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Beste Beziehungsform finden offen / geschlossen?

C
Zitat von Dauerverliebt:
Ich will nicht deinen Lebensstil anzweifeln, ich möchte nur, dass du anfängst auf dich zu achten. Was du machst ist maximal ungesund. Du kannst doch nicht jedes Mal zurückstecken. Das macht doch kaputt.

Und genau das ist der Punkt, der rational für mich nicht stimmig in der Diskussion hier ist. Wenn wir die Jamaika-Verwerfung einmal ausklammern, geht es mir besser als in den Jahren zuvor. Ich war ohne diesen J-Sch..., für den ich mich inzwischen stündlich ohrfeigen könnte, so was von zufrieden. Wir hatten das harmonischst vorstellbare Familienleben, ich hatte eine mitreißend fröhlich und glückliche Frau, wir hatten guten 6, es war wirklich alles da bis auf meinen Job und das gut Gefühl von Macht. Mein Leben war mindestens eine 8 von 10.

Das heißt, ich habe auf mich geachtet. Sogar ganz genau darauf geachtet wie zufrieden und glücklich ich bin. Das Zurückstecken hat mich glücklich gemacht. Das habe ich mir nicht eingebildet, sondern es war so und es ist hoffentlich wieder so, wenn wir uns in ein paar Tagen eingependelt haben. Ihr tut so, als wäre das Zurückstecken per se schlecht. Nein, das ist es nicht. Es ist weder gut noch schlecht. Es ist schlecht, wenn man an der falschen Stelle zurücksteckt und es ist gut, wenn es an der richtigen ist. Ich habe mit jeder Zurückstecken gut überlegt und in mich reingehört wie es mir damit geht und im Nachhinein überlegt, wie es mir ging.

Ja, ich werde sicher im November mal eine Sitzung mit einem Psychologen machen. Aber ich bin noch lange nicht da, meine Frau zu bewegen, etwas grundlegendes zu ändern. Nach wie vor sehe ich uns auf einem guten Weg.

x 2 #8281


C
Zitat von meineMeinung:
Bist du nicht nachdenklich, dass fast alle hier mittlerweile dein Abnicken erkannt haben und ansprechen?

Doch, bin ich natürlich. Daher werde ich die nächsten Wochen ganz genau schauen, wie es mir in der Beziehung geht.

x 1 #8282


A


Beste Beziehungsform finden offen / geschlossen?

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C
Zitat von Dauerverliebt:
Mir fehlt in diesem ganzen Faden die eine Stelle, an der deine Frau ohne wenn und aber eine deiner Grenzen akzeptiert hätte ohne diese später nachzuverhandeln. Die eine Stelle , an der sie sagte ok, du hast absolut recht, das geht nicht, dass ich das mache, weil ich merke es verletzt dich und es dann dabei belassen hätte.

das geplante Hineinfeiern in den Geburtstag? Sie hat in der Folge doch sogar die Beziehung zum Schreiner auf Eis gelegt und mir die Entscheidung überlassen, wie wir weiter machen. Das war ein mehr als deutliches Zeichen, dass meine Belange an erster Stelle stehen.

#8283


unbel-Leberwurst
Zitat von carlos7:
Das heißt, ich habe auf mich geachtet. Sogar ganz genau darauf geachtet wie zufrieden und glücklich ich bin


Achtest Du wirklich auf Dich?

Meiner Meinung nach gibst Du immer Vollgas.
Selbst Dein Sabbatical war für Dich nicht wirklich zur Entspannung.

Ist Dein Blutdruck okay?

x 3 #8284


C
Zitat von Timeconsumption:
tell Dir mal vor, Deine Frau gäbe es jetzt nicht (meinetwegen fast foward 10 Jahre und ihr habt Euch einvernehmlich getrennt, keine Diskrepanzen, den Kindern geht es gut) und Du hast keinen Job mehr (aus Grund X). Wer bist Du dann? Wo bist Du? Siehst Du Dich in einer Bar, durch Bumble swipend oder liegst Du mit einem guten Buch am Strand, Dein Kumpel holt Euch gerade ein gutes Getränk und ihr erzählt Euch alte Geschichten, bis Euch die Bäuche vor Lachen weh tun?

