Zitat:Meine Frau empfand die Inszenierungs-Idee bescheuert". Sie fände einen solchen Set-Up total unfair gegenüber dem Schreiner. Er würde zwar nach ihrer Einschätzung
Carlos, auch eine Hochschulausbildung und Lebenserfahrung schützt offenbar nicht davor völlig
unsensibel und im Gesamtkontext kontraproduktiv zu handeln. Genau, was deine Frau dazu gesagt
hat, wurde dir hier vielfach unisono im Vorfeld gesagt.
Deine Frau hat sich jetzt dir gegenüber geöffnet. Du weißt also, was in ihr vorgegangen ist. Für
mich stellt sich die Frage, warum konnte oder wollte sie dir das über mehr als 3 Wochen hinweg,
auch auf deine Nachfragen hin, nicht sagen? Ihr völlig unübliches Verhalten bis hin zickig zu werden
und keine oder nur wenig Nähe zulassen, hatte also ernst zu nehmende Gründe. Ob Floskeln wie
"wir schaffen das" und " Mut machen" alleine auf Dauer ausreichend sind?
Sieht deine Frau dich nicht mehr als Vertrauensperson, der sie sich in allen Lebenslagen anvertrauen
kann? Fröhlich zum Schreiner und zurück kommend heißt im Klartext, wo und bei wem sie sich auf
jeden Fall wohlfühlt und wo nicht. Kann es sein, dass er zu ihrer Vertrauensperson geworden ist. Sie
sich bei ihm völlig öffnen kann und sie sich verstanden und liebevoll angekommen fühlt? All das, was
du ihr nicht gegeben hast, nicht gibst, oder geben kannst?
Kann es sein, dass sie die tief zu Herzen gehende Liebesgefühle und Liebe, erlebt jetzt beim Schreiner,
bei dir und von dir nie empfunden hat? Kann es sein, dass du das anders kompensieren wolltest und
und alles was passiert ist, ist letztlich nichts anderes, als deiner Frau zu ermöglichen in der BZ/Ehe
zu bleiben, da die Defizite, ja darüber hinaus gehend, ausgeglichen werden und du durch dein Kopf-
kino, Kicks und fe. dir selbst einen Ausgleich dazu geschaffen hast? Das euer Deal genau das beinhaltet?
Deine Frau fühlt sich nicht nur an ihre Grenzen angekommen, sondern die werden, durch Ereignisse,
dann überschritten. Und was machst du? Anstatt ihr jede nur mögliche Zeit zu geben, ihren Akku wieder
aufzuladen, machst du genau das Gegenteil.
Obwohl der Schreiner sich unwohl fühlt, obwohl dir deine Frau gesagt hat wie sie, nicht positiv, darüber
denkt, hast du das nun in dem Format verlangt. Ja, auch deine Frau hat letztlich zugestimmt, aber
wundere dich nicht, wenn unter dem Strich der Preis, abhängig vom Verlauf, dafür hoch ist.
Sorry, dein Verhalten in der Sache ist völlig unsensibel oder willst du dem Schreiner zeigen, wer die
Nr. 1 ist und ihm durch deine Haltung in Gestik und Körpersprache zeigen in welcher Position er sich
befindet? Carlos, was willst du damit erreichen?
Treten deine Frau und der Schreiner öffentlich als Liebespaar auf? Dabei nebeneinander sitzend, Händ-
chen haltend und sich verliebt zu zeigend?
Ist dir immer noch nicht bewusst, was du für den Schreiner bist? Deine Gedanken ihn in eure Familie
zu intrigieren, ist wohl eine völlige falsche Einschätzung der Realität. Beantworte dir die Frage, warum
willst du das überhaupt? Ist das ein Kick für dich? Ist es für dich so schwer, Rücksicht zu nehmen auf
die Gefühle vom Schreiner und deiner Frau? Ihre Zustimmung erfolgte wohl dir zu liebe und als Zuge-
ständnis für die letzten, nicht guten Wochen.
Zitat:ch habe doch oben beschrieben, was ihre (Zukunfts-) Sorgen waren. Angst ist hier der falsche Begriff.
Natürlich sind Zukunfssorgen auch mit Ängsten verbunden.
Zitat von carlos7: "Nicht leicht fallen", bedeutet etwas anders als "Nicht einverstanden sein".
Das ist klar, aber das ändert nichts daran, dass der Schreiner nur deiner Frau zuliebe mit Unwohlsein
letztlich zugestimmt hat. Also ein Gast am Tisch, der dort nicht sein möchte. Ich denke nicht, dass
sich deine Frau dabei wohlfühlen wird, wenn ihr Herzensmensch sich nicht wohlfühlt.
Wie immer lediglich meine Gedanken, Sichtweise, Einschätzung und Meinung