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Beste Beziehungsform finden offen / geschlossen?

meineMeinung
oder umgekehrt

x 4 #10441


F
Zitat von carlos7:
Nach so langer Abstinenz

Ja unglaublich 😮

x 2 #10442


A


Beste Beziehungsform finden offen / geschlossen?

x 3


A
697 Seiten,..und Du wirst der zweite Sieger sein. Deine NochEF wird nur bei dir bleiben,..weil sie einen "anderen" hat. Du allein bist ihr zu wenig! Kannste beschönigen oder nicht..., du zählst nicht mehr! Deine NochEF will mehr von Schreiner,..und Du mekst nichts davon!

#10443


A
Zitat von AncoSpoon1:
und Du wirst der zweite Sieger sein

Zweiter Sieger passt eher zu dir!

x 3 #10444


C
So, das erste Coaching haben wir ohne größere Verwerfungen hinter uns gebracht. Ich fand es richtig interessant und sogar meine Frau war angetan, was einiges heißen will. Es war jetzt nicht super intensiv, sondern als erste Sitzung natürlich eher informativ und ein wenig an der Oberfläche, allerdings hatten wir beide am Ende ein erstes kleines Aha-Erlebnis. Übrigens: Das ganze nennt sich offiziell Beziehungs-Begleitung, ist also ein Coaching und keine Therapie, denn zu therapieren gäbe es laut Einschätzung der Coachin bei uns nichts. Aber eine beratende Begleitung hält sie für durchaus sinnvoll, wenn auch nicht zwingend notwendig. Wir wären auf einem guten Weg und sie hätte das Gefühl, dass wir den Weg Hand in Hand beschreiten. Nagelt mich im Folgenden bitte nicht beim exakten Wortlaut. Ich kann eine Stunde intensives Gespräch nur sinngemäß wiedergeben.

Insgesamt gesehen meinte sie, dass wir mit den typischen Problemen von Paaren zu kämpfen haben, die von einer monogamen Beziehung in eine nicht-traditionelle Beziehungsform übergehen: Wir würden jeden Tag Neuland betreten und keiner von uns wüsste, ob das Neuland stabil wäre oder aus Treibsand bestünde. Daher wäre Bedachtsamkeit und enge Verbundenheit wichtig, so dass ein Partner der anderen auf dem Weg sichern kann. Der nachlaufende Partner achtet auf den Vorangehenden und sichert ihn wie bei einer Seilschaft vor dem Stürzen... und der Vorangehende sichert den Nachsteigenden, sobald er selbst festen Stand unter den Füßen hat. Im besten Falle steigt mal der eine voraus und der andere ruht sich aus, dann wieder umgekehrt. Aber beide sichern sich gegenseitig vor Verletzungen oder gar einem Absturz. Ich fand das Seilschafts-Bild sehr treffend.

Vielleicht aber mal von Anfang an: Sehr sympathische Coachin mittleren Alters. Meine Frau nervös, ich auch ein wenig. Wir haben erst mal drüber gesprochen, warum wir überhaupt da sind. Sie hat gleich hinterfragt, was ich (als Hauptredner) vom Coaching mir erwarte und was meine Frau (als anfängliche Schweigerin) sich erwarte. Dann hat sie erläutert, wie solche Sitzungen ablaufen, da wir ja Beratunges-Newbees waren. So richtig los ging es dann nach einer 1/4 Stunde, als sie uns bat unsere "Beziehungsreise" zu schildern, was erwartungsgemäß dann an mir hängenblieb. Unterbrochen wurde ich eher von der Coachin, die immer mal ermutigend einstreute, wie spannend / erlebnisreich / mutig / aufregend / neu etc einzelne Schritte unsere Reise wohl für uns gewesen waren. Ich hatte das Gefühl, dass sie dadurch meine Frau aus der Reserve locken wollte, weil sie die Aussagen eher in ihre als in meine Richtung machte. Meine Frau ging nach einer Weile auch aus sich heraus und hat Punkte ergänzt, die ich vergessen hatte oder ihr wichtig erschienen. Interessant fand ich vor allem, dass die Coachin unsere Beziehungsöffnung zwar an sich nicht ungewöhnlich fand aber den Zeitpunkt dafür schon. Die meisten Paare würden entweder nach einigen Monaten bis wenigen Jahren ihre Beziehung überdenken, andere Paare erst wenn die Beziehung gereift ist und das Familienleben nicht mehr im Vordergrund steht, sprich: bevor Kinder da sind oder nachdem die Kinder flügge sind bzw zumindest keiner Betreuung mehr bedürfen. Unser Zeitpunkt wäre ungewöhnlich und daher für sie besonders spannend, für uns aber auch sicherlich nicht einfach zu meistern. Das Spagat zwischen Job, Familie und Außenbeziehungen wäre schon für ein klassisches Familienmodell eine ordentliche Hypothek, an der viele Beziehungen scheitern.

