Zitat von Springfield:Wenn seine Frau solch schlichte Tatsachen nicht verkraftet, ist sie wohl kaum für eine offene Beziehung geeignet. Auch so ein Aspekt, dass man aus Taktgefühl bestimmte Empfindungen und Tatsachen dem Partner gegenüber lieber nicht erwähnt. Das nennt man wohl allgemeine Beziehungskultur. Aber ist diese ...
Tja, aber was soll sie denn machen, wenn sie selber eine offene Beziehung will?
Hinter jeder Beziehung, die erst monogam ausgelegt war und dann geöffnet wird, steckt eine eigene Dynamik.
Im vorliegenden Fall hat sich Frau Carlota Auszeiten aus dem Familienleben gesucht und wollte raus, während Carlos seine Zeit lieber den Kindern gewidmet hat.
Passenderweise hat sich für Carlos da was mit der Zuliefererdame ergeben, so dass beide ihren Spass hatten.
Frau Carlota kommt auf den Geschmack, will sich das nicht mehr nehmen lassen, während Carlos nach 6 Monaten wieder ohne Gespielin dasteht.
Das kompensiert er mit Deals mit seiner Frau. Muss man nicht gut finden, aber es lassen sich ja beide drauf ein und sind (zumindestens kurzfristig) mit dem Deal zufrieden, da auch beide ihre Vorteile davon haben.
Und nun passieren in kurzer Zeit 2 Dinge:
Frau Carlota ist in einem Konflikt, weil sie dem Schreiner etwas versprochen hat, was Carlos ihr aus ihrer Sicht verbieten will, während Carlos sich plötzlich nicht mehr als unangefochtene Nummer 1 sieht.
Frau Carlota hat ihrer Sicht nach schon viele Zugeständnisse an Carlos gemacht, so dass ihr das nun wahrscheinlich doch zu viel ist, wenn sie gefühlt gleichzeitig beschnitten wird, während Carlos seine Vorteile mit Miss Jamaika ausweiten will. Der Deal ist plötzlich sehr zu ihrem Nachteil.
Es geht hier weder um eine Stunde ihres Geburtstages noch um einen Kaffee auf dem Spielplatz...