Zitat von carlos7: 6uell bin ich dominant, aber in der Paarbeziehung möchte ich genau das nicht sein, sondern mich ein- oder sogar eher unterordnen, möchte meine Frau als die fürsorglich führende, dominante Partnerin sehen, die mich an der Hand nimmt (oder mich am seil den Fels hinter sich hochzieht) und für uns beide die Partnerschaft gestaltet. Mir zeigt, wo mein Platz ist und sich darum kümmert, dass ich mich auf dem zugewiesenen Platz wohlfühle. Das und genau das fühlt sich für mich richtig an. Unter dieser Prämisse fallen alle Puzzle-Teile zu einem sauberen Bild zusammen: Meine Frau führt, ich folge. Meine Frau entscheidet, ich befolge. Meine Frau sorgt, ich werde versorgt...
Unter dem Gesichtspunkt hat oder bekommt eure Paarbeziehung eine neue, oder doch schon bestehende und dir nicht bewusste Dynamik.
Wie hier schon von anderen Usern beschrieben, kann dir ein Verlust auf Paarebene drohen. Verschiebung von Mann - Frau zu Mutter - Kind Dynamik.
Deine Frau agiert mit dir in einem Belohnungsprinzip (Erzieherisch?) und du reagierst darauf. Der Faktor Sex.
Dann stellt sich die Frage erst recht nicht, dass sie die Ehe aufgibt... ein Kind gibt man auch nicht einfach so ins Heim ab.
Was ich schwierig finde, ist deine absolute Überzeugung, dass der Schreiner deiner Frau brav folgt und du der Meinung bist, sie würde mit ihm so agieren, wie mit dir.
Zitat von Springfield: Du erkennst hier nicht den kleinen Jungen? Du siehst hier nicht seinen dringlichen Wunsch nach einem warmen, fürsorglichen Mutterherz? ...Deutlicher geht es doch kaum...
Die Elternbindung, besonders mütterlicherseits, prägt unsere späteren Beziehungen.