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W
Zitat von Debby3:
Der dringliche Wunsch , und glaub mir, mein ganzer Köper schrie förmlich nach ihm, musste sich meinen Werten unterordnen ….denn es wäre nie zu einer wunderschönen Liebesgeschichte geworden, sondern hätte eher ein Drama entsprochen, mit viel Liebeskummer und so .


Ja, diese verflixten Werte! Wenn man nicht auch noch diese Plage am Hals hätte, wäre die Leichtigkeit des Seins wohl eine ganz andere.
Anders ist es mit dem Drama, sieht man es schon heraufdämmern. Das ist natürlich ein Argument.
Allerdings ist man in diesen Liebesangelegenheiten ja nie sicher vor den Dramen, samt entsprechendem Kummer. Ich glaube ja, unabhängig von den Anfangsbedingungen: Sinkt man nicht irgendwann zerschmettert nieder, so kann es auch keine Liebe gewesen sein, das einem da aus dem Menschendickicht heraus angefallen hat.


Zitat von Debby3:
Mich selbst zu zügeln und den Singsang manch prächtigen Vogels zu widerstehen , ist nicht so eigennützlich , wie es augenscheinlich daher kommt . So gilt es doch auch den prächtigen Vogel hinter seinen wunderschönen Gesang zusehen und tatsächlich lieben zulernen .


Das gefällt mir.
Hinter das ganze Gebalze zu sehen und dennoch zu lieben. Da ist dann schon mehr dran als überhitzte Luft.
Gelingen wird das aber nur dann, wenn unter dem geplusterten besungenen Gefieder zumindest irgendein Vögelchen hockt und nicht nichts, was ja auch nicht so selten vorkommt.


Zitat von Debby3:
Das heißt , ich warte ( mit dem Vertragsabschluss) bis er fertig ist mit seinem Gesänge und schaue ob er auch wunderschöne Zweige bringt , wo man ein schönes stabiles Nest draus bauen kann .


Ich stelle mir gerade uns beide vor. Cool
Ich warte nämlich auch, ob die holde Sängerin dann endlich vielleicht auch mal in die Gänge kommt und ein paar wunderweiche Zweiglein herbeibringt, aus denen sie dann ein stabiles, aber noch immer weiches Nest flechten kann, in das sich gemütlich hocken lässt. Glücklich
Ein Glück, dass wir nicht Adam und Eva waren! Mr. Green

x 2 #2761


F
Zitat von SchlittenEngel:
Und was es überhaupt für irgendjemand, dem es schlecht geht, für einen Nutzen haben soll, dass es anderen damit besser ging, erschließt sich mir eh nicht.

Und umgekehrt nicht? Was hat es für n Nutzen, wenn Gefühle/ Emotionen und Gedanken von Anderen jemandem Andersfühlenden permanent suggeriert werden und dieser sich aber anderweitig Hilfe ersucht?

Die Einbahnstraße erschließt sich mir nicht.

#2762


A


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x 3


Chrome
@6rama9

Und wieder verstehst du mich nicht, willkommen in der Welt des TEs, du bist nämlich Genua so schlau wie er.

Richtig lesen würde helfen, denn mein Satz das man solche Dinge aus Liebe macht und nicht aus Berechnung heraus oder Erwartungen bezog sich nicht auf den Sex, sondern auf das verzichten der eigenen Zeit bzw. ihr zu ermöglichen den Job zu bekommen.

Carlos dagegen macht es aber nicht aus Liebe und weil er will dass seine Frau ein besseres Leben hat, zumindest nicht nur oder besser gesagt, der Großteil in ihm hat andere Motive und zwar Sex.

Da kannst du dich auch dran aufhängen und doch genau das hat Carlos auch so gesagt und ist auch deutlich hier zu lesen, genau so wie er zugegeben hat das er nicht der attraktivste Mann ist aber eben Geld und Wohlstand besitzt, wo wir dann wieder beim Thema sind.

Er definiert sich über das Geld und muss dann auch damit klar kommen wenn man über die Emotionale Ebene spricht.

Ob der Schreiner seiner Frau reicht? Auf der sexuellen Ebene auf jeden Fall und das die Frau auch Dinge zu erst dem Schreiner erzählt ist ebenfalls ein klares Zeichen von emotionaler Verbundenheit.

Wäre es nur Sex, könnte man damit vielleicht leben, aber auch nur wenn das eigene Sexleben nicht darunter leidet, was es aber tut.

