Zitat von carlos7:Also, hier eine kutze Zusammenfassung. Wir haben vor einigen Jahren beschlossen, unsere Ehe zu öffnen. Initiator war meine Frau, ich war der Idee nicht abgeneigt. Wir hatten ganz unterschiedliche Gründe... sie hat einen Weg aus einem emotionalen Tief gesucht, nachdem sie für mich und die Kinder ihre beruflichen ...
Danke für die Zusammenstellung der wichtigsten Kernpunkte. Und schön, dass du dich wieder etwas
ausführlicher gemeldet hast.
Meine Wahrnehmung:Die EF von Carlos hat es, nach anfänglichen Irretationen, geschafft beide Welten (Familie/Kinder/EM
einerseits, und Schreiner andererseits) so zu verbinden, dass das in der Regel funktioniert. Ob seine
EF, von Natur aus, wohl eher nicht (Test zu Beginn und ihre Reaktionen in bestimmten Situation) polya-
morios - was man darunter in der Regel versteht - empfindet, oder ob sie die für sich sehr schnell erkann-
ten Vorteile nutzt und welche Rolle ihr EM auf der romantischen, anziehenden Seite bei ihr (noch?) hat,
weiß nur sie.
Wir alle laufen nicht in Carlos Schuhen. Wenn für ihn und seiner Frau die BZ-Art und Lebensweise
genau richtig ist - niemand wird geschadet - ist das völlig in Ordnung und selbstverständlich zu akzeptieren.
Zitat von E-Claire: Sollte sich Carlos irgendwann mal trotz aller Vorkehrungen verlieben, dann wird das ganze Konzept wackeln.
Wie seine EF dann wahrscheinlich wieder reagieren wird - Gefahr erkannt und gebannt - hat Carlos ja
schon hautnah erlebt. Welche Rolle ihr EM auf der romantischen, anziehenden Ebene bei ihr (noch?) hat,
weiß nur sie. Was man jedoch sagen kann, der Erhalt ihrer Familie mit Kindern, dafür gibt es viele Anhalts-
punkte im Thread- war ihr bisher, sogar mit eigener Grenzsetzung, wichtig.
Durch das schon seit vielen Monaten andauernde Ungleichgewicht (nur seine EF lebt die OB/polyamoriose
BZ aus) könnte das gelebte Konzept jedoch mit der Zeit Risse bekommen. Es sei denn, Carlos ist mit dem
so wie es ist, uneingeschränkt zufrieden und fühlt sich in der ihm von seiner Frau zugewiesenen, oder durch
eigene Entscheidungen entstandenen Rolle, wohl. Oder er findet eine neue, zusätzliche Partnerin (nicht nur
virtuell), die von seiner EF geduldet wird.
Zitat:Zitat von Carlos:
Wo stehen wir heute? Entgegen aller Unkenrufen sind wir noch verheiratet. Entgegen aller Erwartungen sind meine Frau und der Schreiner noch ein Paar. Entgegen aller Besitzansprüche meiner Frau duldet sie ein zweite Partnerin des Schreiners. Entgegen aller kinky Anziehung sind Miss K und ich nur noch Freunde. Entgegen aller Befürchtungen sind unsere Kids nicht auf die schiefe Bahn geraten in diesem sündhaften, polyamoren Elternhaus. Entgegen aller testosterongeschwängerten Vorhersagen haben der Schreiner und ich uns nicht den Schädel eingeschlagen, sondern verstehen uns gut.
Sorry, in der jeweiligen Situation stecken mit erforderlichen Handlungen/Entscheidungen - bei möglichen
völlig anderen Ergebnissen - ist etwas völlig anderes. Je nach Informationsstand hatten jeweils auch die
User, teils aus eigenen Erfahrungen, in einer ganzen Breite von Meinungen und Sichtweisen, auch nach-
vollziehbar kritisch und mahnend, reagiert.
Zur Erinnerung: Deine Frau hat eine Öffnung der Ehe zum Zeitpunkt einer erheblichen Krise, mit konkret
geäußerten Trennungsgedanken, verlangt. Das geht meist, in den speziellen Foren und bei Therapeuten
nachlesbar - schief. Die ganze Entwicklung war danach mit vielen Unsicherheiten und auch Grenzver-
schiebungen durch deine Frau, z.T. mit nachträglicher, geschickt eingeholter Zustimmung, geprägt.
Ich halte nicht die gewählte Beziehungsform für entscheidend, sondern wie die gelebt wird. Entscheidend
ist, ob sich alle Beteiligte wohlfühlen, die Kinder und Ehe unverrückbar an 1. Stelle stehen und der liebe-
volle und vertrauensvolle Umgang miteinander,.zueinander stehend, Grenzen beachtend, fest verankert ist
Carlos, wenn das bei dir der Fall ist, ist doch alles prima. Genieße die Zeit mit deinen Kindern. Ich wünsche
dir, dass es bei euch weiterhin und dauerhaft gut geht und alle Beteiligten, mit dem wie es ist. zufrieden sind,
Zitat von carlos7: Da bin ich einfach anders gestrickt wie meine Frau, die im Kof igrnedwie einen Schalter mit sich herumträgt, den sie je nach Gegenüber umlegen kann.
Meine Vermutung: Sie braucht dazu keinen Schalter, sondern lediglich die erlebte Unterscheidung von
Pflicht und Kür. Die Vorfreude auf die Kür und wohl die Kids tragen sie dann durch die anderen Tage.
😕 Und sie hat gelernt, sehr wichtig und mit eintscheidend, damit umzugehen dich in der Ehe und den
Schreiner in ihrem Orbit - jeder erfüllt seinen Zweck an seinem zugewiesenen Platz - zu halten.
Das könnte doch so sein.
😉Wie immer, lediglich meine Sichtweise, Einschätzung und Meinung.