Zitat von Felica: So ein Vergleich wird Dir nicht gerecht.
Die Aussage war: die Kinder haben feine Antennen.
Mir scheint, Eure müssen ziemlich funktionieren, damit Ihr euer Leben so führen könnt.
Was mich aber wirklich überrascht, ist, dass sie niemals nachts Eure Nähe suchen. Gerade, weil es Euch ja so wichtig ist, Euch nachts zu spüren.
Tatsächlich haben wir durchaus Anforderungen an die Kids. Und diese an uns. Vielleicht muten wir ihnen mehr zu, als andere Eltern. Auf der anderen Seite vermitteln wir ihnen das Gefühl, dass wir immer für sie da sind und sie haben Mitspracherecht in allen Dingen (egal welche Schule, was am Sonntag gemacht wird, welcher Urlaub, welches Essen).
Ich finde hier schwingt manchmal etwas mit, das mich im Ansatz stört: Nämlich, dass Kinder zweier Vollverdiener schlechter daran sind, als Kinder, bei denen einer der Partner (=Frau) sich hauptamtlich um die Erziehung kümmert. Ich sehe das anders: Lieber 1h Quality Time mit einem Kind als 10h Nerv-mich-nicht
Der Große kam früher häufig nachts zu uns ins Bett. Entgegen dem Rat des Kinderarztes haben wir nie etwas dagegen unternommen. Manchmal bin ich dann sogar in sein Bett ausgezogen, weil mich das Gestrampel in unsere Mitte nicht zu Schlaf hat kommen lassen. Irgendwann wurde das weniger und weniger, bis er nicht mehr kam. Der Kleine kam schon immer nur, wenn er krank war. Der ist ein Schlafmonster. Hinlegen, schlafen. Außer Sonntag morgen, da kommt er fast immer in unser Bett zum Kampfkuscheln, wie wir es nennen. Er fragt manchmal abends, ob morgen Sonntag wäre oder wir sagen ihm beim Zubettbringen, dass morgen Sonntag ist. Ist eines unserer Rituale