Zitat von Florentine: Hier setzt m.E. die Dynamik ein. Sie spielt es. Weil sie dadurch etwas von dir erlaubt bekommt, das sie auf andere Weise nie bekommen könnte.
In Wirklichkeit setzt sie - und so habe ich auch agiert - damit nur ein Mittel zum Zweck ein, um eigene andere Bedürfnisse befriedigt zu bekommen.
Für den Mann mal, in solchen Fällen, die Unterwürfigkeit zu demonstrieren tut nicht weh, weil sie im Kern nur dazu dient, das Machtverhältnis umzukehren: nämlich dahin, dass sie entscheiden kann, wann wo und mit wem Sex gehabt wird.
Also im Grunde genommen alle Zügel in der Hand zu haben.
Und das, mag man schräg finden, aber kickt mich durchaus auch: ich spiele das Playgirl und weiß dabei die ganze Zeit doch, dass eigentlich ich es bin, die alles in der Hand hat, indem ich den Daumen hebe oder senke.
Das läuft Zuhause so und ebenfalls bei den Dates.
Kerl blöd: Daumen runter. Fertig.
So lange dieses Machtverhältnis so besteht läuft es glatt.
Wird es gekippt, durch z.B. das unvorhergesehene Verhalten eines Schreiners, muss man neu justieren.
Bleibt die Frage offen: wie.
Ich lege allen nahe, diesen Beitrag von Florentine zu lesen. Tatsächlich glaube ich, dass ein großer Teil ihres Verhaltens darin begründet liegt, das Heft des Handelns für ihr eigenes Leben in die Hand zu nehmen.
Sie hatte keine 6uelle Erfahrung? Holt sie sich jetzt.
Sie ist als Gummipuppe gedemütigt worden? Sie zeigt den Männern mit dem Daumen, wer mal an die Traumfrau ran darf und wer nach der ersten halben Stunde daten wieder ins Körbchen muss.
Ihr Mann will einen bestimmten Kick? Bekommt er, aber sie kommt zuerst auf ihre Kosten.
Ihr Mann will die Regeln bestimmen? Denkt er aber nur.
Mir ist schon klar und ich hatte es ja gesagt, dass meine Frau wohl in unserer Beziehung die Hosen anhat, obwohl ich eher dominant veranlagt bin. Da mach ich mir nicht viel vor.