Auch darauf will ich noch eingehen, du legst mir ständig Worte in den Mund, genau so wie der TE es tut und das nur weil ihr meine Texte nicht im Kontext versteht.

Ich habe nie gesagt das alle in einer offenen Ehe sich nicht mehr attraktiv finden, du hast es einfach verallgemeinert obwohl meine Antwort an den TE gerichtet war. Auch hier merkt man das sowohl du als auch der TE enorme Defizite haben.

Keine Ahnung wieso man immer von persönlichen Antworten auf die Allgemeinheit schließen muss? Ich sagte schon einmal was eine offene Beziehung eigentlich erreichen möchte und was der Sinn dahinter ist, aber hier haben wir keine klassische offene Ehe, sondern etwas spezielles und das könnte nicht weiter weg sein von einer glücklichen offenen Beziehung.

Daher war meine Aussage auf diese Situation bezogen, auf die Lage des TEs und wieso man daraus dann Schlussfolgert dass alle offenen Beziehungen so laufen ist mir schleierhaft.

Ist das so schwer zu kapieren? Eine öffentliche Aussage zu einem Thema was die Allgemeinheit betrifft, kann man auch verallgemeinern bzw auf alles in diese Richtung beziehen, aber ein Statement auf eine Situation bezogen, sollte man niemals als allgemeingültig bezeichnen.

Wer diesen Unterschied nicht erkennt, ist grundsätzlich falsch in einem Forum und wenn mir etwas nicht klar ist, dann frage ich nach und versuche den anderen nicht ins lächerliche zu ziehen, was du ebenfalls getan hast.

Wenn du diskutieren willst, dann auf einer sachlichen Ebene ohne Bezug auf andere und schon gar nicht in dem Glauben man sei besser wie die anderen oder die eigene Meinung sei so viel mehr wert als sie eigentlich ist.

Ich sage es gerne wieder, am Ende entscheidet immer der oder die TE was sinnvoll ist oder nicht, denn es ist sein Leben und dies gilt es dann zu akzeptieren.

So lange du diese Grundsätzlichen Unterschiede nicht begreifen kannst, ist eine Diskussion mit dir nicht möglich.

Und ja, in diesem speziellen Fall hier, wird diese Frau ihren Ehemann nicht mehr attraktiv finden, denn auch das kann man klar und deutlich aus den Texten von Carlos herauslesen.

Wenn du es jetzt nicht verstanden hast, werden wir auch nie eine Basis finden, weil deine Argumentation absoluter Mist ist.

#2763


6rama9
Zitat von BlueWoman45:
Der Schreiner wird nämlich dann vermutlich nicht exklusiv werden - sondern einfach irgendwann wieder andere Frauen daten...und sie damit noch verrückter nach ihm machen.

Warum sollte der Schreiner attraktiver werden, wem er andere Frauen vög--elt? Die Logik verstehe ich nicht. Ist das so ein Konkurrenz- oder Zickenkriegsding zwischen Frauen? Kann ich als Mann nicht nachvollziehen.

x 1 #2764


F
Zitat von 6rama9:
Warum sollte der Schreiner attraktiver werden, wem er andere Frauen vög--elt? Die Logik verstehe ich nicht. Ist das so ein Konkurrenz- oder ...


Diese Überinterpretationen hinsichtlich des Schreiners sind generell nicht nachzuvollziehen.

x 1 #2765


6rama9
Zitat von ElGatoRojo:
Halbgezähmt ist sicher spannender als gefangen genommen. Aber eben auch anstrengernder.

Kam ich für mich nicht sagen. Ich bin seit über 25 Jahren glücklich verheiratet. Hätte ich keine Lust drauf mit einer halbgezähmten Frau, dem echte Liebe kommt dann nicht auf. Echte Liebe ist für mich Hingabe an den Partner und nicht das ständige Schielen nach einem tollen anderen Mann.

x 2 #2766


Chrome
@Felica

Beides ist nicht richtig in meine Augen, man darf ihn nicht größer reden wie er ist, aber auch nicht kleiner.

Fakt ist, sie hat nur noch ihn mit dem sie anscheinend gerne sex hat, mit dem TE eben nicht und diese Ebene passt ja auch nicht bei Carlos und seiner Frau, was auch in Ordnung ist, denn sie haben sich so entwickelt, aber was gar nicht geht ist die Tatsache, dass sie ihm vor dem Ehemann Dinge erzählt.

