Zitat von moose5: Eine Affäre zu verarbeiten und wieder zusammen zu finden geht vermutlich nicht ohne Beziehungsarbeit.
Bei Carlos gibt‘s keine Affäre zu verarbeiten, sie sind zusammen und wollen zusammen bleiben.
🎯 Wird hier gerne immer wieder ignoriert und diese Beziehung wie eine aufgeflogene Affärenbeziehung behandelt. Ist nicht das erste Mal, dass mir das ebenfalls aufgefallen ist. Nicht ganz fair Carlos gegenüber, in dessen Beziehung immerhin alles mit
offenen Absprachen zugeht. Heimliche Treffen usw. hat es bislang nicht gegeben.
Nun kann man die Sache bei der Beziehungscoachin als extremen Vertrauensbruch Werten- muss man aber nicht.
Wir kennen Carlos Frau nicht. Sie scheint nicht zur Sorte üble Zicke oder Hausdrachen zu gehören.
Niemand weiß, wie ernsthaft die Ehe für sie auf der Kippe stand, warum sie das so vor der Coachin gesagt hat usw. Alles Mutmaßungen.
Immerhin ist sie zu dem Schluss gekommen, bei Carlos bleiben zu wollen.
Meiner Ansicht nach wäre es aber durchaus im Rahmen, speziell über diese Angelegenheit noch einmal zu sprechen.
Wäre ich du, @carlos7, würde ich dieses Thema noch einmal im Coaching behandeln wollen.
Oder ist es für dich jetzt wirklich ok so..? (Du schriebst ja, dass du ziemlich schlucken musstest... was ich sehr verständlich finde...)
In jedem Fall hättest das gute Recht, das noch einmal anzusprechen und deine Frau zu fragen, warum sich dich hier nicht mehr in ihre Gedankenwelt einbezogen hat.
Hintergrund meines Gedankens: bei nicht wenigen endet es so, dass sie tatsächlich von einer Sekunde auf die andere aus allen Wolken fallen: der Partner hat sich gegen sie und für jemand anderen entschieden und bis zur lerzten Sekunde alle Gedanken und Überlegungen für sich behalten.
Mag sein, dass du jetzt beim Schreiner sicher bist.
Aber was, wenn der Schreiner einmal passé ist und ein anderer kommt..?
Oder, falls ihre Gefühle bezüglich Schreiner doch noch einmal eine andere Wendung nehmen..?
- Und nein, das muss am Ende alles gar nicht so "tomorrow" sein wie du denkst....
Ich würde an deiner Stelle darauf bestehen, mehr in ihre Gedanken und Gefühle diesbezüglich einbezogen zu werden.
Du warst so fair, ihr die Chance zu geben, Stellung zu nehmen als es um Miss J. ging.Du solltest dieselbe Fairness von deiner Frau erwarten dürfen.
Das ist tatsächlich das Einzige, was ich an deiner Stelle von ihr "einfordern" würde.
Denn das steht dir zu. Fairness. Die hast du nach allem, was du für sie tust und tun willst, durchaus verdient.