Zitat von Zaungast:
Sie hält den Schreiner auf einen gewissen Abstand. Sie wird ja wohl wissen, dass er gerne mehr Zeit mit ihr verbringen möchte. Das wird keine neue Erkenntnis an dem Abend gewesen sein.
Sie macht es aber nicht.
Spekulation: Sie will es auch nicht. Ihr Reich seid Du und eure Kinder.
Der Schreiner ist weiterhin die nette Abwechslung für zwischendurch.
Warum willst du da weiter rumwerkeln zu deinem Nachteil?
Richtig, wenn er jetzt weiter daran rumwerkelt, würde er ja die klare, eindeutige Entscheidung seiner
Frau missachten.
Zitat von carlos7: Meine Frau ist der eigentliche Bremser in Richtung einer vollständigen Integration des Schreiners.
Das ist so nicht richtig, auch der Schreiner will das nicht. Das gehört zur Wahrheit dazu
Du wusstest bereits im Vorfeld, dass deine Frau die zwei Welten nicht zusammen führen will. Das
hat sie dir bereits vor dem Treff eindeutig und unmissverständlich gesagt.
Nur du bist derjenige, der den Schreiner in eure Familie integrieren will. Deine Frau bremst nicht,
sondern will das, ebenso der Schreiner, eindeutig nicht. Sie hat dazu, auch am Tisch, ganz klare
und eindeutige Ansagen gemacht. Anstatt das so zu akzeptieren, willst du dein Ziel dennoch, als
Thema über die Feiertage weiter verfolgen.

?
Mir ist aufgefallen, dass du jetzt,
erkennbar an " ich habe entschieden ", " ich habe ihr erlaubt ",
" ich wollte das so ". " ich will das so ", wie ein Patriarch agierst und das hier, wer genauer liest,
durchaus zu erkennen ist. Mir ist zudem aufgefallen, dass es Widersprüchlichkeiten gibt.
Bei mir ist der Eindruck entstanden, dass deine eigene Selbstdarstellung mit deinen hier geäußerten
Gefühlen und Beschreibungen wohl eher nicht die tatsächliche Realität 1 zu 1 abbilden.
Erst die 3. Version vom Händchen haltend soll dann die richtige gewesen sein.
Wie bei u.a. DocVater, Miss J., Drama Spielplatz, Schwester vom Schreiner dürfte, jedenfalls für mich,
deine Erzählung im eigentlichen Kern zwar richtig, aber eine darum gebaute Geschichte sein. Das
steht jedem Autor auch frei, soweit i.O., allerdings kann das dann als so nicht umfassend stimmig
rüberkommen.
Gerade weil du hier nicht nur den Eindruck vermittelt hast, sondern durch deine Formulierungen
" ihr gestatten " , " ich will das so " , " ich wollte das so " und zu erkennen geben hast dich über die
Entscheidung deine Frau und die des Schreiner hinwegsetzen zu wollen, irritiert mich. Das hat bei mir
einen Grundton erzeugt mit, die haben so zu funktionieren wie ich das will, sonst .....
Und, das dürfte nicht nur Selbstbewusstsein sein, sondern die Selbstsicherheit eines Mannes, der in
Wirklichkeit die Fäden in der Hand und keinen einzigen davon abgegeben hat. Du bist, so sehe ich
das mittlerweile, der Planer und Steuerer und alles läuft so ab wie du, und nur bedingt deine Frau, das
wllst. Spürst jedoch, deine Frau entgleitet dir zunehmend.
Carlos, was treibt dich dennoch an, immer weiter gehen zu wollen? Ist es genau das, was dir den sonst
nicht mehr so vorhandenen Kick, bereiten soll? Puschen deines Ego? Zeigen und ausspielen deiner
Macht, wer das sagen hat und bessere Gesamtpaket ist?
Ich hoffe, ich liege falsch, aber wenn du ihre Entscheidung nicht akzeptierst und immer weiter gehst
mit " ich will das so " oder sie dazu drängelst und der Schreiner muss das so akzeptieren, könnte das
zu einem Kipppunkt führen.
Das Kernproblem ist für mich nicht das Händchen halten, nichts was mit Miss K. zusammenhängt,
sondern Carlos Aktionismus. Damit hat er sich vor den anderen 2 am Tisch nochmals ein eindeutiges
nein eingefangen. Auch vom Schreiner wurde das abgelehnt. Das, was er unbedingt wollte, ist somit
krachend gescheitert. Er war auf der ganzen Linie erfolglos. Letztlich stand er wie ein begossener
Pudel am Ende da. Da passt es nicht so recht, den Abend als vollen Erfolg und prima verlaufen, zu
verkaufen.
Klar kann ich damit falsch liegen. Ich finde dennoch, es gehört zur Offenheit dazu, wohlwollend, jedoch
kritisch sehend auch gegenläufige Empfindungen, Einschätzungen und Sichtweisen zu äußern.
Wie immer, lediglich meine Sichtweise, Einschätzung und unmaßgebliche Meinung.