Heißt also, sie hat auch eine emotionale Bindung zu diesem Mann und dann wird es immer gefährlich und da muss man ein Auge drauf haben.

Ich denke Carlos Frau wird auch im Moment definitiv nix ändern, warum auch? Sie bekommt alles was sie sich gewünscht hat und nur deswegen ist Carlos Ehe noch in Takt. Carlos ermöglicht ihr jetzt alles, aber aus den falschen Motiven und Gründen, was früher oder später noch Ärger bringen kann und sehr wahrscheinlich auch wird.

Dennoch hat sich für Carlos nix geändert und deswegen verstehe ich nicht wieso wir hier so viel Raum dieser Frau geben? Was bringt dem TE so etwas bitte? Ich kann diese Argumentation nicht nachvollziehen, weil dieses Thema dreht sich nicht explizit um die Ehefrau, sondern um Carlos und sollten wir da nicht mehr über ihn reden und was er tun kann damit der sex mit seiner Frau wieder aktiver wird und vor allem schöner für beide Seiten?

Ich meine OK, Carlos ist zufrieden wie der sex läuft, aber hat auch zugegeben das diese Ebene nie wirklich gut war, also sollte der Fokus doch darauf liegen ihm diese Ebene zu ermöglichen oder etwa nicht?

Die Tipps sollten in diese Richtung gehen und was er tun kann um wieder aktiver mit seiner Frau zu werden und davon sehe ich hier relativ wenig um ehrlich zu sein und warum? Weil einige hier immer wieder auf die Frau eingehen und ihre Taten in den Vordergrund stellen, anstatt mal zu schauen was Carlos eigentlich so tut um dieses Problem aktiv zu lösen und das ist genau genommen eigentlich nicht vorhanden

x 1 #2767


S
Zitat von Felica:
Und umgekehrt nicht? Was hat es für n Nutzen, wenn Gefühle/ Emotionen und Gedanken von Anderen jemandem Andersfühlenden permanent suggeriert werden und dieser sich aber anderweitig Hilfe ersucht? Die Einbahnstraße erschließt sich mir nicht.


wo wird denn suggeriert , dass man als Betrogener sicher „ für den Rest seines Lebens traumatisiert“ ist ?

Jemand zugestehen, dass er Schmerz empfinden „darf“, ist nämlich was anderes……

x 2 #2768


E
Zitat von 6rama9:
Warum sollte der Schreiner attraktiver werden, wem er andere Frauen vög--elt? Die Logik verstehe ich nicht. Ist das so ein Konkurrenz- oder Zickenkriegsding zwischen Frauen? Kann ich als Mann nicht nachvollziehen.

Achje. Muss ich das wirklich erklären?

#2769


F
Zitat von SchlittenEngel:
wo wird denn suggeriert , dass man als Betrogener sicher „ für den Rest seines Lebens traumatisiert“ ist ? Jemand zugestehen, dass er Schmerz ...


In fast jedem Thread. Ein anderer Ansatz könnte doch sein, dem Hilfesuchenden Hoffnung und Vorbild zu sein. Ich finde es nicht hilfreich, den Fragenden herunter zu ziehen und den eigenen Frust an dieser Geschichte abzuarbeiten.

x 1 #2770


C
@Chrome , @6rama9 wenn ihr beide euch hier weiter rumstreitet und meine Thread spamt, lasse ich euch hier rauswerfen. @6rama9 Ich teile zwar deine Ansichten zu @Chrome , aber ich bin schon ganz allein groß und kann seine Kommentare schon einordnen.
@Chrome Dir geht entweder ständig die Phantasie durch oder du liest/versteht nicht, was ich schreibe. Du behauptest hier Dinge, die ich nie geschrieben habe und die komplett frei erfunden sind (wie zB dass meine Frau dauernd mit dem Schreiner vö...ln würde oder die Lust am 6 mit mir verloren hätte (dabei haben wir definitiv lustvolleren 6 als zu Beginn unserer Beziehung und häufiger) oder dass ich weinend am Boden sitzen würde (was für ein Blödisnn) oder oder oder. Lass doch einfach solche erfundenen Behauptungen.

#2771


C
Zitat von BlueWoman45:
Achje. Muss ich das wirklich erklären?

das verstehe ich auch nicht.

#2772


E
Zitat von carlos7:
das verstehe ich auch nicht.