No way! Ich würde dann versuchen entweder eine akademische Karriere einzuschlagen oder, was schon immer ein bisschen ein Traum von mir war, doch mal eine eigene Firma erfolgreich zu leiten. Vielleicht nicht eine Firma, sondern eine Stiftung, die mit dem Geld aus dem Verkauf der elterlichen Firma ihr Stiftungskapital vermehrt um Gutes auf der Welt zu tun. Aber am Strand zu liegen oder in Bars abzuhängen, wäre gar nicht mein Ding. ich möchte der Welt schon eine kleine Delle mit dem Namen Carlos drauf hinterlassen. Bill Gates verehre ich dafür, was er tut. Mehr Philanthropen seines Schlages würden der Welt gut tun.

Zitat von Timeconsumption:
Warst Du vor Deiner Frau eigentlich Single und hast mal allein gewohnt, Zeit mit Dir selbst verbracht und gelernt, Dich zu lieben?

Ich hatte nie Probleme, ausreichend attraktive Frauen zu finden. Ich hatte allerdings in meinen frühen Jahren ein ausgeprägtes Händchen dafür mich für Frauen zu begeistern, die sich gerade nicht für mich begeisterten. Aber länger als ein oder zwei Monate war ich nie Single. Zur Not war ich auch mal weniger wählerisch oder habe jemand in mein Bett gelassen, der über Umwege unterhalb der Gürtellinie mehr daran interessiert war, wie locker das Geld bei mir saß als an den Details meiner Persönlichkeit.

#8285


D
Zitat von carlos7:
Und genau das ist der Punkt, der rational für mich nicht stimmig in der Diskussion hier ist. Wenn wir die Jamaika-Verwerfung einmal ausklammern, geht es mir besser als in den Jahren zuvor. Ich war ohne diesen J-Sch..., für den ich mich inzwischen stündlich ohrfeigen könnte, so was von zufrieden.

Weil deine und meine Sicht auf die Jamaika Sache aus unterschiedlichen Richtungen kommen. Du siehst darin die Ursache eines eheporblems. Ich sehe die Sache als ein Symptom eines anderen Problems. Ein Problem, dass sich auch in dieser Aussage wieder finden läßt:
Zitat von carlos7:
Alles in allem also wieder ein eher ernüchternder Abend, während meine Frau verwöhnt wurde und verwöhnt hat.

Das ist Neid, die Vorstufe zu Eifersucht. Denk mal drüber nach.

Zitat von carlos7:
Wir hatten das harmonischst vorstellbare Familienleben, ich hatte eine mitreißend fröhlich und glückliche Frau, wir hatten guten 6, es war wirklich alles da bis auf meinen Job und das gut Gefühl von Macht. Mein Leben war mindestens eine 8 von 10.

So, es fehlte dir also die Macht. Dann hoffe ich, dass du den Machthunger im Job gestillt bekommst und meine Gebete gehen raus an deine Mitarbeiter. Ein machthungriger Chef ist glaube ich das gruseligste was einem passieren kann, vor allem, wenn er diese Macht einzig und allein im Job lassen kann, weil er zu Hause nur einsteckt.
Zitat von carlos7:
Das heißt, ich habe auf mich geachtet. Sogar ganz genau darauf geachtet wie zufrieden und glücklich ich bin. Das Zurückstecken hat mich glücklich gemacht. Das habe ich mir nicht eingebildet, sondern es war so und es ist hoffentlich wieder so, wenn wir uns in ein paar Tagen eingependelt haben

Diese Aussage in Verbindung mit dem drang nach dem "gut" Gefühl von Macht lassen mich zweifeln. Aber gut.
Zitat von carlos7:
Ihr tut so, als wäre das Zurückstecken per se schlecht. Nein, das ist es nicht. Es ist weder gut noch schlecht. Es ist schlecht, wenn man an der falschen Stelle zurücksteckt und es ist gut, wenn es an der richtigen ist. Ich habe mit jeder Zurückstecken gut überlegt und in mich reingehört wie es mir damit geht und im Nachhinein überlegt, wie es mir ging.

Zurück stecken ist nicht per se schlecht. Nur wenn man in allen Beziehungssachen zurücksteckt, immer wieder und wieder und das dann verrationalisieren muss, dann wird es schlecht. Und dass tust du in meinen Augen. Du gibst vorher feste Positionen auf und rationalisierst das dann mit Argumenten. Dein Wertungssystem des 8 von 10 und ähnliches ist genau das. Du bist von casual zu Beziehung zurück gewichen. Nun weichst du in der Häufigkeit zurück, weil der Schreiner mehr will. Du hast dich erst nur deiner Frau untergeordnet. Jetzt, durch sie, ordnest du dich auch dem Schreiner unter. Der hat jetzt schon gewonnen. In den Augen der meisten Männer hast du den *beep* eingekniffen und bist gerannt. Und das weißt du. Deine Aussage, dass dich das nicht juckt wird lügen gestraft durch deine Aussage zu deiner Lust an Macht. Und dein Unterbewusstsein merkt diese dissonanz, ob dir das gefällt oder nicht. Willkommen im Kleinhirn bei deinen Vorfahren.

