38521

Beste Beziehungsform finden offen / geschlossen?

S
Zitat von 6rama9:

Eine Frau, die in der Partnerschaft die Hosen anhat. Schrecklich für dich, nicht wahr?


In der Tat auch für mich ein schrecklicher Gedanke, aber ganz besonders für meine Frau. Sie sagt selbst, was soll sie mit einem Mann, der nach ihrer Pfeife tanzt? Sie braucht die Sicherheit, die von einem Mann ausgeht, der erfolgreich aus sich selbst heraus handelt, der weiß, was er tut und sich nicht der daraus resultierenden Verantwortung entzieht. Für sie muss ihr Mann ein Alpha sein. Kein Alpha, der sich selbst dazu erklärt, sondern ein Alpha, den sie aus seinem Naturell heraus als solchen empfindet.

Sicher ist das bei vielen Frauen ganz bestimmt anders und sie haben sehr gern die Hosen in der Beziehung an. Und die Männer denken, gut so, lass sie machen. Ich hab meine Ruhe und spare ne` ganze Menge Energie. Wenn alle damit glücklich sind, ist doch alles gut.

x 1 #8791


ElGatoRojo
Zitat von Dauerverliebt:
Am Ende ist da ganze eine Sache von ich habe 10 Kekse. Du bekommst entweder keinen, weil ich es verweigere oder du bekommst 5 und die anderen 5 jemand anders - Friss Vogel oder stirb.

Das kann man aber doch so nicht sehen. Die Möglichkeit sexueller Aktivität einer Frau ist ja nicht biologisch beschränkt auf z.B. 10-mal die Woche ("10 Kekse"). Sie kann auch nur einen vergeben, oder drei oder sie backt ein heißes Blech mit 24 Keksen und verteilt sie großzügig. Es liegt einfach an ihr wie weit sie ihre Aktivitäten zum einen einschränkt oder ausweitet und zum anderen, wie sie sie auf Carlos und den Schreiner verteilt. Da ist nichts naturgegebenes, sondern dass ist einfach ihr Wille.

Logische Folgerung: Sie will nicht. Es sei denn, er erfüllt zusätzliche Bedingungen.

x 4 #8792


A


Beste Beziehungsform finden offen / geschlossen?

x 3


T
Zitat von Dauerverliebt:
Friss Vogel oder stirb.

Hältst du es nicht mit deiner eigenen EF auch so..? 🤔
Ich finde es tatsächlich erstaunlich wie man sich bei der Beziehung anderer so weit aus dem Fenster lehnt und so energisch debattiert, wenn man praktisch kein Intimleben hat und zugibt, dass die eigene Partnerin nicht richtig glücklich damit ist - aber sich arrangieren muss...?
Bitte, das soll wirklich kein persönlicher Angriff sein, auch wenn es so klingen mag - es ist wirklich nicht so gemeint!
Ich verstehe nur nicht mit welcher Leidenschaft hier versucht wird, jemandem etwas schlecht zu reden, mit dem derjenige vordergründig zufrieden ist, wenn man zu Hause selbst eine alles andere als ideale Situation diesbezüglich hat. (?)

x 5 #8793


D
Zitat von thegirlnextdoor:
Hältst du es nicht mit deiner eigenen EF auch so..? 🤔 Ich finde es tatsächlich erstaunlich wie man sich bei der Beziehung anderer so weit aus dem Fenster lehnt und so energisch debattiert, wenn man praktisch kein Intimleben hat und zugibt, dass die eigene Partnerin nicht richtig glücklich damit ...

Also zum einen ist das schon ziemlich persönlich, wenn du mich hier mehr oder weniger unverblümt fragst ob ich meine Frau zu irgendetwas zwingen würde. Ich habe weder mit Scheidung gedroht noch meine Frau angekettet. Sie muss sich mit garnichts arrangieren. Sie tut es aus freien Stücken.
Wie Carlos sind sowohl meine Frau als auch ich wohlhabend genug um beide ein sehr entspanntes Leben ohne den anderen führen zu können ohne auf Annehmlichkeiten verzichten zu müssen. Wenn meine Frau also wirklich unglücklich wäre, könnte sie jederzeit gehen und sich einen anderen, besseren Mann suchen als mich. