Sense
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Da Du hier über Intentionen und Interpretationen redest. Darüber, dass man sich nicht mit Dir freue.
Nun, in der Natur der Sache dieses Forums liegt, dass hier Menschen mit unterschiedlichen Erfahrungen, Ressourcen und Meinungen schreiben. Du magst manche gutheißen, weil sie Dir die gesuchte Bestätigung oder Anerkennung geben. Manche als kritischen Gedankenanstoß wertschätzen. Oder nicht. Das ist sowas von Deins - so wie die Sicht anderer, von außen, ohne Verstrickung, auf Deine Situation, Dein Geschriebenes. Deine Außenwirkung vs. Deine Selbstsicht.
Ich halte den Abend z.B. nicht für rundum gelungen. Meine erste Reaktion war "mein Beileid". Und nicht, weil ich Dir nichts gönne. Sondern weil ich anders, uninvolvierter draufschaue. Aus meiner Warte. Stichworte: Betriebsblindheit und "Wald vor lauter Bäumen".
Stimmung und Kommunikation waren (initial) Miss K geschuldet. Die Rettung des Portwein-Moments ebenso.
Dafür nun eine vllt. veränderte Dynamik mit Miss K - denn nun bist Du nicht mehr nur "Don Dom im Bett", sondern "der wegen Frau angefressene und durch Vanilla Gerettete". Eine völlig neue Komponente, in der sie nun in der Gefühlsdynamik Deiner Hauptbeziehung eine (Neben-)Rolle spielt.
Inwieweit Deine Frau Dich oder den Schreiner als Hauptbeziehung fühlt, da habe ich echt nur ein Fragezeichen. Ich fürchte Du rutschst immer mehr in die Rolle, die einem Beruf/Job im Leben ähnelt. Notwendig, teils mit schönen Inhalten, aber das Herz hängt am Hobby, am After-Work-Life. Am Schreiner, dem tollen Säggs mit ihm, der Freiheit und Unbefangenheit mit ihm. Die Du mit Regeln, Kontaktversuchen störst.
Die Dynamik zwischen Schreiner und Frau? Ist durch den Portwein-Moment definiert. Und ich interpretiere es als "endlich wir". Der Stich, den Du jetzt so kleinredest, war Dein Bauchgefühl, welches Dir sagt dass die Gefühle Deiner Frau sich immer mehr verlagern. Und das nicht zu Deinen Gunsten.
Das Verhältnis zum Schreiner? Ja, ich würde Dir auch ausrichten lassen (falls das überhaupt von ihm kam) "ist ein Netter". Weil das ist, was Du gerne hören magst oder brauchst oder wolltest. Doch warte mal ab, ob, wer, wann ein erneutes Treffen initiiert. Worte und Taten.
Nein, ich kann Dir keine Mitfreude bieten, denn ich sehe -außer dass der Abend keine Katastrophe war (initial dank MissK)- einfach wenig Gründe zum Mitfreuen. Sondern Dynamiken, die für Dich(!) gefährlich sind und die Du nicht sehen magst, bei Bedarf schönredest, oder sogar befeuerst.
Überspitzt: Ich kann und werde mich nicht mitfreuen, wie schön das Grab ist, welches Du Dir mit der Aktion (noch tiefer) geschaufelt hast. Du vermischst Dinge, die imho nicht zusammengehören.