Dein Hunger nach Macht auf der einen und diese komplette Machtlosigkeit auf der anderen Seite haben 100% eine Wirkung, auch wenn du das noch ausblenden kannst. Du bist in dem ältesten Käfig gefangen, den die Natur zu bieten hat: Weibchen und Macht. In eurer Primatengruppe bist du nicht mehr der Alpha. Und dein Unterbewusstsein merkt das und schreit. Woher meinst du denn, kam deine "Schockverliebtheit" sonst? Ein schickes Weibchen interessiert sich für dich und nur dich. Ist bereit ihren Alpha für dich zu hintergehen. Da sind Dinge am Werk, die sind älter als die Menschheit. Wir sind am Ende alle nur Primaten ohne Haare.
Zitat von carlos7:
Ja, ich werde sicher im November mal eine Sitzung mit einem Psychologen machen. Aber ich bin noch lange nicht da, meine Frau zu bewegen, etwas grundlegendes zu ändern. Nach wie vor sehe ich uns auf einem guten Weg.

Das musst du auch nicht. Nur achte auch darauf was du möchtest. Wirklich möchtest.

Ich bin wieder raus. Achte auf dich.

x 5 #8286


D
Zitat von carlos7:
Ich hatte nie Probleme, ausreichend attraktive Frauen zu finden. Ich hatte allerdings in meinen frühen Jahren ein ausgeprägtes Händchen dafür mich für Frauen zu begeistern, die sich gerade nicht für mich begeisterten. Aber länger als ein oder zwei Monate war ich nie Single. Zur Not war ich auch mal weniger wählerisch oder habe jemand in mein Bett gelassen, der über Umwege unterhalb der Gürtellinie mehr daran interessiert war, wie locker das Geld bei mir saß als an den Details meiner Persönlichkeit.

Sorry, noch nicht raus. Eine Frage nach dem innen wieder mit einer Antwort nach dem aussen, es ist zum Mäuse melken 🫣🤐🫡

x 3 #8287


T
Zitat von carlos7:
ich möchte der Welt schon eine kleine Delle mit dem Namen Carlos drauf hinterlassen.

Dir ist aber schon klar, dass das ziemlich unrealistisch ist, und dass dein größtes Vermächtnis deine Kinder sein werden..?
Fremde werden sich später nicht an dich erinnern, deine Kinder und Enkelkinder werden es tun.
Sorry, aber für 99,9% der Menschen auf der Welt ist das so.
Und selbst andere berühmte Namen - mal abgesehen von ganz wenigen wirklich wichtigen Ausnahmen bedeutet das den Leuten doch nichts.
Wie gesagt, es ist die eigene Familie wo du ein "Vermächtnis" hinterlassen kannst. Ich erzähle meinen Kindern heute noch von meinem Opa und halte das Andenken lebendig.
Der war ein im ganzen Landkreis geschätzter Arzt und hatte ein "Heldenbegräbnis"
Viele alte Patienten erinnern sich noch an ihn. Aber deren Kinder und Enkelkinder? Kaum....

x 5 #8288


paulaner
Zitat von Dauerverliebt:
Sorry, noch nicht raus. Eine Frage nach dem innen wieder mit einer Antwort nach dem aussen, es ist zum Mäuse melken

Ja, das ist das, was ich meinte:
Selbst-Zufriedenheit, ohne Einflüsse von außen...ich glaube das fehlt dir @carlos7
Du definierst dich an äußeren Umständen, und eben nicht aus dir selbst... Erfolg, Kontrolle, Macht, geliebt zu werden...was wäre, wenn es das alles nicht gäbe?
Wie würdest du auf dich selbst schauen?
"Egal, ob ich Erfolg habe, ob ich Macht habe, ob ich geliebt werde, usw...ich bin mit mir selbst zufrieden".
Verstehst du, was ich meine?

x 5 #8289


T
Zitat von paulaner:
Verstehst du, was ich meine?

