Zitat von Bücherfreundin: Ich hab kein Problem damit, wenn man in der Beziehung sich weiter entwickelt oder Grenzen neu definiert und ausrichtet. Aber das sollten doch beide gemeinsam besprechen und auch gemeinsam wollen und auch gemeinsam tun. So ein Konzept, wie sie es gerade versuchen, braucht doch unbedingt eine gemeinsame Basis. Oder etwa nicht? Wie war das denn bei dir, wenn ich fragen darf?
Es ist manchmal eben so, dass beide unterschiedliche Geschwindigkeiten haben. Wenn es gut läuft, nimmt ein Partner den anderen mit und versucht, die Ängste und Befürchtungen zu minimieren. Jedes Paar muss da seinen eigenen Weg finden.
Auch wenn ich/wir einen anderen Hintergrund haben als Carlos, sind wir auch mit unterschiedlichen Geschwindigkeiten hineingewachsen. Ich habe es forciert und mein Mann war sehr skeptisch. Ich erkenne mich in dem "steuerndem" Verhalten der EF teilweise wieder. Wenn ich für mich spreche, habe ich, als mein Mann noch sehr skeptisch war, immer versucht, ihn mitzunehmen und er hat sich irgendwann darauf eingelassen und hat nicht aufgrund von Ängsten alles abgewehrt. Ja sicher, er ist über seinen Schatten gesprungen, ich habe ihn vielleicht auch teilweise hingestupst, aber ich kann definitiv sagen, dass es das richtige für uns beide ist. Es hat vor allem uns auch sehr sehr viel Nähe gebracht, kaum zu glauben, aber ist so. Daher bin ich dafür, abzuwarten, auszutesten und nachzufühlen, als immer sofort abzublocken. Nur weil die Grenzverschiebung eher zu ihrem Vorteil wsr, heißt es doch nicht, dass es nicht klappen kann und die beiden sich nicht aneinander neu ausrichten können.