Zitat von was-tun: Aus meiner Sicht dreht sich in deinem gesamten Leben so gut wie alles ums Thema Macht und Ohnmacht, im s. Bereich wird es nur besonders deutlich, was dich innerlich umtreibt.
100% Zustimmung. Habe nochmal die anfänglichen Beiträge und die kurze Lebengeschichte gelesen. Eigentlich führt er heute auch nur das fort, was er von Kindesbeinen aus getan hat: Den Kampf um Anerkennung und Bedeutung (oder in seinen und deinen Worten Macht).
@Großmeister
Ich sehe das komplett anders als du.
Zitat von Großmeister: er hat die Macht schon lange verloren, sofern er sie je hatte. Die Macht hat eindeutig seine Frau. Sie setzt durch, was sie will. Er reagiert nur noch.
Als Mensch mit ähnlicher beruflicher Führungserfahrung kann ich dir sagen, dass "Macht haben" und "Macht ausüben" nicht deckungsgleich ist. Im Gegenteil kann es sehr befriedigend sein, zu wissen Macht zu haben, aber diese nicht auszuüben. Im Berufsleben nennt man solche Persönlichkeiten Natural Born Leaders. Sie benötigen keine Machtdemonstration. Und genau das ist, was mich an den Testosteron-geschwängerten Beiträgen einiger hier stört: Es geht doch nicht darum, Macht über seinen Partner oder seine Beziehung auszuführen, sondern um das Wissen, dass man es könnte. Aus dieser Position der Stärke kann man den Partner führen lassen.
Zitat von Großmeister: Seine Frau hat er in meinen Augen nicht "verliehen" sondern geteilt. Für das "verleihen", müsste er viel dominanter sein und das ist er nicht.
Natürlich hat er sie nicht verliehen. Das hat er auch nie behauptet. Das Verleihen ist nur ein (gedankliches) Spiel, dass sie ihm zuliebe mitgespielt hat. Viele Menschen integrieren Rollenspiele in den Sex. Niemand würde da auf die Idee kommen, dass die Frau wirklich eine Polizistin sei oder der Mann ein komplett Fremder, den man mit einem Quickie vernascht.
Zitat von Großmeister: Breit gestreut hat er nicht. Nach anfänglichen Erfolgen mit der Paketzustellerin, ist die Realität einfekehrt und er musste einsehen dass es seine Frau viel leichter hat, jemanden abzukriegen als er.
Ich habe nirgends gelesen, dass er "breit streuen" wollte. Primär will er seine Frau und ein paar Low Hanging Fruits. Und wenn er nicht vorher schon gewusst hat, dass es Frauen leichter haben Männer ins Bett zu bekommen als umgekehrt, muss er hinter dem Mond gewohnt haben.
Zitat von Großmeister: Daheim einfordern? Er ist froh wenn er überhaupt mal zu Zug kommt.
Ich finde, dass deine Beschreibung für 2x die Woche (was über dem Schnitt in langjährigen Beziehungen liegt) unpassend ist.
Zitat von Großmeister: Die Zweitbeziehung zum Schreiner behagt ihm gar nicht, würde mich aber wundern wenn er sich hierbei gegen seine Frau durchsetzen könnte.
Du hast aber schon mitbekommen, dass die Frau die Zweitbeziehung nur mit seinem Einverständnis wiederbelebt? Insofern verstehe ich die Wortwahl "durchsetzen" nicht. Und noch weniger "gegen". Die beiden sind doch keine Feinde. "Gemeinsam" wäre der richtige Terminus.
Zitat von Großmeister: Die macht des TE liegt derzeit nahe bei 0.
Im Gegenteil, er hat alle Macht in Bezug auf den Schreiner derzeit in seiner Hand. Ich hoffe, er nutzt sie weise.