Klar, sonst wärst du jetzt nicht so grundentspannt, wie du es bist. Warten wir mal den Verlauf der nächsten zwei Monate ab, je nach Sachstand kann ich dir dann sagen, ob meine These auch mit Fakten untermauert werden kann.

x 1 #2773


unbel-Leberwurst
Zitat von BlueWoman45:
Der Schreiner wird nämlich dann vermutlich nicht exklusiv werden - sondern einfach irgendwann wieder andere Frauen daten...und sie damit noch verrückter nach ihm machen.


Bis jetzt sind mir aber fast nur Frauen über den Weg gelaufen, die es nicht toll finden, wenn der Mann noch andere Damen am Start hat.
Es geht da gar nicht um Eifersucht, sondern darum, dass sie etwas besonderes und einzigartiges für ihn sind und nicht eine von vielen in einem Harem.

x 1 #2774


C
Ich hatte Samstag abend endlich mal wieder ein Date mit einer umwerfenden Frau: Extrem attraktiv, anziehend, sportlich, geistreich, eloquent.
Spoiler: Das Date endete mit heißem 6.
Noch'n Spoiler: Mit dieser tollen Frau bin ich seit über 10 Jahren verheiratet.

Spaß beiseite. Wir sind Freitag alle 4 spontan in den Kurzurlaub. Wir hatten ja vereinbart, dass wir am Samstag abend ausführlich über unsere Beziehung reden wollten und dachten, dass eine andere Umgebung dafür eine gute Idee wäre. Wir hatten auch ein paar Regeln aufgestellt: Jeder erzählt zu Anfang wie er sich gerade in der Beziehung fühlt, was ihm fehlt, was der andere für ihn bedeutet, was Außenbeziehungen bedeuten und wie er sich die Beziehung in Zukunft wünscht. Währenddessen waren nur Fragen zur inhaltlichen Klärung erlaubt. Erst wenn beide damit fertig sind, diskutieren wir (ihr habt ja schon mitbekommen, dass wir beide gerne Rituale einsetzen um bei emotionalen Dingen etwas zum Festhalten zu haben). Die 4h hier in ein paar Worte wiederzugeben, ist natürlich schwierig, daher als kurzes Fazit: Es war unser bestes Bezeihungsgespräch ever. Hätten wir schon vor einigen Jahren so intensiv gesprochen, hätten wir einige unserer Probleme umschifft. Aber vielleicht gibt es einfach eben für alles die jeweils passende Zeit. Das Gespräch und die Stimmung war für mich teilweise wunderschön aber teilweise auch einen Tick verstörend. Ich hoffe das wunderschöne wird langfristig überwiegen.

Ich bat drum, zu beginnen und erzählte sicher eine halb Stunde lang, was mich bewegt. Meine Frau hat emotionaler reagiert, als ich es mir vorgestellt hatte. Zweimal hatte sie Tränen in den Augen und hat mich umarmt. Einmal ist sie unwillkürlich fast ans Ende des Sofas gerückt. Aber ich muss ihr zugute halten, dass sie sich weder verteidigt noch erklärt hat, sondern einfach nur mitfühlend zuhörte.

