Zitat von meineMeinung:Ich reibe mich immer wieder an solchen Formulierungen, die meiner Einstellung nach menscherverachtend sind. Man Dinge zur Verfügung stellen aber doch keine Menschen. Zu früheren Zeiten hätte man vielleicht gesagt man kann sein Eigentum anderen zur Verfügung (Skla.) stellen. Was geht wohl in ihm ab, wenn er sich ...
Sehr zutreffend auf den Punkt gebracht! Das ist Teil seiner Einstellung, Teil seines Charakters und Denkweise.
Da er sich selber in die Lage gebracht hat und überwiegend sich hat sich bringen lassen, redet er sich alles schön
und selbst das, was ganz offensichtlich und nachlesbar ist, wird ausgeblendet. Kognitive Dissonanz beschreibt das
zutreffend.
Sein Date hatte offenbar nicht das gewünschte Ergebnis, sonst hätte er wohl überschwänglich davon berichtet.
Am Wochenende 1 x beim Schreiner mit Übernachtung, diese Woche 3x bei ihm ohne. Das heißt, sie ist nun mehr
in der zur freien zeitlichen Verfügbarkeit mehr beim Schreiner als beim TE. Die weitere Entwicklung - da braucht man
keine Glaskugel - ist vorhersehbar. Schließlich ist es ja verantwortungsvoll, im Test herauszufinden, ob der Schreiner
als dauerhafter Teilzeit-LP voll tauglich ist. Und das bedingt mit ihm einen Alltag am Stück über mehrere Tage/Woche
zu leben. Für alles gibt es Lösungen, die das ermöglichen können Wird nicht so sein, aus den hier von ihm genannten
Gründen? Na ja, vieles, was nie passieren wird und kann, ist dennoch passiert. Für alles gibt es Lösungen, die das
ermöglichen können.
Carlos, Kinder haben feine Antennen. Sie sind ja Zuhause und Mama ist - anders als immer - so oft nicht da. Sie
werden längst bemerkt haben, bzw. spätestens jetzt bemerken, dass da was nicht (mehr) stimmt. Was lebt ihr den
Kindern vor?
Carlos, wenn sie so oft beim Schreiner ist, glaubst du das die Nachbarn das nicht bemerken und darüber geredet
wird und getratscht wird? Wenn sie mit ihm in der Öffentlichkeit, außer in deiner direkten Umgebung, ein Paar ist
und wenn sie im Freundes- und Bekanntenkreis vom Schreiner als LG vorgestellt wird, fällt ja noch an, was glaubst
du wie lange es dauert, bis das auch in deinem Umfeld ankommt? Ich habe nicht den Eindruck, dass für deine EF
Diskretion noch absolute Priorität hat. Das liest sich so, als wenn das alles kein Test mehr ist.
Stellt sich die Frage, welche Vor- und Nachteile du in dem jetzigen Konstrukt hast. Dir ist offenbar überhaupt noch
nicht aufgefallen - bzw. verdrängst das - dass das für dich null-kommt-null Vorteile - außer etwas mehr Zuwen-
dungen (falls das überhaupt so bleibt) von ihr. Fakt, und das kann auch nicht schön geredet werden - die Zeit
die sie als LP beim Schreiner ist, ist sie nicht bei dir. Das heißt, du bist oft allein mit den Kindern, auch an manchen
Tagen in der Nacht bleibt das Bett neben dir leer, und weißt das ein anderer Mann jetzt deine Stelle vollumfänglich
einnimmt.
Carlos, du kann dir selbst etwas vormachen, schönreden, wie auch immer, aber höre auf so zu tun als wenn das
alles für dich wunderschön ist und du genau das wolltest und leben möchtest
Zitat:Zitat von carlos7:
Überhaupt teile ich deine Sorgen nicht, dass die Nebenbeziehung öffentlich werden könnte. Meine Frau wäre ja
primär die Leidtragende möglicher übler Nachrede. Und sie wird schon aus Eigeninteresse so schlau sein, das zu vermeiden. Da vertraue ich ihr. Und wenn nicht: Tomorrow's problem.
Tja, was soll man dazu sagen. Carlos, du kennst den Spruch: "Man muss nicht unbedingt naiv, dumm und blind sein,
aber es erleichert die Sache sehr". Du hast, trotz mehrfacher Hinweise hier, immer noch nicht begriffen, dass vor-
nehmlich deine EF sich auf ganz dünnem Eis bewegt. So wie das jetzt läuft und wahrscheinlich weiter ausgedehnt
wird, kann sie überhaupt nicht verhindern - es fehlt bereits an Diskretion und Verschwiegenheit - dass das ganze
sehr unangenehm werden kann. Ach so, ein Tomorrow's problem. Dumm nur, dass dann nichts mehr verhindert
oder gestoppt - auch nicht in deinem Umfeld - werden kann
Zitat:[Zitat meineMeinung:
vielleicht ist es ihr auch egal. Wenn die Zweitbeziehung bekannt werden sollte, kann man sich viel einfacher treffen.
Den Gedankengang hatte ich auch. Auch, weil sie nicht mehr umkehrbare Fakten bei Carlos schaffen will.
Zitat von meineMeinung: Wenn ich mich richtig erinnere hat Carlos schon mal eindeutig klar gestellt, dass er seinen Porsche oder was auch immer er fährt, niemals verleihen würde.
Seine Frau schon, sie hat nicht die Wertigkeit des Porsches.