeholt werden würde. Ich sehe das aber auch weniger als Integration in seinen Familienkreis, sondern eher als ein Abchecken, ähnlich wie mein geplantes Abendessen mit der Koreanerin und ihrer Frau. Ich muss mal meine Frau fragen, ob sie damals das 3er-Treffen wirklich nur abgesagt hatte, weil es mir nicht gut ging oder ob sie Bammel davor hatte. Das letztere würde mich zwar kränken, wäre für mich aber nachvollziehbar. Ich bin auch nervös wegen Samstag und habe mir schon zig mal überlegt, was ich anziehe und was ich als Gastgeschenk ihrer Frau mitbringen soll usw. Die Koreanerin ist da keine große Hilfe... sie sagt nur, ich soll einfach so kommen und so sein, wie ich immer bin. Nach ihrer letzten Bekanntschaft könnte es nach Meinung ihrer Frau eh nur besser werden. Angeblich hatte bei dem ihre Frau schon vor dem Hauptgang den Daumen gesenkt. Es lastet also ein gewisser Druck auf mir. Ich freu mich aber auch auf Samstag. Wenn ihre Frau so witzig und umgänglich ist, wie sie selbst wird das ein richtig netter Abend. Apropos Frau: Korrekt wäre natürlich von Partnerin zu reden. Noch sind die beiden nicht verheiratet, obwohl die Koreanerin immer von "ihrer Frau" redet.

x 1 #10133


unbel-Leberwurst
Zitat von carlos7:
"Meine" Themen habe aber alle Relevanz für die Beziehung. Insofern wird die Beratung sicherlich auch nach tieferliegenden Gründen forschen, falls es denn welche gäbe.


Aber Deine Themen solltest Du dann besser in Sitzungen ohne Deine Frau beackern...

x 6 #10134


C
Zitat von unbel-Leberwurst:
Aber Deine Themen solltest Du dann besser in Sitzungen ohne Deine Frau beackern...

Ich bin mir allerdings nicht klar, was "meine" Themen wirklich sind und ob sie mir so im Weg stehen, dass ich dafür Coaching oder Beratung benötigen würde. Weil unzufrieden mit mir selbst bin ich nicht. Eigentlich find ich mich schon ganz gut so wie ich bin

x 1 #10135


L
Zitat von carlos7:
Das geplante Treffen mit der Schwester (laut meiner Frau entscheidet sich das erst kurzfristig) belastet mich zwar etwas, aber ich habe mich damit abgefunden, dass es irgendwann nachgeholt werden würde. Ich sehe das aber auch weniger als Integration in seinen Familienkreis, sondern eher als ein Abchecken, ähnlich wie mein geplantes Abendessen mit der Koreanerin und ihrer Frau.

Schreiners Schwester hat Mitbestimmungsrecht über das Liebes und 6 Leben ihres Bruders?

Das die Frau der Koreanerin wissen möchte, mit wem ihre Frau das Bett teilt, ok.
Als EF die Schwester des Schreiners Kennenlernen ist ein anderes Kaliber mMn.

Da redest dir aber gewaltig was schön.

x 6 #10136


aequum
Zitat von carlos7:
Das ist und wird für mich der schwierigste und verletzendste Punkt sein. Wenn ich ehrlich bin... ich bin mir nicht sicher, ob ich damit gut umgehen kann

Danke für Deine ehrliche Antwort.

Ein weiterer Punkt, der mir in den Sinn kommt, ist die Tatasache, dass die Zeit die Deine Frau in ihre Zweitbeziehung investiert zwangsläufig auch zu einer Reduzierung ihrer Zeit für ihre Kinder führt.
Ist es ihr bewusst und hat sie damit so gar kein Problem?

x 2 #10137


I
Zitat von aequum:
Deine Frau in ihre Zweitbeziehung investiert zwangsläufig auch zu einer Reduzierung ihrer Zeit für ihre Kinder führt.

Ist das so? Außer der gesellschaftlichen Akzeptanz sehe ich da keinen Unterschied zu Eltern die im Verein tätig sind und dort auf irgendwelchen Sitzungen rumhängen, ein zeitaufwendiges Hobby haben, ins Fitnesstudio gehen oder einfach nur einmal die Woche Abends zum Entspannen in die Sauna...

x 5 #10138


C
Zitat von Leonie71:
Als EF die Schwester des Schreiners Kennenlernen ist ein anderes Kaliber mMn.

Was wäre deiner Meinung nach möglicher Hintergrund? Wie gesagt kann ich mich jetzt nicht sooo gut in weibliche Denkweise einfühlen. Zumindest nicht in jamaikanische...

#10139


aequum
Zitat von Isnogud:
Ist das so? Außer der gesellschaftlichen Akzeptanz sehe ich da keinen Unterschied zu Eltern die im Verein tätig sind und dort auf irgendwelchen ...

Nein, ich meine die Sessions der EF mit Übernachtung bei ihrem Lover oder die WE-Trips mit ihm.

Das was Du aufführst sind nur Abwesenheiten über ein paar Stunden.

x 3 #10140


A


x 4