Zitat von meineMeinung: Du musst dich einfach damit abfinden, dass
es nicht mehr (allein) deine Frau ist.
Nein, das siehst du wohl falsch. Carlos ist der glücklichste Mensch auf Erden. Besonders toll und
für seine Gefühle der absolute Bringer ist, wenn seine EF mit einem anderen Mann 6 hat und
nun zur erheblichen Steigerung seiner überschäumenden Gefühle er die Liebesbeziehung von
ihr zu dem Schreiner als absolutes Highlight, immer wenn sie bei ihm ist, empfindet. Er teilt seine
Fau nicht nur gerne, sondern sie hat wohl in seinen Augen damit ihren Wert für ihn ins unermess-
liche gesteigert. Die kleinen Gefühlsschwankungen zwischendurch puschen jeweils die einzigartigen
großartigen und kaum mehr seine noch zu steigernden Gefühle. Oder doch, mit einer zusätzlichen
Zweitbeziehung mit einem ihrem IQ und Einkommen, bildschönen und tollen Liebhaber, ließe sich
das ja noch toll steigern und er würde davon ebenso - sich verdoppelnd - profitieren. Also Win Win
Win Win. Ironie off.
Ich denke, Carlos hat immer noch nicht verstanden - weil er nie weiter als 12 bis Mittag denkt - was
es in der Realität heißt seine Frau dauerhaft mit einem anderen Mann oder anderen Männern in
Zweitbeziehungen, ohne verbindlich vereinbarte Beschränkungen von Auswirkungen auf die Kinder
und Familie, zu teilen.
Vor allen Dingen hat er eins nicht verstanden oder will so weit gar nicht denken:
- seine Frau hat bereits ihm eindeutig und harsch zu verstehen gegeben, dass sie die OE nie mehr
schließen wird. Er hätte sich dafür entschieden, hätte sich das vorher überlegen müssen.
- mit seiner Zustimmung - über den Testzeitraum hinaus - führt sie dann eine feste Zweitbeziehung
mit dem Schreiner ohne vereinbarte Priorität für die Hauptbeziehung. Das heißt, wenn der TE
das so oder nicht mehr möchte hat, wird sie voraussehbar ihn an seine Zustimmung erinnern und
ein zurück gibt es nicht mehr.
Schade, dass der TE nicht in der Lage ist seine Entscheidungen auch vom Ende her mit den
möglichen und wahrscheinlich verbundenen Auswirkungen, zu denken. Und genau das wird sich
eher früher als später als ein ganz entscheidender Fehler herausstellen.
Zitat: Zitat von carlos7:
Und dass sie nicht glaubt, dass ich damit so umgehen kann, wie sie es letztendlich geschafft hat. Ihre Befürchtung war, dass ich dran kaputt gehen könne und bei ausreichender Raffinesse der Jamaikanerin unsere Familie gleich mit.
Zitat:Also hätte ihr das gleiche mit dem Schreiner passieren können?
Gefühlsmäßig war sie beim Schreiner in der gleichen Lage (ihre Gedanken, ob sie mit dem TE
nicht nur noch aus Pflicht schläft = aus Gefühlen wurden Gedanken = Wahrheit) Sie hat das dem
TE verschwiegen und mit sich selbst ausgemacht und kann/glaubt da mittlerweile mit umgehen
zu können. Sie hätte, meine Auffassung, das dem TE sagen müssen, um gemeinsam zu ent-
scheiden wie nun damit umgegangen werden soll (muss). Für mich ist das verschweigen dem
TE gegenüber eine Form der Unehrlichkeit, weil hier die Ehe auf dem Spiel stand. Das hätte auch
anders ausgehen können. Solange sie verliebt in den Schreiner ist oder sich zunehmend sich
tief empfundene Liebe zu ihm entwickelt, ändert sich daran nichts. Ich denke, das wird vom TE
total unterschätzt bzw. will er nicht an sich herankommen lassen.