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Beste Beziehungsform finden offen / geschlossen?

T
Zitat von meineMeinung:
Oh, sowas habe ich ja noch nie von einer Frau gehört als Entschuldigung fürs Fremdgehen und der AM ist erfreut, dass er nur Hilfe leistet. Wirklich ganz neu.

@paulaner dem hier habe ich zugestimmt...
Muss gestehen dass ich den Rest nur überflogen hatte. Nein, sehe ich nach wie vor nicht so.
Die Frau weiß genau was sie macht (sie ist ja nicht minderbemittelt) und natürlich selbst für ihre Handlungen und Taten verantwortlich.

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T
Zitat von Renama:
Hätte Carlos je den Eindruck gehabt, seine Frau würde wegen des Schreiners Nähe ablehnen hätte er sich doch NIEMALS darauf eingelassen. Das lief doch überhaupt nur, weil sie in Gegenzug mehr auf Körperlichkeit aus war.
Was hätte Carlos denn nun seiner Frau anzubieten?
"Hey Schatz, erlaubt mir das mal bitte. Du bekommst dafür dann zwar keine Nähe mehr und einen geistig anwesenden Partner, aber auch jeden Tag ein Vanilleeis?!"

Genau das meine ich auch.
Was hätte seine Frau dann noch?
Ein Leben im Wohlstand (kann sie als Professorin auch mit dem Schreiner haben) aber dafür eine Fake-Beziehung?
Warum sollte sie das mitmachen?
Hätte mein Mann Liebeskummer würde ich ihm auch dringend empfehlen, sein Betätigungsfeld zu wechseln und zum Objekt seiner Begierde zu gehen. Käme mir da reichlich überflüssig vor.

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A


Beste Beziehungsform finden offen / geschlossen?

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paulaner
Zitat von thegirlnextdoor:
Die Frau weiß genau was sie macht (sie ist ja nicht minderbemittelt) und natürlich selbst für ihre Handlungen und Taten verantwortlich.

Ja, aber ohne Carlos wäre ein anderer mitverantwortlich. Das kann doch echt nicht so schwer zu verstehen sein?

#7278


T
@carlos , siehst Du das gerade wirklich alles nicht?

Du wolltest die Beziehung öffnen, im Gegenzug für mehr Sex. Das hat zeitweise funktioniert. Aber Dir lag dennoch der ein oder andere Stein auf dem Herzen, wenn Deine Frau zum Schreiner fuhr. Nun hast Du Miss J kennengelernt, empfindest für die derzeit mehr, als für Deine Frau. Erträgst ihre Nähe nur schwer und wünscht Dir eigentlich nichts sehnlicher, als dass sie länger wegbleibt und Du gleichzeitig schneller zu Miss J kannst. Deine Frau belügst Du bereits jetzt.

Ist das wirklich der Inbegriff einer stabilen Ehe für Dich? Sollte das Fundament der Ehe, auf dem eine offene Beziehung oder eben eine Polyamore Beziehung standhält, nicht eher unerschütterlich sein?

Momentan erinnert mich Euer Fundament an das Haus, in dem ich aufwuchs - wir haben die meiste Zeit meiner Kindheit in den USA gelebt und hatten ein Haus mit ca 70 cm Hohlraum, auf dem unser Fußboden verlegt war. Als Kind ein cooles Versteck, übertragen gesehen würde ich unseren festen Boden mit Estrich als Fundament vorziehen.

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F
Zitat von paulaner:
Man weiß genau, was für Probleme entstehen können, trotzdem kann man nicht aufhören.

In solchen Momenten denkt man nicht an Probleme, sondern an das Vergnügen.
Die Probleme sind nämlich auch schon vorher da, wie ja hier gut zu lesen ist.

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C
Zitat von Timeconsumption:
Ist das wirklich der Inbegriff einer stabilen Ehe für Dich?

Nein, aber unsere Beziehung ist im Fluss. Ja, im Augenblick wäre es mir lieber mehr Frau wäre noch einen Tag länger weg, damit ich mich alleine sortieren kann. Ich habe regelrecht Angst vor dem unvermeidlichen Gespräch. Wobei ich sie heute Abend erst mal ankommen lassen will nach dem beiden Tagen und heute keine Probleme mehr diskutieren will .

x 2 #7281


T
Zitat von paulaner:
Ja, aber ohne Carlos wäre ein anderer mitverantwortlich. Das kann doch echt nicht so schwer zu verstehen sein?

Das denke ich mir ja auch Mr. Green - wir sehen das mit der Eigenverantwortung einfach grundsätzlich verschieden.
Du meinst, es ist immer ein anderer mitverantwortlich für das eigene Tun... sehe ich eben anders. ICH bin verantwortlich für meine Taten. -Zumindest solange keine Nötigung und kein äußerer Zwang vorliegt. Gilt in meinen Augen ebenso für andere. Ich sehe das einfach so wie der Deutsche Gesetzgeber. Punkt.
Und egal wie oft du noch versuchst, mich vom Gegenteil zu überzeugen, es wird dir nicht gelingen. 🤷‍♀

x 1 #7282


F
Beispiel: Paulaner geht gern mit einem Freund B. trinken. Dieser Freund erkrankt an Leberzirrhose. Fühlst Du Paulaner Dich dann an der Erkrankung mitverantwortlich, weil er mit Dir das B. trank?