Ich habe ihr erzählt, wie es mir als Kind und Jugendlicher ging, welche Einsamkeit ich zuhause empfunden hatte, welche Enttäuschungen und Ängste ich hatte und habe. Wie ich mich nach dem Tod meiner Mutter gefühlt habe, welches Versagen ich mir vorgeworfen hatte. Welchen Stellenwert 6 für die Bindung zwischen meinen Eltern hatte. Welchen Stellenwert Beziehungen, Freundinnen und 6 für mich hatten und immer noch haben. Wie ich mich langsam in sie verliebt hatte. Wie unsagbar stolz ich war, als die wunderschöne Eiskönigin (ja, ich hab ihr gesagt, welchen Spitznamen sie hatte. Entgegen meiner Erwartung kannte sie ihren Spitznamen bereits) das erste mal Hand in Hand mit mir über den Campus ging. Wie sehr ich sie in ihrer Verletzlichkeit damals geliebt habe. Wie sehr wir uns gemeinsam auf unsere Kinder gefreut haben und wie wir uns damals geschworen hatten, dass wir es besser machen würden als unsere Eltern, die uns beide auf ihre jeweilige Art verkorst haben. Wie ich gemerkt und akzeptiert hatte, dass sie sich nach und nach veränderte, wie still sie wurde, wie bedrückt. Wie ich die Augen davor verschlossen habe und mich auf meine Karriere konzentriert habe. Wie sehr ich inzwischen aber unter dem Gefühl leide, Schuld daran zu sein, dass sie nicht ihren Weg als Wissenschaftlerin machen konnte. Wie ich bemerkt habe, dass sie mir und unserer Beziehung langsam entglitten ist. Wie sehr sich irgendwann alles um die Kinder und um meine Karriere drehte. Wie selbstverständlich ich sie als Teil des heimischen Inventars hingenommen habe. Ich habe alles rausgelassen, was mich irgendwie bedrückt hat und habe sie damit fast erschlagen. Aber es tat so gut, einfach mal alles loszuwerden und die schönen und schlechten Gedanken mal auszuspucken. Dann habe ich lange über mein 6uelles Verlangen gesprochen und was es in mir anrichtet. Wie ich ihre Zurückweisung empfinde, dass ich mich dann als Mann, Partner und Mensch zurückgewiesen und nicht geliebt fühle (das war der einer der Punkte wo sie mich fest in den Arm genommen hat). Welche unerfüllten 6uellen Träume von Dominanz und Unterwerfung ich habe (das hat sie in dieser Deutlichkeit emotional überfordert und bei der Erwähnung von Halsband und Leine ist sie in Richtung Sofa-Ende abgerückt). Ich habe erzählt, wie ich die Öffnung empfunden habe, dass ich anfangs nur meinen Vorteil im Auge hatte (Kick, Zulieferin) aber dass ich nach und nach realisiert habe, dass ich eigentlich nur 6 mit ihr möchte und dennoch mehr brauche als sie mir geben kann. Wie zerrissen zwischen 6uellem Kick und Sorge ich mich fühlte, wenn sie eine F...ckdate hatte. Wie froh und erleichtert ich war, dass sie das Online daten eingestellt hat. Wie verletzt ich war, als sie sagte, dass sie sich lieber trennen würde, als sich von mir dahingehend Vorschriften machen zu lassen. Wie zurückgesetzt ich mich gefühlt habe, als ich das Gefühl hatte, sie würde dem Schreiner wichtige Dinge vor mir mitteilen. Wie ich das Gefühl bekam, dass sie 6 mit mir primär nur noch rund um ihre Schreiner-Dates wollte.

Meine Frau hat sich eigentlich mehr auf die aktuelle Situation bei uns konzentriert. Sie sagte sehr gerade heraus, dass sie mich entweder betrogen hätte oder in eine Depression gerutscht wäre, wenn ich nicht der Öffnung unserer Ehe zugestimmt hätte. Vor 3 Jahren war für sie der Wendepunkt, als sie erfuhr, dass eine ehemalige Mit-Doktorandin gerade habilitiert. Sie hatte das Gefühl aus ihrem Leben nichts gemacht zu haben außer 2 Kinder in die Welt gesetzt zu haben. Beruflich abgeschrieben. Auch sonst in jeder Beziehung im Schatten ihres Mannes. Selbst an der Uni ist sie mehrfach gefragt worden, ob sie denn meine Frau sei weil ich aus meiner etwas exponierten Alumni-Führungsposition einigen bekannt war. Keinen großen Bekanntenkreis. Sie sagte, sie hätte das Gefühl gehabt, mir in allen Belangen unterlegen zu sein. Es wäre ein Gefühl gewesen, wie wenn sie sich auflösen würde. Sie redete sich recht lang den Frust aus der Seele und erklärte abschließend, dass sie sich durch die neues Aussichten mit einem mal wie neugeboren und richtig lebendig fühle. Plötzlich sind die Launen der Kinder leichter zu ertragen und ihr Neid (sic) auf mich und mein Leben wäre wie weggeblasen. Was sie enorm zusätzlich belastete, war die Erkenntnis, dass sie selbst aus ihrem Körper und ihrem Aussehen nichts gemacht: Sie sei Mitte 30 und hätte 6uell weniger Erfahrung als die durchschnittliche 16-Jährige. Ganze 2 Männer. Beim ersten war 6 eine Qual und ein einziger Kampf gegen Schuld- und Ekelgefühle. Bei mir war der 6 zwar schön und einfühlsam, aber sie empfand immer einen enormen Leistungsdruck. Selbst wenn ich es ihr, wie in den letzten Wochen, nicht explizit zeigen würde, wüsste sie, dass sie meinen Anforderungen an Intensität und Häufigkeit nicht genügen würde. Und erst recht nicht meinen Anforderungen an ihr Verhalten im Bett. Sie wüsste, dass sie für mich im Bett nur die Notlösung wäre und ich mir eine ganz andere Frau wünschen würde. Sie hätte sich diesbezüglich ganz unten gesehen, als ich einmal gut gelaunt von einem Date heimgekommen wäre und sie im Bad sehr deutliche Kratzspuren an meinem Hintern gesehen hat. Da wurde ihr klar, wie unterschiedlich leidenschaftlicher 6 und unser ehelicher 6 für mich sein müsste und wie ungenügend sie für mich wäre. Was sie immer stärker verspürte, war der Drang mit einem Mann zu flirten, ihn zu umgarnen und sich umgarnen zu lassen. Und falls ihr danach war, ganz allein die Entscheidung zu treffen, ob und wie es 6 gäbe. Nicht funktionieren zu müssen, sondern einfach unbeschwert zu genießen. Außerdem wollte sie ehrlicherweise sehen, ob der 6 mit anderen Männern besser oder schlechter als mit mir sei. Für manche andere Frau wäre 6 etwas orgiastisch bombastisches, für sie eher nur schön. Sie wollte verstehen, ob der Unterschied an mir oder ihr liegt und sie wüsste nun, dass es an ihr läge. 6 wäre für die einfach nicht das Wichtigste im Leben, nicht einmal annähernd. Mit zwei Männern hätte es toll harmoniert und wäre wahnsinnig aufregend gewesen, mit den anderen deutlich schlechter als mit mir.

