Gast2000
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Zitat von thegirlnextdoor:Da würde sich mir die Frage stellen ob ich - z.B. für diverse Unternehmungen - eine Zweitbeziehung brauche. Bin für mich zu dem Schluss gekommen, dass da gute Freunde allemal ausreichen.
Würde es mir an Gefühlen und Intimität fehlen, sähen meine Überlegungen vielleicht ganz anders aus. Allerdings würde ich die Beziehung dann auch noch stärker hinterfragen
Das sehe ich genau so.
Zitat:carlos7"]das war eigentlich der Plan bei Öffnung unserer Beziehung. Sie wollte Verpasstes nachholen und erleben. Ich wollte einfach mehr und besseren 6. Wie so oft kommt es dann in der Realität ganz anders. Eigentlich fast schöner, wenn da nicht dieses blöde Zeitproblem wäre. Vielleicht hat @Gast2000 ja recht. Feste ..
Nun, dass der Schreiner mit der wenigen Zeit, die sie bisher bei ihm war, unzufrieden ist, war erwartbar. Die
Absage von ihr am Donnerstag war dann nur noch der Auslöser. Den Gedanken hatte ich bereits am Freitag,
weil sie etwas deprimiert wirkte.
Carlos, feste, einplanbare Zeiten sind lediglich Organisationshilfen. Am grundsätzlichen Problem selbst ändert
das jedoch nichts. Ich denke, der Schreiner hat an deine EF nun konkrete Forderungen gestellt. Für mich war
das erwartbar. Der Schreiner erfüllt mittlerweile eine für die Stabilität eurer Ehe wichtige Funktion, die er nicht
haben sollte.
Jetzt wird sich zeigen, ob ihr ihre Kinder/Familie und du mehr wert ist, oder der Schreiner. Alles was über
den bisherigen Umfang (Zeit aus der Hauptbeziehung abziehen) hinausgeht, geht zulasten der Haupt-
beziehung und vor allen Dingen zulasten der Kinder, Zeit, die ihre Mutter dann - da in BZ bei einem anderen
weiteren Mann - nicht mehr mit ihnen verbringen kann. Je nach Umfang kann/wird das eure Ehe wahrscheinlich
in eine Schieflage bringen.
Carlos, stellt der Schreiner jetzt Forderungen, die ihm eigentlich nicht zustehen, da er sich auf eine verheiratete
Frau mit Kindern eingelassen hat? Ich denke nein. Ich denke, er hat Zusagen von deiner EF erhalten, die er
nun einfordert, und zwar ultimativ mit die Beziehung zu ihr infrage stellen. Wie wird sich deine Frau entscheiden?
Sie will ihn nicht verlieren, ist in ihn verliebt und damit ist für mich eine Entscheidung für die Beziehung zu
ihm und seine - vermutlich zurecht gestellten - Forderungen zu erfüllen denkbar. Es wird wohl auf z.B.auf
2 volle Tage in der Woche und 1 Wochenende im Monat bei ihm als seine LP hinauslaufen? Du bleibst ja
dabei die Nr. 1 bei ihr. Also alles easy. Für eure Kinder und für eure Ehe/Familie auch?
Ich erinnere mich, dass bei ohne Kond. es zwischen dir und deiner EF eine Situation gab, wo sie sich bedeckt
- von dir bemerkt - gehalten hat. Du wolltest das bei ihr später ansprechen, hast das aber wohl nicht getan.
Ich vermute - und damit dürfte ich wohl wieder richtig liegen - dass im Zusammenhang Exklusivität sie ihm
bei Zustimmung - er wird wohl da bereits etwas unzufrieden gewesen sein - zugesagt hat, dann mit ihm
(wesentlich) mehr Zeit als Paar als bisher zu verbringen. Sie wird wohl zuletzt auch mit ihm darüber gesprochen
haben, dass wenn ihr EM wieder arbeitet, das Zeitmanagement schwierig wird. Er hat gemerkt, dass in der
Praxis das nicht so wie gedacht und von ihr offeriert funktioniert.
Die ganze Dynamik, die sich bei einem solchen Konstrukt entwickeln kann, habt ihr beiden ja unterschätzt.
Das hätte auch, viel hat da sicher nicht gefehlt, total schiefgehen können. Nur die Vernunft und die erkannten
Folgen haben das verhindert. Das deine EF da jetzt glaubt mit umgehen zu können, ändert jedoch an der
Ursache und ihrer Gefühlswelt - zumindest so lange die Schmetterlinge bei ihr noch fliegen - nichts. Auch das
kann noch kippen. Das füreinander neu entscheiden ist also eine Willenssache und gibt euch etwas Sicherheit.
Die Gefühle - auch bei dir - stehen da jedoch nicht mit im Einklang.
Sollte aus der jetzt gemachten Erfahrung - hätte auch ebenso anders ausgehen können - nicht eher gemeinsam
Bilanz gezogen werden? Muss man so weiter machen, was jetzt und in der Folge zumindest die Ehe noch in
eine erhebliche Schieflage bringen kann? Wäre es nicht klüger und besser es bei unverbindlichen dosierten
Dates - Schreiner- (OB) ohne Übernachtung zu belassen, mit sehr geringen Auswirkungen auf eure Ehe/Kinder
/Familie? Du hast ihr doch genau das, was sie wollte, ermöglicht und hatte nun viele andere Männer. Das sollte
doch jetzt mehr als ausreichend sein.
Weißt du, wenn ihre Schmetterlinge nicht mehr so fliegen (Schreiner) werden voraussichtlich auch die beflügeln-
den Gefühle für dich - durch ihn - nachlassen. Was glaubst du, was dann passiert? Es liegt auf der Hand, dass
du dann wieder an dem gleichen Punkt stehst, nichts gewonnen hast, sondern im Gegenteil zu einem Ehemann
der seine Frau mit einem oder anderen Männern teilen muss, in einer Teilzeitehe lebt und das darüber hinaus
das auch noch erheblich zulasten der Kinder und der Familie geht. Denke mal darüber nach, ob da nicht auch
eine Gefahr sich dahinter verbirgt. Nur als Denkanstoß.
Das sind alles lediglich meine Gedankengänge und meine Meinung.
Zitat von carlos7:aber unsere Beziehung ist auch 2,5 Jahre nach Öffnung genauso stabil oder noch stabiler als vorher. Insofern teile ich deine Bedenken nicht, dass die Öffnung uns dem Rand des Abgrundes näher gebracht hat. Ich denke eher das Gegenteil ist der Fall.
Carlos, du solltest aufhören dir etwas vorzumachen. Es sind gerade mal wenige Tage her, da konnte gerade
noch soeben eure Ehe vor einem Crash bewahrt werden. Da hat nicht mehr viel gefehlt.