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Beste Beziehungsform finden offen / geschlossen?

Shum
@Felicia Uh...und was soll dann als nächstes kommen, rapidcycling? Hypomanie? Mischmasch, weil weder das Eine noch das Andere so recht passt und in eine Störung muss man Carlos' Trauma irgendwie quetschen?
Mäh.

Er ist schon gut kaputt, ja und wenn man will, bekommt man so ziemlich jeder Persönlichkeit einen ICD Code angeklebt, aber nee, komm.

x 1 #11311


W
Zitat von Felica:
Mich würde die Erklärung für die außerhäusigen Übernachtungen der Mutter interessieren.

Ich glaube, was da genau erzählt wird, ist gar nicht so relevant - da lässt sich bestimmt etwas formal Glaubwürdiges basteln. Mich beschäftigt eher, angestoßen durch @Gretchen, dass die Kinder mit hoher Wahrscheinlichkeit spüren, dass etwas im Familiengefüge sich verändert. Nur was genau das ist, das erschließt sich ihnen nicht, sie werden ja außen vor gehalten. Auch wenn das unter Berücksichtigung des Alters der Kids vernünftig sein mag, bleibt deren unbestimmtes Gefühl, dass etwas Geheimnisvolles im Busch ist - und was sie da phantasieren, auf was sie das beziehen, was das mit ihnen macht… wird man erst in einigen Jahren beurteilen können.

x 4 #11312


A


Beste Beziehungsform finden offen / geschlossen?

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F
Zitat von Shum:
@Felicia Uh...und was soll dann als nächstes kommen, rapidcycling? Hypomanie? Mischmasch, weil weder das Eine noch das Andere so recht passt und in ...


Nee, das war nicht mein Ansinnen. Ich möchte nichts pathologisieren.

Aber auffallend oft kommen die berühmten und ständig wiederholten 100 % nach einer eher negativen Phase.
Das sind, nach meinem Empfinden, sehr weit entfernte Pole. Und das binnen weniger Stunden/ Tage.

Ich finde eine 80 % irgendwie realistischer, aber Grautöne gibt's in diesem Leben nicht. Entweder betrübt oder himmelhoch jauchzend.

x 4 #11313


A
Zitat von Waldfee47:
Als diagnostizierte ADHS-lerin befremdet es mich, dass eine ADHS-Diagnose eine Beleidigung sein soll.

Nicht die Diagnose, sondern die Frage danach.
Krankheiten gehen keinen was an, außer man schreibt freiwillig darüber.

x 2 #11314


DieSeherin
Zitat von was-tun:
dass die Kinder mit hoher Wahrscheinlichkeit spüren, dass etwas im Familiengefüge sich verändert.

aber solange sie merken, dass mama und papa sich nahe sind und beide zufriedener/glücklicher, verstehe ich nicht, warum ein so großer augenmerk auf die befindlichkeiten der kinder gelegt wird?

x 6 #11315


W
Zitat von DieSeherin:
aber solange sie merken, dass mama und papa sich nahe sind und beide zufriedener/glücklicher, verstehe ich nicht, warum ein so großer augenmerk auf die befindlichkeiten der kinder gelegt wird?

Vielleicht schon, wenn sie es denn wirklich wären… Trotzdem bleibt die Diskrepanz zwischen real gelebter Liebe/Sexualität und dem nach außen getragenen Vorzeige-Modell der ganz normalen Familie von nebenan. Dass es allen Beteiligten mit dem gewählten Weg eindeutig und nachhaltig besser geht als vorher, lese ich aus den Beiträgen zudem gar nicht heraus. Vielmehr erscheint mir die Ehefrau, die ich aufgrund der Beschreibungen nicht für „wirklich“ poly halte, in eine Art offene Affäre verstrickt zu sein - was ihr gerade zwar sehr gut tut, aber in meiner Wahrnehmung jederzeit ins Gegenteil kippen kann. Und Carlos, so lese ich ihn, ringt in diesem Konstrukt um seinen Platz und pendelt dabei zwischen Größenphantasien und selbstzerstörerischen Anwandlungen. Wozu auch gehört, dass er hier darzulegen sucht, wie bereichernd und besser das momentane Konstrukt ist im Vergleich zu dem, was vorher war. Eine intensive Auseinandersetzung mit vielen hier gestellten und aus meiner Sicht überaus wichtigen Fragen zur Weiterentwicklung der eigentlichen Paarbeziehung sehe ich leider nicht - und auch die Paarberatung ist nach einem ersten Termin noch immer nicht weitergeführt worden.

