Zitat von unbel Leberwurst: DU bist nie oder sehr selten Teil dieser Auszeit.
Und da sehe ich einen kardinalen Fehler von Dir, denn sie verknüpft nun immer mehr Dich mit dem stressigen Alltag, aber nicht mit der Leichtigkeit des Lebens. Dafür stehen die Dates.
Ich glaube das ist ein Punkt, den ich bisher überhaupt nicht gesehen habe. Tatsächlich könnte ich stellvertretend für die in den letzten Jahren zunehmend unbefriedigende Entwicklung ihres Lebens stehen. Wenn das so wäre, hätten wir ein viel gößeres Problem als ich angenommen hatte.
Zitat von meineMeinung: Nein, du lässt sie hauptsächlich zum Schreiner, weil du es nicht verhindern kannst. Sie hat sich ausgesucht, nicht ihr.
Sie hat dich im Nachhinein um "Erlaubnis" gefragt. Wie hätte sie wohl gehandelt, wenn du nein gesagt hättest? So wie du sie beschrieben hast, wäre es wohl trotzdem zu dem Date gekommen und du wärst nachher leer ausgegangen.
Ich denke, sie hat sehr genau gewusst, dass ich nicht nein sagen werde. Oder was sie tun muss, damit ich nicht nein sage. Jetzt mal ganz ehrlich, welches Argument hätte die denn objektiv gehabt? Außer, dass sie das Date schon terminlich mit ihm besprochen hat, gab es keinerlei Grund, den ich glaubhaft hätte ins Feld führen können. Und meiner Frau mit Unsinn oder Unlogik zu kommen, war noch nie zielführend.
Zitat von unbel Leberwurst: Du hast sogar ein Magisches Fünfeck, dem Du gerecht werden willst und konzentrierst Dich extrem auf Deine Karriere.
Logisch, dass dabei andere Dinge vernachlässigt werden müssen...
Das ist ein wirklich guter Punkt. Ich glaube tatsächlich, dass ich vor allem Quality Time mit meiner Frau vernachlässigt habe.
Zitat von thegirlnextdoor: Ich frage mich nach wie vor wie es damals für das Paar gelaufen wäre, wenn Carlos7 sie nicht so viel zum Sex gedrängt, stattdessen - wie es ihr eigener Wunsch war - mehr mit ihr unternommen hätte und sie vielleicht sogar nette Leute kennengelernt hätten.
Ob es da nicht vielleicht doch anders gelaufen wäre..?
Dann stünden wir jetzt sicher wo anders. Nur wo... kann ich nicht sagen.
Zitat von Marcell: Jetzt mal ehrlich der Smoking Mann mit lap top und grellen haar oder so , ist selten so anziehend wie der durchtrainierte , tätowierte badboy in arbeitshose
Keine Frage, letzterer ist sicher mal ein F...ckdate wert. Mehr aber auch nicht. Gibt es andersrum auch... eine aufgepritzte Blondine mit Knacka...sch würden die meisten Männer für einen ONS schon mal mitnehmen. Aber für mehr halt nicht.
Zitat von unbel Leberwurst: Darum finde ich eure Idee gut, einen Paarabend einzuführen. (Auch wenn das im magischen Fünfeck zu Lasten der Kinder geht).
Und ich warne Dich ausdrücklich davor, einen kalten Entzug zu fordern, ohne gleichzeitig für einen Ausgleich zu sorgen!
Ihr Projekt kommt Dir insofern sehr entgegen, weil sich Deine Frau wahrscheinlich sehr auf das Projekt stürzt, das sie nicht mehr so viel Auszeit braucht und dieser Kreislauf etwas durchbrochen wird.
In Verbindung mit den Paarabenden kann es Dir dann durchaus gelingen, dass sie ihre Gelüste dann wieder mehr auf Dich fokussiert.
Ich habe tatsächlich die Hoffnung, dass das Projekt ein Game-Changer wird. Und ich werde dafür sorgen, dass wir mehr Paarzeit bekommen.
Zitat von thegirlnextdoor: Dass sie sich sofort trennen und zu einem anderen gehen würde mag unwahrscheinlich sein.
Aber emotional kann eine Beziehung auf diese Weise durchaus schwere Brüche erhalten oder sogar kaputt gehen.
Ohne dass sich daraus zwangsweise eine Beziehung mit einem Anderen ergeben müsste.
Das ist ein sehr guter Punkt, den ich nicht vielleicht ausreichend bedacht habe. Wie gesagt halte ich es für ausgeschlossen, dass sie unsere Ehe wg einer Verliebtheit oder einem Hormonrausch beenden würde. Sie weiß schließlich ganz genau, dass die Hormone nach ein paar Monaten wieder im Normalzustand angekommen sind und dann ein Leben als getrennte Mama mit einem weniger gut passenden Partner winkt. Aber dein Punkt, dass es ja gar nicht so weit kommen muss und unsere Beziehung trotzdem irreparablen Schaden bezogen hat, macht mich sehr nachdenklich. Ich denke tatsächlich, dass darin die reale Gefahr liegt.