Apropos scheitern: Tatsächlich gibt es bei nicht-traditionellen Beziehungen (worunter sie alle offenen und poly-amoren Formen zählt) ein Paradoxon: Diese Beziehungen müssten eigentlich statistisch häufiger scheitern, da sie weit größeren Belastungen und Gefahren ausgesetzt als klassische Beziehungen, scheitern aber erstaunlicherweise nicht häufiger als die letzteren. Das liegt daran, dass die Bindung in nicht-trad Beziehungen häufiger deutlich gefestigter ist als in normalen Beziehungen. Diese Bindungsfeste gleicht die deutlich größeren Verlockungen und Gefahren wieder aus. Sie meinte auch, dass wir uns daher keine Selbstvorwürfe machen müssten, wenn wir von Zeit zu Zeit am Partner oder der Beziehung Zweifel bekämen. Das Überwinden dieser zeitweisen Zweifel gehört in jeder guten Beziehung dazu, in einer offenen ist man ihnen aber einfach häufiger ausgesetzt. Sie hat uns gebeten uns unabhängig voneinander Gedanken zu machen, wann wir gezweifelt haben und wie wir diese Zweifel überwunden haben. In einer der nächsten Sitzungen würde sie gerne, dass wir offen darüber sprechen.

Aus unseren Schilderungen hat sie 3 unterschiedliche Beziehungsstadien herauskristallisiert: Das Kennenlernen, die Familiengründung, die Offene Zeit (wiederum unterteilt in Nicht-exklusive Zeit und Poly-amore Zeit). Auch da hat sie uns gebeten, uns zu überlegen, welches Stadium uns welche Energie gegeben oder gekostet hat. Insbesondere möchte sie nächstes Mal darauf eingehen, was unsere individuellen Beweggründe für die Öffnung waren und welche Beweggründe wir beim Partner annahmen. Und zwar ohne vorher darüber miteinander zu reden. Das Gespräch hierüber will sie zum zentralen Punkt der nächten Sitzung machen.

Sie bezeichnete die Dynamik unserer Beziehung als Beziehungsreise. Aus unseren Schilderung hätte sie entnommen, dass wir noch nicht am Ziel wären und unsere spannende Reise weitergeht. Sie sagte voraus, dass wir irgendwann spüren würden, dass die Reise beendet wäre und wir am Ziel angekommen wären. Jeder für sich, idealerweise zum gleichen Zeitpunkt, realistischerweise aber zu unterschiedlichen Zeitpunkten. Die Kunst wäre dann miteinander eine Lösung zu finden, wie die unterschiedlichen Endpunkte so vereinbar wären, dass wir beide damit unseren Frieden machen können. Überhaupt war sie regelrecht begeistert von unserer Einstellung, in allen Belangen Konsens oder Kompromisse zu suchen. Sie meinte, das wäre ein sehr gutes Zeichen für die Tiefe und Belastbarkeit unserer Beziehung. Wir gingen in dieser ersten Sitzung allerdings nicht auf unsere 6uellen Kompromisse, ich bin aber gespannt zu erfahren, wie sie unser Vorgehen da bewertet. Überhaupt hat 6 keine Rolle in diesem ersten Gespräch geführt.

Ans Eingemachte ging es eigentlich erst am Ende, als sie uns bat, je 3 Dinge zu benennen, die wir über uns selbst durch die Beziehungsöffnung gelernt haben. Da meine Frau die eher zurückhaltende schweigsame war, bat sie sie, diesmal zu beginnen. Meine Frau hat ein bisschen gebraucht, aber meinte dann, sie hätte folgendes über sich gelernt: 1. Dass sie gespürt hat, dass ihre Liebe zu mir eher zu- als abgenommen hat, obwohl sie einen zweiten Menschen partnerschaftlich liebt (sie verglich das mit der Liebe zu unseren Kindern). 2. Dass es sich für sie wie eine Befreiung angefühlt hat, sich von der anerzogenen Moral zu befreien und genau das Gegenteilige des Anerzogenen zu tun, nämlich das erste mal im Leben Männern aktiv anzuflirten und aktiv Intimitäten einzuleiten. 3. Dass sie gelassener und entspannter wurde, vor allem in Bezug auf ihre Anforderungen an sich selbst als auch im Umgang mit anderen Menschen. Ich habe über mich gesagt, dass ich über mich gelernt habe, dass ich 1. selbst nicht zwei Frauen gleichzeitig lieben kann (habe dafür das Jamaika-Desaster erklärt), dass 2. ich damit leben kann, dass meine Frau eine Zweitbeziehung führt, sofern ich ihr Lebensmittelpunkt bleibe und 3. Intimtität mit meiner Frau nicht durch eine Außenbeziehung kompensiert, sondern nur ergänzt werden kann.

