carlos7
Mitglied
- Beiträge:
- 6613
- Danke erhalten:
- 10501
- Mitglied seit:
Zitat von Lotte08:Carlos sagt ja, sie hätte so viele nahe Gespräche, wie nie vorher. Über was denn, wenn nicht auch über Deine Bauchgrummel?
Ich glaube @moose5 hat mir die Antwort vorweggenommen
Zitat von moose5:Wenn er nix sagt, weiss sie nicht wie's ihm wirklich geht.
Und wieso sagt er nix. Siehe oben. Er sieht sich in der Bringschuld und beisst die Zähne zusammen. Ich kann auch ein bisschen leiden für sie, denkt er.
Wir reden wirklich oft. Und 90% davon möchte ich verstehen, wie es meiner Frau geht, was sie sich wünscht, wie ich helfen kann. Im Nachhinein ist mir klar, wie unglücklich meine Frau war und wie sie aus Liebe für mich und die Kinder zurückgesteckt war. Ich war wie vernagelt und erst die Forderung nach Öffnung hat mir so ein wenig die Augen geöffnet. Richtig aufgeblüht ist sie, wie drei Dinge fast zugleich geschahen: Sie hat die Leitung des Forschungsprojektes bekommen, sie hat sich in den Schreiner verliebt und sie konnte dank meines Sabbaticals Vollzeit arbeiten. Seitdem ist sie wie ausgewechselt und ich möchte diese ausgewechselte Frau genau so wie sie ist behalten.
Dass ich nicht viel über mein Bauchgrummeln erzähle, liegt nicht daran dass ich hörig wäre oder die männliche Form eines Lauchs... sondern aus ganz egoistischen Gründen: Ich will sie so und genau so haben, wie sie jetzt ist. Mit einem Leuchten in den Augen und einem Strahlen auf den Lippen. Dafür akzeptiere ich jedes Bauchgrummeln oder blutende Knie beim Klettern. Ich will sie nicht belasten und auf gar keinen Fall ihr ein schlechtes Gewissen einreden und sie so einbremsen, dass sie ihren Weg verliert. Ja, ich wäre in meinem Zugeständnis während meiner Abwesenheit sogar weiter gegangen.