Diskutiert haben wir dann primär, wie es mit uns als Paar und als Liebespaar weitergehen soll. Ziemlichen Raum in der Diskussion hat der Schreiner eingenommen, sowohl von meiner als auch von ihrer Seite. Dazu schreibe ich ein andermal mehr... muss das erst mal sacken lassen. Im Endeffekt haben wir folgendes beschlossen:
Wir werden uns viel mehr Paarzeit nehmen, als bisher. Sobald wir eine Nanny oder ein Au-Pair haben, werden wir pro Woche einen Abend ausgehen und einen Spätnachmittag zusammen Sport machen (laufen, biken, schwimmen, oder im Winter Yoga). Alles schön nach Kalender, damit nicht immer was dazwischen kommt. Und wenn es mit der Nanny gut klappt, würden wir ab und zu Kurzurlaube ohne Kids einschieben wollen.
Wir wollen achtsamer miteinander umgehen. Erst überlegen, ob wir den Partner verletzen und dann handeln und nicht einfach hinterher lapidar sorry sagen.
Wir werden unsere gemeinsame 6ualität ein wenig ändern. Wir verabreden uns (also so wirklich verabreden, wie es bei einer Affäre gemacht wird mindestens einmal pro Woche zum 6 miteinander (natürlich zusätzlich zu den Ritualen) zum 6 miteinander. Dadurch wissen wir beide was kommen wird und können uns drauf einstellen. Sie sagte, sie könne sich durchaus vorstellen, zusätzlich häufiger ohne eigentlichen Akt spontan mit mir intim zu werden Ich hatte ja schon mal gesagt, dass meine Frau Penet. nicht so viel gibt wie andere Spielarten. Der eigentliche Akt kostet sie Überwindung.
Meine Frau verabredet sich alle 3 bis 4 Wochen zu einem F..ckdate mit dem Schreiner, solange beide Lust darauf haben und ich einverstanden bin. Darüber hinaus wird es keine Verabredungen mit ihm geben. Keine gemeinsamen Restaurant-Besuche, kein Kino, keine Pärchenzeit in jedweder Art. Sie wünschte sich eigentliche eine Freundschaft mit Benefits, ich habe aber auf nur-Benefits bestanden. Das Erlaubnis-Ritual lassen wir komplett weg, das Homecoming-Ritual behalten wir bei. Vor und nach dem Date sprechen wir, wie wir uns beide gefühlt haben, da meine Frau durchaus schon eine emotionale Bindung aufgebaut hat.
Einen Punkt, den wir offen gehalten haben: Meine Frau meinte, ich solle mir eine Sub suchen, mit der ich mich ab und zu ausleben kann. Ich will da nicht zu tief ausholen, aber meine Frau hat mir sehr klar gemacht, dass sie niemals eine devote Rolle einnehmen wird. Das würde sie gefühlsmäßig in die Gummipuppen-Zeiten zurückwerfen.

Alles in allem war es wie gesagt ein tolles, super-offenes Gespräch. Zum Schreiner kommt später oder in ein paar Tagen noch mal was.

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