x 13 #11316


T
ja, die Modelle...
Es gibt keine Beziehungsmodelle und auch keine Beziehungskisten, das ist alles Phantasie.
Zitat von was-tun:
Vielmehr erscheint mir die Ehefrau, die ich aufgrund der Beschreibungen nicht für „wirklich“ poly halte, in eine Art offene Affäre verstrickt zu sein -

*Räusper*, was ist denn der Unterschied zwischen offen und poly? Dass man es offiziell macht, mit einem/einer Anderen ins Bett zu gehen?
Na dann viel Spaß ihr Offenen oder Polys

#11317


S
@carlos7
Zitat von carlos7:
Alternativ-Szenario: Ich würde feststellen, dass ich die Beziehung nicht so weiterführen könnte und würde ultimativ die Trennung von einem von uns beiden fordern. Dann bin ich mir auch zu 100,00% sicher, dass sie sich für die Trennung vom Schreiner entscheiden würde.
Da beide Fragen aber hypothetische Fragen in der Zukunft sind, beschäftige ich mich nicht damit. Denn es ist wesentlich wahrscheinlicher, dass die Zweitbeziehung eh an den


Ich schätze, hier schreiben einige, die sich ihrer Beziehung mal zu 100% sicher waren
mittlerweile halte ich das für ziemlich fatal, jetzt nicht mal explizit auf euch bezogen, sondern generell. weil es eine Belastbarkeit vorgaukelt, die etwas zwischenmenschliches so gar nicht haben kann.
Eine Beziehung ist etwas kostbares und kann sehr schnell aus dem Gleichgewicht geraten, wenn sie nicht genug Aufmerksamkeit, Energie und „Pflege“ bekommt.
Und genauso wenig wie Affären Ehen stabilisieren, kann es dieser Schreiner Focus bei euch tun.
Vielleicht eine Zeit lang, vielleicht nach außen, aber dann eher, weil es euch davon ablenkt, mal wirklich auf eure Beziehung und Bedürfnisse und wie kompatibel das alles so ist zu schauen.

x 9 #11318


S
Zitat von DieSeherin:
aber solange sie merken, dass mama und papa sich nahe sind und beide zufriedener/glücklicher, verstehe ich nicht, warum ein so großer augenmerk auf die befindlichkeiten der kinder gelegt wird?

Weil sich manche, vielleicht zu recht, fragen, ob Kinder wirklich,
nur weil sie ganztags auf eine internationale Schule gehen dürfen, dann vom Au-pair betreut werden und wenn Mama unterwegs ist mal in den Europapark dürfen, deswegen automatisch glücklich und zufrieden aufwachsen;)

keiner hier weiß, was die Kinder merken, aber das sie von diesem hin und her, der früheren Unzufriedenheit der Mutter , dem Aktionismus ihres Vaters, der eigenwilligen Beziehungsdynamik der beiden usw. gar nichts mitbekommen, halte ich auch für fraglich.

Und vielleicht liegt es nur am Focus des threads, aber wann sich die Eltern auch noch nur annähernd so viele Gedanken um ihre Kinder machen könnten, wie um ihre Nebenbeziehungen, erschließt sich mir zumindest schon rein zeitlich nicht.

x 10 #11319


ElGatoRojo
Zitat von Felica:
Ich muss zugeben, dass ich diesen Thread mochte und gern die Entwicklung gelesen habe.



Wird langsam ein wenig wirr und aktionistisch.
Zitat von was-tun:
Und Carlos, so lese ich ihn, ringt in diesem Konstrukt um seinen Platz und pendelt dabei zwischen Größenphantasien und selbstzerstörerischen Anwandlungen.

In letzter Zeit eher in der zweiten Anmutung unterwegs.

x 4 #11320


C
Der Schreiner hat das Treffen ähnlich wie ich empfunden: Nett, wertschätzend, respektvoll, sympathisch. Offensichtlich war sein Hauptbedenken, dass ich ihn arrogant von oben herab, quasi als Nobody behandeln würde. Habe mir das Wortspiel und den Scherz gegenüber meiner Frau erlaubt, dass von No Body zumindest im sichtbaren Bereich nichts zu erkennen war. Wie zu erwarten, hat sie nicht gerade empfänglich auf den Witz reagiert
Abgesehen davon, war er froh, dass ich nicht Regeln oder Verhaltensweisen mit ihm besprechen und vereinbaren wollte. Diese Sorge hatte er wohl auch. Summa summarum fand er mich sympathisch und hätte keine Probleme noch mal in Zukunft mit mir ein B. zu trinken.
Das Gespräch hat aber schon etwas an seinem Selbstwert gezehrt, sagte meine Frau. Ich hätte von der Persönlichkeit einen sehr gefestigten Eindruck auf ihn gemacht (offensichtlich im Gegensatz zu dem Eindruck, den hier einige von mir haben). Er fand ich hätte ein total souveräne Ausstrahlung (sic). Was jahrelanges berufliches Training, Kompetenz trotz vollkommener Unwissenheit zu demonstrieren, doch sogar im privaten Bereich alles bewirken kann. Dabei dachte ich, meinen Herzschlag zu Anfang des Treffens hätte man noch vor der Kneipe gehört. Er findet, dass meine Frau und ich wie Topf und Deckel zusammenpassen.

