Zitat von Lotte08: Wenn man offen lebt, überträgt man indirekt individuelle Vorstellungen auf Kinder und lässt außer Acht.... und wenn man das klassische Beziehungsmodell lebt, überträgt man das nicht?
Und welche emotionale Lebenseinstellung meinst Du ?
Nein, ich meine damit das man seine emotionale Einstellung auf das Leben insgesamt betrachtet, mehr oder minder indirekt auf seine Kinder überträgt.
Dabei spielt es aus meiner Sicht keine Rolle, ob man nun in einer offenen Beziehung lebt oder in einer "monogamen" Ehe.
Und auch spielt es keine Rolle, ob man dabei tatsächlich glücklich oder unglücklich ist oder wie gut man das nach Außen hin spielen bzw. unterdrücken kann.
Die Ehe des TE ist doch geradezu ein Paradebeispiel dafür...
Er freut sich wenn er Abends oder am WE mit den Kinder auf dem Teppich umher tollen kann, während es für seine Liebste "more of the same" ist, so der Wortlaut des TE. Seine (echte) Stimmung kippt erst dann, wenn er keinen Sex von seiner Frau bekommt. Ihre (echte) Stimmung steigt hingegen erst kurz bevor sie das Haus verlässt, um Auswärts die "Femme fatale" spielen zu können.
Die Kinder in diesem Konstrukt wissen nicht WO sich ihre Eltern aufhalten oder WAS sie miteinander machen oder auch nicht machen ...Sie merken einfach nur DAS die Stimmung gut oder die Stimmung schlecht ist. Und je kleiner sie eben sind und je öfters das passiert, umso mehr beziehen sie es auf sich ...