Zitat von 6rama9:Normalerweise vergehen Schwärmereien so schnell sie kommen, sofern man rechtzeitig die Notbremse zieht. Das hattest du getan und daher habe ich nicht geglaubt, dass du da lang leidest.
Das verharmlosen von starken Verliebtheitsgefühlen als Schwärmerei ändert an den Gefühlen nichts. Der TE
hat nichs davon geschrieben, dass er über Miss J. hinweg ist. Das wäre auch nicht glaubwürdig. Er hat sich
seiner EF, geschickt von ihr einfädelt, wieder angenähert in einer Urlaubsumgebung ohne Alltag. Den besten
6 mit seiner EF, wie er schreibt, na klar, da Erleichterung von beiden Seiten und so etwas wie Versöhnung dabei
war (als verstärkende Empfindung).
Zitat von 6rama9: Ich würde dieses Gespräch an deiner Stelle nicht führen
Das widerspricht sich doch (s.o.). Wenn seine Gefühle doch nicht mehr für Miss-J vorhanden sind (war ja nur
Schwärmereien), warum sollte er dann kein kurzes Gespräch mit ihr führen? Dem ist aber sehr wahrschein-
lich nicht so und jeder Kontakt mit ihr könnte das ganze wieder kippen lassen. Zudem könnte es ja wieder
einen Kontakt am Kinderspielplatz geben oder .... So könnte das unterdrücken von Veliebtheitsgefühlen genau
zum Gegenteil - verstärken - führen. In der gelebten OB, incl. zulassen von Verliebtheit, ist doch für den TE
ebenso erlaubt. Es ist doch seine Entscheidung. Was seine EF für sich in Anspruch nimmt, steht ihm doch
gleichermaßen zu. Sie hat alle Register gezogen, um genau das zu verhindern. Einen moralischen Aspekt
- war dem TE immer egal, nicht sein Problem, nicht seine Verantwortung, es geht ja nur um 6 -, glaube ich
ihm nur sehr bedingt. Das wurde, aus meiner Sicht, lediglich als Aufhänger und dann als Begründung benutzt.
Zitat von 6rama9: Mich wundert, dass deine Frau überrascht war. Für mich stellt sich das so dar, dass dein Selbstbewusstsein durch die Beziehung deiner Frau zum Schneider und deine fehlende Kompensation mit
anderen Frauen (auch wenn selbst auferlegt), dich dünnhäutiger machen. Dazu kommt, dass du realisiert hast,
was Gefühle selbst in rationalen Menschen wie deiner Frau auslösen könnten. Ergo Verlustangst und Eifersucht.
Das sehe ich genau so. Volle Übereinstimmung. Zumal sich an den vorhandenen Problemen nichts verändert
hat. Lediglich die Gesprächsbasis hat sich nun wieder wesentlich verbessert. Ob sich die Ehe damit wieder
nachhaltig etwas stabilisiert hat, muss sich erst noch zeigen. Was man jedoch sagen kann ist, seine EF hat
es hervorragend, gut und einfühlsam verstanden, den TE einzufangen und wieder nur in ihren eigenen Teich
schwimmen zu lassen.,