Die Coachin fand unsere Aussagen sehr spannend. Weniger was wir konkret inhaltlich gesagt haben, sondern dass meine Frau ureigene Dinge im Innersten über sich selbst gelernt hat, während meine genannten Punkte Beziehungen im Außen wiedergespiegelt hätten. Sie empfand das als Ungleichgewicht und hinterfragte, ob wir uns generell unterschiedlich über Innen oder Außen definieren. Wir haben ein wenig diskutiert und es hat sich tatsächlich herauskristalliert, dass sich die Energie meiner Frau eher nach innen richtet und meine nach außen. Die Coachin hat das zum Abschluss überspitzt formuliert und uns gebeten bis zum nächsten Mal drüber nachzudenken, ob es so sei dass meine Frau ihr Ding macht... und ich auch ihr Ding mache in der Überzeugung es sei mein Ding. Was völlig in Ordnung wäre, sofern uns beiden bewusst wäre, dass die Antreiber unterschiedliche sind: "Selbst"verwirklichung auf der einen und "Beziehungs"verwirklichung auf der anderen Seite. Wichtig für eine freudvolle Beziehungsreise wäre, dass der Selbstverwirklicher sich ganz bewusst Zeiten nimmt, in denen er auf die Beziehung schaut und für diese sorgt. Und der Beziehungsverwirklicher sich ganz bewusst Zeiten nimmt auf sich selbst zu schauen und für sich selbst zu sorgen. Anderfalls könne langfristig ein belastendes Ungleichgewicht entstehen.

Ich hätte den Punkt eigentlich gern noch vertieft, weil ich ihn durchaus treffend fand, während meine Frau ihn eher kritisch beäugt hat. Ich hatte das Gefühl, dass sie ein wenig nachdenklich wurde, als die Coachin das Selbst bei ihr in den Vordergrund stellte. Aber leider war die Stunde dann zu Ende. Auf der Fahrt nach Hause war meine Frau zuerst schweigsam, meinte aber dann, dass die Sitzung ihre (wenn auch anfangs niedrigen) Erwartungen weit übertroffen hatte. Und sie gerne weiter mit mir die Beziehungsreise und die Beziehungsbegleitung machen möchte. Sie hatte das Gefühl und meinte mir angesehen zu haben, dass mir das Reden gut getan hat. Und wenn ich nicht direkt ins Büro müsste, würde sie jetzt gerne die Empfehlung der Coachin umsetzen und zuhause an der Beziehung und an mir arbeiten. Klar hatte ich noch Zeit!

In der Woche nach meinem NYC-Trip haben wir den nächsten Termin. Ich freu mich eigentlich drauf, jetzt nachdem sich die Anfangsnervosität gelegt hat. So ein bisschen habe ich über mich schon gelernt.

x 6 #10445


C
Zitat von AncoSpoon1:
697 Seiten,..und Du wirst der zweite Sieger sein.

697 Seiten und noch ist nichts von deiner Prognose zu sehen.

Zitat von AncoSpoon1:
Deine NochEF will mehr von Schreiner

Es ist genau umgekehrt.

#10446


paulaner
Zitat von carlos7:
Die Coachin hat das zum Abschluss überspitzt formuliert und uns gebeten bis zum nächsten Mal drüber nachzudenken, ob es so sei dass meine Frau ihr Ding macht... und ich auch ihr Ding mache in der Überzeugung es sei mein Ding

Diese Sicht hast du bereits von vielen hier im Forum bekommen.
Nur sind wir halt Laien 😉

x 12 #10447


S
Auch das Thema Selbstverwirklichung vs. Beziehungsverwirklichung und innen vs. außen ist jetzt für einige von uns nix neues. 😉
Trotzdem finde ich es gut, dass ihr das macht. Deine Frau hat kein Forum und vermutlich nicht mal Menschen, die sie durch Gespräche auf das ein oder andere Thema zum Refklektieren anregen.

x 6 #10448


meineMeinung
Zitat von carlos7:
1. Dass sie gespürt hat, dass ihre Liebe zu mir eher zu- als abgenommen hat, obwohl sie einen zweiten Menschen partnerschaftlich liebt (sie verglich das mit der Liebe zu unseren Kindern).