Also die Sympathie ist gegenseitig. Meine Frau freut sich darüber, aber wir wollen beide die zwei Welten wie gehabt streng getrennt auseinander halten. Bei Miss K ist es anders. Auch wenn wir uns nicht oft bisher zu viert gesehen haben, planen wir dennoch uns noch einmal vor Weihnachten bei einem von uns zu einem Spiele-Abend zu treffen (also Gesellschaftsspiele, nicht Erwachsenenspiele).

Zitat von Felica:
Mir fehlt der Carlos von früher, der strikt auf Regularien Wert gelegt hat und diese zahlenmäßig äußern konnte. Nicht, dass ich das immer nachvollziehen konnte, aber das war Carlos.

Der frühere Carlos ist immer noch da. Wenn er auch in den vergangenen Wochen das ein oder andere mal tiefe Nabelschau betrieben hat. Ich habe mich tatsächlich gestresst gefühlt. Emotional gestresst. Und habe das hier 1:1 als Brain Dump rausgelassen. Mich wundert kein bisschen, dass dein Eindruck entsprechend ausfiel, wie er ausfiel. Aber de facto hat sich in den letzten Wochen nichts geändert: Die 12 als magische Zahl gilt noch immer: 2x die Woche 6 ist Voraussetzung für die Schreiner-Zeit. Wenn meine Frau besonders aufmerksam ist oder ich in Geberlaune bin, belohne ich sie auch mal (wie vorgestern) mit einer Zusatzzeit Schreiner, Für mich ist Beziehung nach wie vor das Gleiche Geben und Nehmen. Gibt sie mir, kann sie in Retour Nehmen. Nimmt sie, erwarte ich in Retour ein Geben. Und wenn ich fühle, dass wir uns besonders nahe sind, habe ich kein Problem ihr zusätzliche Auszeiten zu schenken. Unser Regel-Töpfchen, so wie wir inzwischen die abgeschlossene Spardose mit den Tabus und NoGos auf dem Regal nennen, ist immer noch in Betrieb und findet Beachtung. Die grundlegendste Änderung der letzten Wochen war die Veränderung des Safer 6 Karte, dafür sind von beiden Seite je ein Kärtchen neu dazu gekommen. Kleinigkeiten nur: Meine Frau möchte, dass auf den Handy keine Benachrichtigungen unserer Nebenpartner aufploppen damit die Kids nicht zufällig ungewollte Dinge sehen. Ich hatte den Safer Space, der um die Uni gezogen ist und der für Treffen mit dem Schreiner tabu ist, ein gutes Stück erweitert (einzige Ausnahme in diesem Bereich ist ihr Kennenlern-Cafe).

Zitat von Felica:
Letztendlich finde ich es schade, dass Du sie nur noch glücklich machen kannst, wenn es um Ihre Beziehung zum Schreiner geht. Ich lese nie etwas von gemeinsamen Hobbies, Unternehmungen mit den Kindern. Familienzeit.

