Zitat von Renama: Wenn du siehst, wie eine Kollegin in die Kasse greift, ist es deine Verantwortung und Entscheidung, ob du sie ansprichst oder es meldest oder oder... wenn du nichts sagst, ist es aber deine Entscheidung dieses Fehlverhalten zu decken und weiterhin möglich zu machen.
Wenn du den Betrunkenen nicht ansprichst und der fährt immer wieder angeschickert, ok - deine Entscheidung. Aber du ermöglichst dadurch eine Fortsetzung dieses Verhaltens und weißt, dass es mit jedem Mal wahrscheinlicher wird, dass es schief geht und wenn man nicht ganz abgestumpft ist, wird man sich im Falle eines Unfalls vermutlich doch schlecht fühlen, weil man weiß, dass man zwar nicht selbst am Steuer saß, aber dennoch etwas unterlassen hat was richtig gewesen wäre.
Zu diesen Beispielen - ihr meint man macht sich hier mitschuldig an Carlos Versuch, die Ehe der Jamaicanerin zu torpedieren, wenn man sein Verhalten nicht anspricht und ihn nicht darauf hinweist, dass es schlecht ist. (Weil man dann sozusagen wegsehen würde, wie bei der klauenden Kassiererin oder beim öfter betrunken fahrenden Autofahrer.)
Das wurde hier doch aber nun inzwischen mehrfach getan (darauf hingewiesen) und von ihm abgeschmettert, bzw. er sieht es persönlich anders.
Mit den Hinweisen hat jeder seine "moralische Schuldigkeit" erfüllt, und wenn Carlos und die Frau als zwei mündige Erwachsene dennoch entscheiden, eine Affäre einzugehen, kann ein Außenstehender es nicht verhindern, auch wenn er es noch so oft anprangert.
Eine 100-seitige Diskussion darüber ist daher müßig... denn Carlos wird tun, was er tun möchte. Hätte er Skrupel, hätte man nicht 100 Seiten auf dem Thema herumreiten müssen, dann hätte er es sicher nach den ersten drei Hinweisen ernst genommen.