Zitat von carlos7:Was mich viel mehr beschäftigt, ist mein Kontrollverlust bei der Jamaikanerin. Da verstehe ich mich immer noch nicht und fürchte ich habe da ein paar Saiten in mir, die in grundsätzlicher Dissonanz zu meinen Werten klingen. Das macht mir viel mehr zu schaffen, als das vorübergehende 3:0 für den Schreiner.
"Unser Bindungssystem wird immer dann aktiviert, wenn Gefahr droht".
Babys und Kleinkinder sind abhängig von ihren Eltern. Auf sie angewiesen. Und binden sich (bio)logischweise an sie. Solange sie sich nicht alleine schützen können, müssen sie sich eben an jemanden binden, der es für sie übernehmen kann. Entwickelt und prägt sich damit als überlebenswichtige Funktion. Diese Funktion verschwindet mit dem älter werden aber nicht, sondern bleibt bestehen.
Gerät ein Mensch nun in eine für ihn subjektiv bewertete stressige oder kritische Situation und rutscht damit in den oberen Bereich seiner Stresstoleranz (die einen sehr oft zu Meisterwerken antreibt, weil extrem viel Energie bereitgestellt wird) und damit Hormoncocktailmegapowerenergie mäßig in "Not" befindend, sucht dieser Mensch dann instinktiv nach einer Bindung. Bevor wir dann anfangen können, gegen diese Situation anzukämpfen oder ihr uns zu entziehen, orientieren wir uns in kürzesten Augenblicken von Sekunden an anderen Menschen. Suchen da bewusst oder ganz unbewusst und unwilkürlich sogar Schutz, Ablenkung, Zuflucht, Nähe, Sicherheit.
So viel zu messbaren Faktoren.
Wie gesagt, jetzt fehlt mir hier ein Psychologe, der das auf seinem Gebiet begründen und ausführen kann.
Du - Miss J
Deine EF - Schreiner
Menschen - Affären allgemein uvm.