Ich freu mich tatsächlich, dass du dich hier über die reine Beziehungs-Dynamik heraus interessiert. Ich habe mich halt im Forum auf die Beziehungsdynamik fokussiert, damit nicht mehr ausschweifendes Story-Telling a la Rosamunde-Pilcher moniert wird. Meine Frau und ich gehen trotz wochenlang miesem Wetter mindestens 5x die Woche abends zusammen 30min laufen und danach unter die heißte Dusche. Das genießen wir beide und ist der perfekte Cool-Down vom Job-Stress. Mindestens alle 2 Wochen, meist häufiger, haben wir eine Parents-Night-Out und gehen ins Kino, Theater, Ballett, Restaurant, Bar, laden Freund/Bekannte ein oder besuchen sie. Mit Schreiner- und Miss K - Abenden sind die Zeiten außerhalb der Wochenenden dann gut abgedeckt. An den Wochenenden unternehmen wir derzeit nicht so viel wie noch im Sommer. Wenn das Wetter es zulässt, versuchen wir mindestens 2 Stunden mit den Kids draußen zu verbringen. Mal machen wir einen Geo-Cache, mal gehen wir auf den Bolzplatz, mal fahren wir Fahrrad, was zur Zeit aber sehr brrr und igitt ist. Ansonsten waren wir die letzten Wochen einmal im Technik-Museum, einmal auf einer Kids-Veranstaltung an einer Uni, einmal in einer Schoko-Manufaktur zum Hands-On und Mouth-Full Schoko-werken. Wenn nichts anliegt, spielen wir gerne zusammen (also zu viert oder auch zu fünft) Junta, Kuhhandel, Scotland Yard, Hornochsen,... oder neuerdings auch schon mal Siedler. Ich finde, wir machen da eher überdurchschnittlich viel zusammen. Daher finde ich auch die Idee komplett abwegig, dass meine Frau plötzlich aus dem Familienverbund ausscheren würde, nur weil sie (auch) den Schreiner liebt. Auch wenn der Schreiner hier im Forum logischerweise im Mittelpunkt der Diskussion steht, spielt er jetzt keine entscheidende Rolle im Alltagsleben. Genausowenig wie Miss K. Tatsächlich glaube ich immer noch, dass der Schreiner in gewisser Weise das alleinige Hobby meiner Frau ist. Sie zieht sich natürlich nicht die Lauf-Klamotten für das Hobby an, wenn sie aus dem Haus geht, sondern eher frische Unterwäsche. Aber sie kommt wie nach ihrem Hobby erquickt und gut gelaunt nach Hause.

Ich fühle mich seit Freitag wirklich geerdet(er). Ich freue mich auf die zweite Sitzung mit der Beziehungs-Coachin nächste Woche und auf eine aufregende Mittagspause am Freitag mit Miss K. Übrigens hat meine Frau ihr Schreiner-Treffen auch von Freitag abend auf den Mittag verlegt. Sie würde gerne mit mir am Freitag abend auf den Geburtstag eines Arbeits-Kollegen. Ach ja, wir haben noch ein gemeinsames Hobby in den nächsten Tagen. Wir basteln die kommenden Abende Adventskalender für unsere beiden Kids und zusätzlich auch noch für ein paar derer ausländische Schulfreunde, die Adventskalender nicht kennen.

Und dann natürlich gibt es noch den Job meiner Frau. Vorgestern abend während ihrer Schreiner-Zeit habe ich das neueste Paper redigiert. Die akademische Arbeit ist für mich Erholung und macht mir Spaß. Außerdem habe ich das Gefühl, ich habe dann dazu beigetragen, auch wenn ich nicht als Co-Autor erwähnt werde. Anfang Dezember ist meine Frau auf der Konferenz in Wien, zu der ich 3 Tage dazukomme und wir uns ein verlängertes romantisches Wien-im-Advent Wochenende gönnen.

Du siehst also, es gibt auch noch das wahre, unaufgeregt Leben außerhalb des Schreiners.

x 3 #11321


C
Zitat von meineMeinung:
Erstelle doch eine Kurve, in der von Anfang an den Zeitaufwand deiner Frau in Richtung des Schreiner darstellt und und führe die Richtung dieser Kurve rechnerisch in die Zukunft fort. Die Tendenz dürfte doch klar erkennbar sein.

Die Kurve ist die letzten 10 Wochen eine Gerade, deren erste Ableitung 0 ist. Oder anders ausgedrückt: In den Zeiten, in denen ich nicht auf Geschäftsreise war, hat sich absolut nichts geändert.

Zitat von meineMeinung:
Dazu kommt noch die Genehmigung des ungeschützten Verkehrs. Ob sie das schon gemacht haben oder nicht spielt jetzt keine Rolle mehr, du hast es ja abgesegnet.

Vorestern war wohl das erste mal ohne (wenn sie überhaupt 6 hatten). Wenn ich bei so Sachen meiner Frau nicht mehr vertrauen würde, dann machte unsere Ehe doch keinen Sinn. Ich verstehe das von dir und anderen stets geäußerte Misstrauen nicht, meine Frau würde elementare Regeln einfach missachten. Wenn ein solches Misstrauen zwischen Partnern herrscht, wie du es beschreibst, sollte man die Ehe wohl beenden. Ich finde solche Gedanke irgendwo auch neurotisch.

Zitat von meineMeinung:
Wenn deine Kinder schon 15 Jahre älter werden, also mehr oder weniger selbständig, wärest du dir ihrer auch noch so sicher?

