Zitat von meineMeinung: wieder mal ein Anfall von völlig überzogenem Aktionismus und Selbstüberschätzung. Aber vielleicht könntest du noch das Problem der Wohnungsnot in München und der verschwindenden Gletscher in den Alpen lösen.
Du sagst es... ich fände es sehr hilfreich, wenn jeder versuchen würde, die Welt einen Tick besser zu machen als in die typisch deutsche Jammerei zu verfallen.
Zitat von meineMeinung: Schnapsidee ist genau der richtige Ausdruck. Kaum warst du dreimal mit der Tante in der Kiste und schon willst du Vater ihrer Kinder werden. Das die Beiden ein Kind für sich wollen und nicht noch einen Vater im Hintergrund, der sich dann mit Sicherheit auch um das Kind kümmern will, passt doch nicht in deren Lebensplanung. Als Vater würdest du dir das nächste Problem aufbürden. Du bist nur ein Bettpartner auf Zeit.
Niemand sagt, dass ich der Vater des Kindes werden will. Ich habe mir lediglich diese Option mal von der rechtlichen Seite angeschaut, nachdem hier erwähnt wurde, dass solche Konstrukte gar nicht mal so selten sind und die Möglichkeit bestehen könnte, dass die beiden damit auf mich zukommen. Schließlich können sie meine Gene besser einschätzen als die eines Unbekannten. Da wäre ich schlicht und einfach gerne vorbereitet. Und klar, wen würde es nicht schmeicheln, wenn er die beste genetische Wahl für die Erzeugung eines Kindes wäre? Zeige mir einen Mann, der sich nicht geschmeichelt fühlen würde!
Zitat von meineMeinung: Da siehst du, dass ihr Plan, die Zeiten mit dem Schreiner auszuweiten, aufgegangen ist. Sie brauchte es noch nicht mal zu fordern, du lieferst sie dem Schreiner ja auf dem Silbertablett. Macht nichts, er ist ja so ein toller Kerl, dem gerne seine Frau zur Verfügung stellt. Und um ihn langfristig bei Laune zu halten, ganz im Interesse deiner Holden, könnte man ihm auch wirtschaftlich auf die Füße helfen
Wenn ihr Plan war, mehr Zeit für den Schreiner durch stärkere Zuwendung zu mit zu erreichen, dann ist das doch eine Win-Win-Win Situation? Ich sehe da absolut nichts schlechtes daran. Und ja, ich habe schon vor Wochen gesagt, dass ich bereit wäre, dem Schreiner wirtschaftlich zu helfen, wenn die Poly-Beziehung langfristiger Natur ist. Wieso sollte ich das für einen Menschen nicht tun, der meiner Frau nahesteht? Mich kostet das nicht viel und ihm bringt es viel.
Zitat von meineMeinung: Wenn deine Frau dann immer mehr Zeit auswärts braucht kommt das Problem mit der Kinderbetreuung auf. Aber auch da bist du schon weit fortgeschritten in deiner Planung:
Diese Planung ist primär unseren Jobs geschuldet.
Zitat von meineMeinung: Aber wozu brauchst du diesen Aktionismus, diese Planungswut?
Ich glaube, das brauchst du für dein Selbstbewusstsein, als Kompensation für den vermeintlichen Statusverlust bei deiner Frau, die dir wohl langsam entgleitet. Was dir angeblich nichts ausmacht. Im Gegenteil, du vermittelst nach Außen, dass dies nur zu deinem Besten ist.
Das kann natürlich durchaus eine Komponent sein, ich glaube aber nur untergeordnet. Ich gestalte gerne, das gibt mir ein außerordentliches Gefühl der Zufriedenheit. Ich habe es schon im einleitenden Kommentar oder kurz später gesagt: Daraus ziehe ich meinen Selbstwert. Das ist ein zentraler Teil meiner Persönlichkeit und hat sich entwickelt, nachdem ich die traumatische Erfahrung des Beinahe-Zusamenbruchs unserer Firma erlebt und verschuldet hatte.
Zitat von meineMeinung: Wie nennt man nochmal die Männer, die es anmacht, wenn ihre Frau mit einem stattlichen Burschen Sex hat.
Die Bemerkung zeigt mir, dass du dich einfach nicht in mich hineinversetzen kannst und der Meinung bist, das Teilen einer Frau sei eine unterwürfige und erniedrigende Geste. Ich habe es mit der Analogie des Porsches versucht zu erklären, aber das scheint nicht funktioniert zu haben.