Zitat von Felica: Deine Frau widerum kompensiert nicht die Anzahl mit dem Schreiner, sondern die Qualität der Sexualität mit Emotionen in ihrer Zweitbeziehung.
Mir geht es nicht
nur um die Quantität, da hast du mich falsch verstanden. Bezüglich Quantität geht es mir nur um ein
Minimum an partnerschaftlicher Intimität, das eher am unteren Ende des Erwartbaren für Menschen unseres Alters liegt. 2x die Woche ist nun wirklich keine Überforderung der weiblichen Libido. Noch dazu bin ich ja sogar bereit, den 6 teilweise durch ihr tolles Verwöhnprogramm zu ersetzen, wenn ihr nicht nach eigener Ekstase zumute ist. Wichtig in dem Zusammenhang ist mir aber vor allem die
emotionale Qualität des 6 mit meiner Frau. Mir ist es enorm wichtig, den Ausstoß an Kuschelhormonen zu spüren, der mich flutet, wenn wir uns nach 6 oder Verwöhnung eng aneinanderlöffeln oder sie mit ihrem Kopf auf meiner Brust beginnt zu schnarchen. Es gibt kaum ein schöneres Gefühl für mich, als wenn sie nach dem 6 schläfrig sagt, dass sie mich liebt.
DAS ist 6uell-emotionale Qualität für mich, der Akt an sich ist mir da eher nebensächlich. Der ist von OK bis sehr gut, manchmal auch phantastisch, er kann Penet. irgendeiner Art enthalten oder outercourse statt intercourse sein... darauf kommt es mir im Endeffekt bei meiner Frau weniger an. Es muss nicht einmal gegenseitige Befriedigung beinhalten, gegenseitiger Zuschau-Genuss reicht manchmal auch. Ich definiere die Qualität von partnerschaftlichem 6 anders, als die Qualität von Fremd-6. Beim Fremd-6 geht es mir nicht um emotionale Qualität, sondern nur darum wie sehr ich auf das Gebotene abfahre und mein Gegenüber auf mich. Da zählt nix anderes als der reine 6 und nichts als der 6.
Zitat von Felica: Wie Du schon öfters erwähnt hast, wäre Dir nur Sex mit Deiner Frau lieber.
Jein. Wie oben gesagt, ist der 6 und vor allem der After-6-Hormonausstoß für mich wunderschön. Darauf will und kann ich nicht verzichten. Das ist Make oder Brake für die Partnerschaft und Ehe. Aber ich bin im Augenblick an einem Punkt, wo ich auf meine Außenbeziehung nicht verzichten will. Der 6 mit der Koreanerin ist einfach zu gut. 6uell ist sie die bisher am perfektesten passende Frau für mich und ich habe das Gefühl, dass da noch mehr geht. Sie fährt unglaublich auf mich ab und wir harmonieren nahezu perfekt. Ich sage, sie macht. Ich zeige, sie macht... und manchmal ist es sogar so: Ich denke, sie macht. Wir passen 6uell super gut zusammen. Der 6 mit meiner Frau ist mir aus partnerschaftlicher Sicht wichtiger, aber auf den 6 mit der Koreanerin will ich deshalb keinesfalls verzichten. Wenn morgen meine Frau mit dem Schreiner Schluss (oder umgekehrt) machen und mich bitten würde, die Ehe wieder zu schließen, würde ich das definitiv ablehnen. Ich sähe nicht ein, warum ich verzichten sollte, nur weil der Schreiner nicht mehr da wäre. Gäbe es die Koreanerin nicht, würde ich wahrscheinlich einer Schließung zustimmen, aber in der gegenwärtigen Gemengelage: Klares Nein. Die Frage stellt sich zur Zeit zwar nicht, aber wenn der Fall einträte, wären wir genau da, wo wir vor ca einem Jahr waren: Einer der beiden will schließen, der andere lehnt ab. Und ich kann den Gedankengang meiner Frau von damals im Augenblick recht gut nachovllziehen: Wenn sie mir die Koreanerin ultimativ verbieten wollte, nur weil der Schreiner nicht mehr für ihr Vergnügen verfügbar wäre, würde ich auch die Beziehung in Frage stellen. Schließlich ist die Nichtverfügbarkeit des Schreiners kein Grund mich einschränken zu wollen. Ginge gar nicht.