Zitat von Zugaste: Spannend finde ich auch, dass du für dich gedanklich auszuschließen scheinst, dass eine auf sexueller Ebene devote Frau dir auf allen anderen Ebenen nicht ebenbürtig sein kann und ihre devote Haltung sich eher durch den gesamten Alltag zieht.
Nein, das wollte ich nicht ausschließen. Ich sagte, ich könne eine devote Partnerin nur akzeptieren, wenn sie außerhalb des Schlafzimmers mindestens gleichwertig dominant wäre, eher sogar einen Tick mehr als gleichwertig.
Zitat von Zugaste: Und woher kommt diese Angst etwas zu verlieren, wenn da mehr Emotionen entstehen? Die Angst vor Poly?
Wenn man eh in der Lage ist seine Frau auf körperlicher Ebene zu teilen, was ist dann an Pärchenkram zum Fürchten?
Wenn du dir sicher bist, dass deine Frau weiß, was sie bei dir hat und wie sehr sie eure Beziehung schätzt, warum ziehst du da so eine Grenze?
Das hat ja schon auch was von verbieten zu tun, finde ich.
Auch dass sie nicht mit zu so einer Kunstmesse mit darf.
Verstehe ich nicht.
Ich will, dass meine Frau 100% ihrer emotionalen Kapazität und Liebe für mich reserviert. Daher würde mir Pärchenverhalten weh tun. Das würde ich als Schmälerung ihrer Liebe zu mir sehen. Und davor habe ich durchaus Angst.
Zitat von Zugaste: Und ja, auch mir leuchtet nicht ein, dass deine Frau auf der einen Seite sagt, dass ihr Sex nicht wichtig ist, aber die Treffen mit dem Schreiner weiter statt finden sollen, obwohl sie für sich erkannt hat, dass es nicht an dir liegt, sondern an ihr. Das hat sie ja nun heraus gefunden.
Aus welchem Grund also noch weiter mit dem Schreiner treffen?
Ich denke der Grund ist, dass sie ihn als Menschen sehr mag und den 6 mit ihm die beiden letzten Mal genossen hat. Sie hat mir heute auf der Terrasse gesagt, dass sie das nächste Daten Dienstag übernächster Woche vereinbart haben. Ich habe sie gefragt, ob sie sich darauf freut und sie ohne zu zögern "ja, klar" gesagt. Ich habe sie auch gefragt, ob sie beim Gedanken an das Date aufgeregt ist, was sie mit "ein kleines bisschen schon" beantwortet hat.