Zitat von Springfield: Vor dem Schlosser gab es noch drei andere Männer, mit denen sie mich betrogen hatte. Von dem einen war auch "unser Kind", das sie mir unterjubelte.
Das war wohl jugendlicher Übermut... Du hast geglaubt ihre Lust auf dich würde endlich anspringen, wenn du sie auf den Schoß von Nr 4 platzierst? Die Logik dahinter ist nicht mal mir ersichtlich, obwohl unsere Grundgedanken ja nicht unähnlich waren
😉 Zitat von Springfield: Ich sehe eine Klippe. Eure Kommunikation. Du schreibst selbst, wie gut sich ein intensives und offenes Gespräch anfühlt, wie es euch zusammenbringt, Zweifel zerstreut, die gemeinsame Energie stärkt. Mehr davon und intensiver! Das ist aus meiner Sicht, das Wichtigste überhaupt! Und keine Angst vor den eigenen Wahrheiten und den Wahrheiten des anderen.
Ich empfinde es so, als wären wir da auf einem guten Weg. Früher haben wir uns nie so eingehend über Emotionen, Wünsche, etc unterhalten. Ich versuche die richtige Balance zu finden und sie und mich nicht zu überfrachten mit dieser Art von Gesprächen.
Zitat von Springfield: Eine weitere Klippe wäre eigentlich dein Geschäftsgebaren in Sachen Sex mit deiner Frau. Da aber nach Lage der Dinge deine Frau hier kein Veto einlegt, ist es für euch beide in Ordnung und damit nicht als Klippe einzustufen.
Also in Sachen 6 bin ich auch am wenigsten verhandlungsbereit, um ehrlich zu sein. das ist für mich schon ein Make-or-Brake Kriterium für die Offene Beziehung. Last line of Defense, es sei denn wir fänden eine andersweitige Kompensation über Dritte, die ich mir aber gerade nicht vorstellen kann.
Zitat von Ema: Manchmal erhofft sich aber auch einer einen anderen Vorteil für sich. Zum Beispiel ist er verliebt und sieht sich so imstande, diese Verliebtheit zu einem anderen, mit dem er eigentlich lieber zusammen wäre, offiziell ausleben zu dürfen.
Wenn du deinen Satz etwas anders formuliert hättest, dann würde ich sagen, dass er hier zutrifft:
Manchmal erhofft sich aber auch einer einen anderen Vorteil für sich. Zum Beispiel ist er verliebt und sieht sich so imstande, diese Verliebtheit zu einem anderen, mit dem er eigentlich auch gerne zusammen wäre, offiziell ausleben zu dürfen.Zitat von Ema: Du kannst nie in Menschen hineinsehen, Carlos. Auch nicht in den eigenen Partner. Welche Motive deine Frau wirklich hat, dieses Modell im Moment mitzumachen, weißt du nicht. Niemand weiß es. Vielleicht weiß sie es nicht einmal selbst, in dem Sinne, dass es ihr selbst noch nicht vollständig bewusst ist.
Tatsächlich ist das die Hauptsorge, die ich habe. Meine Frau hat sich über die letzten Monate, aber vor allem Wochen verändert. Ich finde zum positiven: Sie ist ausgeglichener, ruhiger, mehr bei sich selbst. Ich finde das einerseits schön, andererseits ist es auch etwas beunruhigend. Denn ich kann meine Frau nicht mehr so gut einschätzen, wie noch vor einem halben Jahr. Auch das hat wiederum zwei Seiten: Es erhöht die 6uelle Spannung und ihre Attraktivität auf mich, auf der anderen Seite nagt im Hinterkopf eine kleine Unsicherheit, ob ich sie womöglich in der alles entscheidenden,
einen Frage falsch einschätze. Das letztere wäre natürlich fatal. Mein Confidence-Level ist derzeit nur noch bei 99%, nicht mehr bei den vollen 100%. Ich hoffe das letzte % kommt durch das Coaching wieder.
Zitat von Ema: Offene Beziehung hin oder her (für mich persönlich wäre es nix): Auf den Krampf, den ihr im Moment habt, mit euren ständigen Problemgesprächen und Jamaika-Dramen und Muttirundenbloßstellungen und Paartherapeuten und Nachjustierungen usw. hätte ich ganz sicher keine Lust.
Das ist ja schon beim Zuhören ermüdend.
Es ist zugegebenermaßen anstrengend. Aber eben auch durch die damit verbundene, größere Nähe, bereichernd.
Zitat von Felica: Was ich Dich schon länger fragen wollte: Wieviel Energie kostet es Dich, die Unannehmlichkeiten zu verdrängen und nur die "Vorteile" zu sehen?
Um eine frühere Äußerung von dir aufzugreifen: Das hängt von meinem "Hormonspiegel" ab. Manchmal sehe ich nur die Vorteile. Wenn ich dagegen mich emotional oder 6uell zu kurz kommen sehe, nagen die Mikroverletzungen und Unannehmlichkeiten in mir. Aber diese und letzte Woche ware in der Summe richtig gut. Wir hatten tollen 6 oder ich wurde leidenschaftliche verwöhnt, wir haben viel Zeit miteinander verbracht, wir hatten gelöste und entspannte Stimmung. Und das trotz beider Full-Time Jobs. Also die Vorteile überwiegen eindeutig (zugegeben: nach gestern abend ist mein Hormonspiegel auf rosarot).