Zitat von dreamygarden: Es gibt die Red Pill im Sinne einer Praxeologie, welche die Grundlagen der Mann-Frau-Dynamik evolutionsbiologisch und im Kontext des gegenwärtigen Datingmarktes erklärt und es gibt eine wachsende Online Community, die über die Red Pill spricht und auch über Pick Up und darauf basierend unterschiedliche Handlungsanweisungen gibt.
Du meinst also so wie hier:
Zitat von Straight: Ein Stück weit verstehe ich Euch liebe Frauen auch, da Rationalität nicht so ganz Eure Stärke ist, Emotionen (wie hier wieder ganz offensichtlich unter Beweis gestellt) hingegen schon.
Nochmal, das ist in Ordnung, Frauen und Emotionen ist ja nun kein Geheimnis.
Zitat von Straight: Thema verfehlt, süße.
Zitat von Straight: Im Grunde weißt Du das auch, da bin ich mir sicher. Dein Beitrag sollte vermutlich eine Art "Carlos, ich stütze Dich" sein.
Wenn ich solche Beiträge lese, von jemandem, der sich offensichtlich zur red-pill bekennt, dann scheinen Deine Erfahrungen mit der Community und seine wohl wenig deckungsgleich.
Zu dem hier hätte ich grundsätzlich eine Frage:
Zitat von dreamygarden: Die häufigsten weiterführenden Themen die dort unterschiedlich tiefgründig behandelt werden sind kindliche Muster identifizieren und auflösen/ emotionale Abhängigkeit (in Frauen die bedingungslose, mütterliche Liebe suchen), Angst vor Ablehnung, Grenzen setzen, sexuelle Bedürftigkeit und sexueller Mangel, unterdrückte Anteile integrieren ("toxische" Männlichkeit), stoische Geisteshaltung, Red Flags erkennen und so weiter und so fort
All das, was Du benennst, sind ja wichtige und relevante Themen, manche weniger gender-spezifisch als vielleicht andere. Ich finde es schwierig, mein Erleben von Red-Piller zB hier in diesem Forum mit der Erfahrung, daß, um solche Themen anzugehen, es einen nicht/ bzw. wenig entwertenden und offenen Raum braucht, in Einklang zu bringen.
Zudem ist mir völlig unklar, wieso all diese relevanten Fragen eigentlich immer in den Kontext von heteronormativen Dynamiken gesetzt werden muß.
Auf mich wirkt das jedes Mal wie eine Diskussion um Privilegienverlust, der eigentlich nur eine ganz bestimmte Gruppe trifft, die damit aber nicht umgehen kann und eben weil sie es auch nicht gewohnt ist, das jetzt zu einer allgemeinen Diskussion erhebt/erheben will, sich aber eigentlich nur weiter darüber beschweren möchte, daß die Strukturen, an die sie früher geglaubt haben, waren ja auch die einzigen, die durchweg davon profitierten, sich jetzt gegen sie wenden.
Als eindimensionales (!) Beispiel: dem Versorgeraspekt wäre doch immanent, daß wer zahlt auch auf gewisse Art und Weise bestimmt und damit man als Versorger wahrgenommen werde würde, man den größeren Anteil zahlen müsste. Dann aber kann man sich doch bitte aber auch nicht darüber aufregen, daß für gut verdienende Frauen nur noch ein geringerer Prozentsatz von Männern als "Versorger" in Frage käme. Alles unter der Voraussetzung, daß es Frauen denn auf den Versorgeraspekt in gleichem Maße wie Männer ankäme.