Das ist eine Frage, die so doch nie und nimmer sinnvoll beantwortet werden kann. Meine Frau wäre in einer komplett anderen Lebenssituation und Lebensphase und es gäbe so viele neue Parameter! Welchen Sinn soll es haben, sich Fragen zu bestellen, die man nur mit einem kommt drauf an beantworten kann? Darüber nachzudenken ist echt vertane Lebenszeit. Derzeit ist sie, um im Jargon des Schreiners zu bleiben, der passende Deckel auf meinen Topf.

x 1 #11322


C
Zitat von Gretchen:
Ist Deine Frau submissiv?
Also empfindet sie das mit dem Porsche verleihen als demütigend oder als Belohnung?
Ist ihr verhalten, wenn man in dem Konzept D/S bleiben will als topping from the bottom aufzufassen?

Nein, eher das Gegenteil Beim Schreiner hat sie das Sagen.

Zitat von Gretchen:
Sollte sie nicht diese Neigung teilen, steige ich gar nicht mehr durch.

Nun, sagen wir mal so: Wir passen 6uell nicht perfekt zusammen. Vereinfachte Version: Sie hat einen festen Zweit-Partner, mit dem sie sich manchmal vergnügt und den sie liebt. Ich habe seit ein paar Wochen auch eine Zweit-Partnerin, mit der ich mich (zunehmend auf meine Art) vergnüge, aber in die ich nicht verliebt bin. Komplizierte Version: it's a loooong read. Vor ein paar Seiten, habe ich mal eine kurze Zusammenfassung geschrieben, die alles wesentliche wiedergibt.

Zitat von Gretchen:
Auch frage ich mich, ob und wann die Kinder aufgeklärt werden, da ihnen ja eine vollkommen andere Beziehung vorgelebt wird, als ihr als Eltern praktiziert.

Ich wüsste nicht, welche besondere Beziehungsform wir ihnen vorleben würden. Meine Frau und ich lieben uns und lieben unsere Kinder. Welche Schlafzimmer-Eskapaden ausgelebt werden, geht die Kids (zumindest in diesem Alter) nichts an. Darüber können wir uns Gedanken machen, falls die Außenbeziehungen so lange halten und falls diese für die Kids sichtbar würden.

Zitat von Gretchen:
ch finde es ja immer gut bzw. oft nicht so gut, mal zu gucken, wie die Beziehung der eigenen Eltern so tickte und oft tickte die ja nicht so klasse. Schleichend sitzt man dann irgendwann im selben Schlamassel nur in grün.

Ich finde, bei uns tickt sie anders als bei vielen anderen, aber durchaus gut und im Einklang.

x 1 #11323


C
Zitat von DieSeherin:
aber solange sie merken, dass mama und papa sich nahe sind und beide zufriedener/glücklicher, verstehe ich nicht, warum ein so großer augenmerk auf die befindlichkeiten der kinder gelegt wird?

Weil nicht sein darf, was nicht sein soll. Letzte Ausfahrt: Die armen Kinder. Ich stelle mir nur vor, meine Frau wäre tatsächlich D/s zugeneigt und wir würden im eigenen Haus spielen. Hier würde mit einiger Sicherheit der Untergang des Vater- und Mutterlandes an die Wand gemalt, falls die Kinder mal die Nachtischschublade öffnen würden oder wegen einer Session vor verschlossener Schlafzimmertür stehen würden. Ich habe das Gefühl, jedes Abweichen der Norm führt zu aber die Kinder. Hier finde ich das Argument wirklich Banane, wenn man bedenkt wie lautstark, lieblos, brutal, missbräuchlich in jedem Sinne, versoffen, gleichgültig, nebensächlich, usw usw es in manch anderen Familien zugeht.

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S
@carlos7
Zitat von carlos7:
Ich habe das Gefühl, jedes Abweichen der Norm führt zu aber die Kinder. Hier finde ich das Argument wirklich Banane, wenn man bedenkt wie lautstark, lieblos, brutal, missbräuchlich in jedem Sinne, versoffen, gleichgültig, nebensächlich, usw usw es in manch anderen Familien zugeht.

…..“aber woanders ist es schlimmer“ ist wirklich nur dann ein Argument, wenn einem gar kein anderes Pro einfällt.

Btw. da hätte dir der Sex früher mit deiner Frau doch locker ausreichen sollen- wenn man bedenkt, dass es Ehepartner gibt, die bekommen gar keinen…..

Dein Gefühl täuscht.

x 6 #11325


A


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