Dass Alk. gesundheitsschädlich ist, ist ja kein Geheimnis.

x 1 #7283


R
Zitat von Felica:
Paulaner geht gern mit einem Freund B. trinken. Dieser Freund erkrankt an Leberzirrhose. Fühlst Du Paulaner Dich dann an der Erkrankung mitverantwortlich, weil er mit Dir das B. trank?

In dem Beispiel sind einige Parameter m.E. zu einfach gewählt, daher:
Renama geht regelmäßig mit einem Freund B. trinken, obwohl sie weiß, dass es für diesen absolut nicht gut ist, weil er einen Leberschaden hat (resp. verheiratet ist).
Renama will aber auf ihren Bierspaß nicht verzichten und auch der Kumpel amüsiert sich immer bestens und so machen sie weiter, obwohl sie genau weiß, dass es für den Kumpel übel ausgehen könnte.
Er bekommt eine Leberzirrhose.
Und ja, dann würde Renama sich sehr schlecht fühlen und mitverantwortlich, weil sie es nämlich genau auch ist.

Woher ich das weiß?
Eigene Erfahrung.

x 6 #7284


F
Zitat von Renama:
weil er einen Leberschaden hat.

Inwiefern ist das jetzt auf Carlos bzw.Jamaika übertragbar?

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R
Zitat von Felica:
Inwiefern ist das jetzt auf Carlos bzw.Jamaika übertragbar?

Er weiß, dass sie verheiratet ist (Leberschaden) und ihr das um die Ohren fliegen könnte.

Würden wir über einen Single sprechen, dann wäre das Pendant dazu ein völlig gesunder Mensch, der in die Kneipe geht und den die Leberzirrhose aus dem Nichts trifft. Unerwartet für ihn selbst und Paulaner.

Und nein, DANN hätte ich auch kein schlechtes Gewissen, denn ich konnte es nicht ahnen.

Das ist hier aber nicht der Fall.

x 5 #7286


F
Zitat von Renama:
weiß, dass sie verheiratet ist und ihr das um die Ohren fliegen könnte.

Das reicht nicht.
Verheiratet ist ein Merkmal, mehr nicht.

Für einen Leberschaden wäre das Pendant z.B. "sie waren schonmal getrennt" . Die Ehe hat also eine Schädigung.

Und da wäre ich auch zurückhaltend und würde keiner Ehe 2.0 im Weg stehen wollen.

x 2 #7287


R
Da sie sich noch nicht getrennt hat, die Ehe nicht offen ist und ihr Mann laut Carlos liebevoll mit ihr umgeht und sie ihren Mann als Gottesgeschenk bezeichnet, dürfen wir aber annehmen, dass ihr am Auffliegen dieser Nummer 0 gelegen sein dürfte und es für sie erhebliche Probleme bedeuten würde.

Man bietet auch keinem Exraucher Kippen an oder empfiehlt Bekannten, die 17 Jährige Tochter doch nachts alleine vom Bahnhof aus heimlaufen zu lassen, weil alle zu faul sind zu fahren.

Man weiß, dass diese Dinge - unter den bekannten Umständen oder Merkmalen - gefährlich/schädlich/sehr teuer sein können für Zweite oder Dritte - und auch wenn es nicht die eigene direkte Verantwortung ist, würde man in diesen Fällen eher zu "und führe nicht in Versuchung" tendieren und sich als normalempathischer Mensch wohl schlecht fühlen, wenn dann doch etwas passieren würde.

x 8 #7288


S
@Felica
Zitat von Felica:
Das reicht nicht.
Verheiratet ist ein Merkmal, mehr nicht.

Für einen Leberschaden wäre das Pendant z.B. "sie waren schonmal getrennt" . Die Ehe hat also eine Schädigung.

Und da wäre ich auch zurückhaltend und würde keiner Ehe 2.0 im Weg stehen wollen.


Doch das reicht, denn für die allermeisten Ehen reicht 1! Affäre, um sie zu zerstören.

x 1 #7289


paulaner
Zitat von Felica:
Die Probleme sind nämlich auch schon vorher da, wie ja hier gut zu lesen ist.

Sorry, dass ich das so sage: du bleibst unerschütterlich bei der "Mitschuld" des Partners. Du bist da in deiner eigenen Verarbeitung immer noch keinen Schritt weitergekommen.
Zitat von Felica:
Beispiel: Paulaner geht gern mit einem Freund B. trinken. Dieser Freund erkrankt an Leberzirrhose. Fühlst Du Paulaner Dich dann an der Erkrankung mitverantwortlich, weil er mit Dir das B. trank?

Hilfe 🤔

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