Zitat von E-Claire:Also noch einmal: Der TE ist mit nach eigenen Aussagen unfassbar wenig Nähe der Eltern aufgewachsen, seine Betreuung wurde an Nannys ausgelagert, ...
Das ist eine bemerkenswerte Analyse, die ich vollumfänglich unterschreibe. Wird aber @carlos7 wahrscheinlich nicht nutzen, weil es sein So-Sein nicht in Frage stellen kann. Alle Anregungen und Fragen, die in diese Richtung gingen, wurden ignoriert.
Hier ist außerdem noch eine Weiterreichung erlebten Defizite zu beobachten, was leider sehr häufig vorkommt, vor allem wenn der Betroffene den erlebten Missstand nicht erkennt, sondern als Normalität dekretiert. Aich bei Carlos und seiner Frau sind die Kinder Randfiguren, die nur eine knappe Erwähnung im Nebensatz finden. Genauer gesagt, es wird nur ihre Abwesenheit zum Beispiel an dem geschilderten Abend erwähnt.
Es sind recht dramatische Situationen und Verhaltensmuster am Werken, eine komplexe Dynamik entsteht, die jedoch bei der Betrachtung extrem simplifiziert wird, weil der Augenmerk auf ein sehr enger Bereich gelegt wird. Bei Carlos auf Sex, bei seiner Frau vermutlich auf Selbstwert/Wertigkeit.
Ich habe nicht den Eindruck, dass irgendetwas von dem, was wir hier schreiben, bei dem TE ankommt. Da können tausend Userinnen schreiben, dass es ihnen bei seiner Schilderungen des besagten Abend übel wurde und ellenlange Begründungen dafür liefern, er zuckt nicht mal, nicht nur dass er sich nicht rührt......