Zitat von 6rama9: Da sind wir genau bei dem Beziehungsmodell der beiden. Der offenen Beziehung. Die beiden machen das Meinung nach richtig gut, wenn es auch definitiv kein Modell für mich wäre.
Kann man überhaupt von einer offenen Beziehung sprechen? Das ganze geht doch erst ein paar Wochen in einer, sagen wir eher seichten Variante: Sie hat Sex mit einem anderen und aus diesem Strudel heraus, fällt etwas mehr ehelicher Sex für den TE ab.
Und er ist so glücklich wie seit Jahren nicht mehr.
Carlos, dein Glücksgefühl sei dir von Herzen gegönnt, genieße es in vollen Zügen. Es ist ja auch alles so neu und spannend für dich, da kann es einem schnell ergreifen.
Du schreibst, es interessiert dich nicht, was deine Frau mit dem Schreiner tut... Warum interessiert dich das Sexleben deiner Frau nicht? Das kann ich nicht verstehen. Ist es für dich eine Art Selbstschutz?
"Vielleicht hatte sie Sex, vielleicht gab es eine Mass....Ist mir Wurscht...., will ich gar nicht wissen"...
Entweder, du hast Angst vor der Wahrheit, oder du liebst deine Frau nicht aus tiefstem Herzen, dass dich dieser extrem gefühlsrelevante Teil ihres Lebens nicht interessiert. Aber sicher hast du eine Erklärung.
Und noch etwas fiel mir auf: Wie kannst du festlegen, dass deine Frau an festgelegten Wochentagen sexuelles Verlangen nach dir aufzubringen hat. Und du bist dann vor lauter Glück im 7. Himmel, wenn sie ihrer Verpflichtung nachkommt ..Ziemlich krass!
Wie rational muss man unterwegs sein, um mit Sex nach Terminplan glücklich und zufrieden sein zu können? Wie groß muss das Verlangen, die Not sein, um Schreinerinspirierten Sex wenigstens als Handelsware pünktlich auf den Ladentisch zu fordern?
Verstehe mich nicht falsch, Sex mit einer durch Fremdeinwirkung Lust-optimierten Frau, ist eine tolle Sache, wenn man nicht eifersüchtig ist. Aber bitte lasse sie sich dir doch freiwillig zuwenden und nicht nach Absprache. Oder hast du Angst, dass ohne diese festgelegten Termine ihrer ganz persönlichen Wahrheit zutage tritt? .
Du meinst, es sei männlicher als alles andere, seine Frau jemanden anderem "ausborgen" zu können. Solange du dafür sexuell-verpflichtende Gegenleistungen einforderst, ist Männlichkeit von Bedürftigkeit nicht mehr zu unterscheiden.
Schaffe alle Regeln und Verpflichtungen ab, dann wirst du sehen, wie es wirklich um deine Frau, ihrem Verlangen, eurer Beziehung und um den Schreiner steht.
Wahre Liebe braucht keine Regeln. So ist das zumindest in meiner Welt.
Wie dem auch sei, es sind nur so ein paar Gedanken von mir.
Du bist glücklich und das zählt für dich. Du hast mehr Sex als je zuvor mit einer schönen Frau, die deine ist und die dich zu ihrer Nummer eins in ihrem Leben erhoben hat. Da ist doch schon sehr viel Schönes dabei! Nicht jeder kann das über sich und seine Ehefrau erzählen. Und so lange da ein Schreiner der Motor des ganzen ist, möchte das auch keiner über sich und seine Ehefrau erzählen, glaube ich.....
PS: Wenn es Resonanz auf das Geschriebene geben sollte, so kann ich erst am Sonntagnachmittag antworten.