Lotte08
Gast
Puh....also....Ich liebe meinen Freund. Das kann ich nach dieser langen Zeit sagen. Es ist für mich eine leichte Liebe, trotzdem ernsthaft. Und ich liebe meinen Mann, tiefer, länger und natürlich über den Zeitraum, den wir zusammen sind, ruhiger als frisch verbandelt. Ich hatte es schon an anderer Stelle mal geschrieben, mein Empfinden ist, dass die Liebe insgesamt mehr geworden ist. Mein Mann "bekommt" durch meinen Freund nicht weniger Liebe, eher noch mehr.
Es ist auch mittlerweile so, dass ich mich für meinen Mann freuen kann, wenn er sich zu seiner Freundin aufmacht. Ich gönne ihm wirklich, dass er einfach schöne Zeit hat und von seinem "Kurzurlaub" erholt und freudestrahlend zurückkehrt. Ich profitiere ja von dieser Energie Auch das war nicht einfach so - knips - da, sondern eine Entwicklung. Bei seiner ersten Nacht auswärts ging es mir ähnlich, wie Carlos.
Ja sicher denke ich vielleicht mal an meinen Freund beim 6 mit meinem Mann, andersherum aber genauso. Ich meine damit einen Gedanken, kein sehnsuchtvolles Begehren. Ich bin kopfmäßig sehr gut da, wo ich gerade bin, wenn Du verstehst, was ich meine. Ich denke auch darüber nach, warum mir das gut gelingt 🤔? Vielleicht weil es mit beiden sehr sehr schön ist? Unterschiedlich, aber schön? Vielleicht, weil ich mit mir und meinen Gefühlen für beide im Reinen bin?
Ich für mich weiß, ich kann zwei Menschen lieben, aber mein Mann ist meine Nr. 1, ist und bleibt meine Hauptbeziehung. Ich liebe ihn jedoch auch dafür, dass ich in andere Welten tauchen darf. Das ist mein Freund für mich, eine andere Welt, auf die ich neugierig bin. Es hat sich so ergeben, dass es "was Festes" wurde, war nicht geplant. Er hat auch eine Beziehung, es gilt unbedingter gegenseitiger Respekt dafür. Das ist unsere goldene Spielregel.
Klar, auch ich (mein Mann auch) habe schlechte Tage, zweifle mal, bin unsicher, da piekst manchmal Eifersucht, aber mit eigener Reflexion und Gesprächen kann man sehr sehr viel miteinander klären.
Mehr möchte ich dazu jetzt hier nicht mehr sagen. 🤗