Das ist mir aufgefallen: Sie liebt Carlos als Teil der Familie, wie ihre Kinder. Sie vergleicht die Liebe zu ihm nicht mit der Liebe zu dem anderen Mann. Es sind verschiedene Ebenen.

x 5 #10449


S
Zitat von meineMeinung:
Das ist mir aufgefallen: Sie liebt Carlos als Teil der Familie, wie ihre Kinder. Sie vergleicht die Liebe zu ihm nicht mit der Liebe zu dem anderen Mann. Es sind verschiedene Ebenen.

Ja, ich befürchte oder denke das irgendwie auch. Ich denke sogar, sie hat diese Art der Liebe vorher noch nie erfahren. Diese Hormonflut ist Neuland für sie. Mir kommt das irgendwie so bekannt vor.

x 4 #10450


C
Zitat von meineMeinung:
Das ist mir aufgefallen: Sie liebt Carlos als Teil der Familie, wie ihre Kinder. Sie vergleicht die Liebe zu ihm nicht mit der Liebe zu dem anderen Mann. Es sind verschiedene Ebenen.

Nein, das hast du falsch verstanden. Die Analogie bezog sich darauf, dass ihre Liebe zu unserem ersten Kind nicht dadurch abgenommen hat, dass wir ein zweites Kind bekommen hatten. Sie hat keinen Vergleich zwischen der Liebe zum Schreiner und der Liebe zu mir gezogen.

Zitat von So-What:
Ich denke sogar, sie hat diese Art der Liebe vorher noch nie erfahren. Diese Hormonflut ist Neuland für sie. Mir kommt das irgendwie so bekannt vor.

Stimmt, beim Schreiner war sie das erste mal im Leben klassisch verliebt. Bei uns war der Kennenlernprozess ja ein ganz anderer. Wir haben miteinander gearbeitet und daraus ist nach und nach unsere Liebe entstanden. Es gibt halt unterschiedliche Wege in eine Partnerschaft... der eine ist nicht besser oder schlechter als der andere, nur halt anders. Jedenfalls hat sie die Hormonflut gut kanalisiert und gelenkt, so dass sie nichts zerstört hat, sondern beides in Einklang gebracht hat. Man kann Gefühle durchaus steuern... meine Frau ist das lebende Beispiel (wollte ich nur sagen, weil mir beim Querlesen im Forum aufgefallen ist, dass viele Menschen (vor allem Frauen) der Meinung sind, man könne das nicht und von sich auf andere schließen).

x 2 #10451


C
Zitat von So-What:
Trotzdem finde ich es gut, dass ihr das macht. Deine Frau hat kein Forum und vermutlich nicht mal Menschen, die sie durch Gespräche auf das ein oder andere Thema zum Refklektieren anregen.

Ich glaube ihr bringt das mindestens so viel wie mir, eher noch mehr. Sofern sie sich öffnet und die Fremdmeinung zulässt, woran ich in Kenntnis meiner Frau noch etwas Zweifel habe.

x 1 #10452


G
Zitat von So-What:
Ich denke sogar, sie hat diese Art der Liebe vorher noch nie erfahren. Diese Hormonflut ist Neuland für sie.

Ich reihe mich da ein. So wie in den Schreiner war sie noch nie verliebt und vom Zeitraster her - Frau mit Kindern -
wird meist ein halbes Jahr genannt bis die Schmetterlinge verfliegen und sich zeigt ob daraus Liebe wird..Und
genau das dürfte in der Folge jetzt der mögliche Übergang zu einer tief empfundene Liebe zu ihm sein.
Zitat:
Zitat carlos7:
Das ganze nennt sich offiziell Beziehungs-Begleitung, ist also ein Coaching und keine Therapie [

Das Coaching hat ja sehr vielversprechend begonnen. Der Gesprächsaufbau war offenbar professionell und gut.
Klar war die 1. Sitzung vornehmlich zum Kennenlernen und noch auf der Oberfläche bleibend. Dennoch - wurde
hier ja auch mehrfach geschrieben - wurde von ihr bereits mehreres positive, aber auch nicht so gutes erkannt.
Zum nächsten Coaching, ihr habt ja Aufgaben bekommen, wird es schon mehr in die Tiefe gehen. Ich denke, die
Empfehlung zu einem Coaching (Moderation) war richtig und kann sich als noch sehr wertvoll erweisen.
Zitat:
Zitat von Gast2000:
Für die 10 Tage würde ich an deiner Stelle ihr dennoch klarmachen, dass sie als Mutter und Elternteil in deiner
Abwesenheit zu Hause bei den Kindern, maximal außer Freitags bei ihm ohne Übernachtung, ist.