Das glaube ich eher nicht. Und ich meine es nicht böse, absolut nicht. Carlos ist noch nicht an dem Punkt, ehrlich zu sich selbst zu sein.
Vieles von dem was jetzt angesprochen wurde, wurde schon vor zig und paarhundert Seiten angesprochen.
Er ist einfach noch nicht so weit.

x 6 #8290


C
Zitat von Dauerverliebt:
So, es fehlte dir also die Macht. Dann hoffe ich, dass du den Machthunger im Job gestillt bekommst und meine Gebete gehen raus an deine Mitarbeiter. Ein machthungriger Chef ist glaube ich das gruseligste was einem passieren kann, vor allem, wenn er diese Macht einzig und allein im Job lassen kann, weil er zu Hause nur einsteckt.

Macht zu haben und auszuüben war und ist schon immer ein zentraler Teil meiner Persönlichkeit gewesen. Das hat sich durch die Öffnung der Ehe weder verstärkt noch abgeschwächt. Das ist einer meiner Haupt-Antreiber, was ich am Anfang hier im Forum ziemlich umfassend erklärt habe.

Ich kann dir versichern, dass Macht und gute Mitarbeiterführung sich kein bisschen ausschließen. Im Gegenteil sieht man häufig das Phänomen, dass Patriarchen in Firmen herausragende und empathische Führungspersönlichkeiten sind, gerade weil sie Macht besitzen und über den Dingen stehen. Macht verleiht Entscheidungsfreiheit.

#8291


D
Ich entschuldige mich im Voraus.
Ich habe es bisher nur bis zum 650 Eintrag geschafft.

Meine Frage geht das so weiter?

Auf mich wirkt das ganze nur noch surreal. Auf mich wirkt diese Beziehung sowas von unromantisch, vollkommen herzfrei.

Zitat von carlos7:
ch denke du kannst dich nicht wirklich in die Denke einer hoch- oder eher höchstbegabten Person hereinversetzen. Ihr geht es nicht darum, als eine von 4 Milliarden Frauen ihren Job gut zu machen.

Also ich komme wie die EF aus dem Bereich Mittel- Langstrecke. Und in Rahmen meiner Laufbahn habe viele Olympiateilnehmer kennen gelernt. Und alle hatten aus dem Sport gelernt, dass jeder Mensch seine Grenzen hat, und das hat zu Demut und nicht zu Arroganz geführt. Genauso im Bereich akademische Laufbahn.

Ich persönlich halte es mit Diogenes der zu Alexander dem Großen sagte, als dieser ihm anbot als Herrscher der Welt, alle seine Wünsche zu erfüllen: "Geh mir aus der Sonne."

Und nach den ersten 650 Beiträgen habe ich den Eindruck ihr verdunkelt eure Sonne massiv.

x 4 #8292


D
Zitat von carlos7:
Macht zu haben und auszuüben war und ist schon immer ein zentraler Teil meiner Persönlichkeit gewesen. Das hat sich durch die Öffnung der Ehe weder verstärkt noch abgeschwächt. Das ist einer meiner Haupt-Antreiber, was ich am Anfang hier im Forum ziemlich umfassend erklärt habe. Ich kann dir versichern, dass ...

Das stimmt. Nur ist dein Machtverhältnis zu Hause derzeit sehr gestört. Das kann zu einer überkompensation führen. Ist nur ein Gedanke. Wärest nicht der erste,,dem sowas passiert.

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C
Zitat von Dauerverliebt:
In den Augen der meisten Männer hast du den *beep* eingekniffen und bist gerannt. Und das weißt du. Deine Aussage, dass dich das nicht juckt wird lügen gestraft durch deine Aussage zu deiner Lust an Macht. Und dein Unterbewusstsein merkt diese dissonanz, ob dir das gefällt oder nicht. Willkommen im Kleinhirn bei deinen Vorfahren.

Ob ich in den Augen der meisten Männer etwas eingekniffen habe oder nicht, ist mir komplett egal. Die meisten Männer sind wahrlich nicht mein Maßstab (Achtung Arroganz-Trigger), da sehe ich mich in einer anderen Liga. Die Mehrheit der Männer hat weder meinen sozialen Status noch meinen beruflichen Erfolg, noch eine 10 als Frau und kompensiert das über irgendein Männlichkeitsgedöns, über dem ich stehe. Ich muss mir nicht einreden, ich hätte den längsten oder wäre der tollste. Ich weiß, wo ich in unserer Gesellschaft stehe und wie mein Gesamtpaket aussieht. Da interessiert mich der Maßstab der "meisten Männer" nicht die Bohne (Ende Arroganz-Trigger).

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meineMeinung
Es stinkt!

#8295


A


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