Zitat von carlos7:
Nein, solche übergriffigen Vorschriften mache ich nicht. Meine Frau ist erwachse und Mutter. Wie käme ich dazu, ihr vorschreiben zu wollen, wie und an welchen Tagen sie ausgehen darf. Sie ist fähig das auch ohne Vorschriften vernünftig einrichten, so dass die Kids noch zu kurz kommen.

Ich habe nichts von Vorschriften machen geschrieben. Wie kommst du darauf? Unter klarmachen ist lediglich
gemeint, den eigenen Standpunkt als Elternteil, im Rahmen der alltäglichen Absprachen, zu kommunizieren.
Ich hatte mich auf ihr "hirnen" wie sie logistisch Dates mit dem Schreiner in den 10 Tagen deiner Abwesenheit
hinbekommen kann, bezogen. Wenn die Kinder, so wie du das klarstellst, an 1. Stelle stehen, würde es das
"hirnen" von ihr irgendwie Dates logistisch hinzubekommen (also Mehrzahl) wohl eher nicht geben.

Darf ich fragen, was du unter sie ist fähig das vernünftig einzurichten, so dass die Kids nicht zu kurz kommen
konkret verstehst? Fähig sagt ja nichts darüber aus, ob sie das auch so umsetzt. Es ist wohl das erste mal, dass
du 10 Tage nicht da bist, also hat sie zu dieser Zeit freie Bahn, vorausgesetzt die Kinderbetreuung, was ja kein
unlösbares Problem ist, ist geregelt

Wäre für dich ok und vernünftig, wenn deine EF von den 10 Tagen z.B. 5 Tage von der Arbeit direkt zum Schreiner
fährt und dort übernachtet? Oder anders gefragt, was wäre für dich nicht i.O. ? unwissend Fragezeichen

Ist es dir egal, wenn deine Kinder dir nach den 10 Tagen sagen, dass Mama fast nie zu Hause war und sie die
Mama vermisst haben. Und wie würde das dann zusammenpassen, bei deiner EF, das die Kinder immer an
1. Stelle stehen? Oder gelten die vereinbarten, gültigen Regeln auch während deiner Abwesenheit in den 10
Tagen. unwissend Mein Hinweis dazu halte ich für berechtigt.

x 2 #10453


ElGatoRojo
Zitat von carlos7:
2. Dass es sich für sie wie eine Befreiung angefühlt hat, sich von der anerzogenen Moral zu befreien und genau das Gegenteilige des Anerzogenen zu tun, nämlich das erste mal im Leben Männern aktiv anzuflirten und aktiv Intimitäten einzuleiten.

Gut erkannt von der Frau Psychologin. Besser spät als nie - anderen Frauen passiert das bevor sie 20 sind. Aber immerhin - jetzt doch. Heißt aber auch, dass die erste Leidenschaft der Schreiner ist und nicht der Carlos.

x 2 #10454


A
Zitat von Gast2000:
Ich hatte mich auf ihr "hirnen" wie sie logistisch Dates mit dem Schreiner in den 10 Tagen deiner Abwesenheit
hinbekommen kann, bezogen.

Schon alleine dass das für Sie ein Problem ist,..mal 10 Tage "auszusetzen" sagt schon einiges über die Frau aus. Soviel zu Prioritäten setzen usw. Der Schreiner ist ihr mehr als wichtig,...nur will Sie dass nicht zugeben...und der TE nicht hören!
Zitat von Gast2000:
Ist es dir egal, wenn deine Kinder dir nach den 10 Tagen sagen, dass Mama fast nie zu Hause war und sie die
Mama vermisst haben. Und wie würde das dann zusammenpassen, bei deiner EF, das die Kinder immer an
1. Stelle stehen? Oder gelten die vereinbarten, gültigen Regeln auch während deiner Abwesenheit in den 10
Tagen.

Absolut richtig!
Wie dass alles mit Job,Verantwortung,Familie etc funktionieren soll!
Die EF wird wohl oder übel mal eine Entscheidung treffen müssen,...oder sie macht es öffentlich,..und ab dann wird es kompliziert.
Der Schreiner ist NR. 1 und carlos bekommt den rest. Natürlich in netten Worten der EF "verpackt".

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A


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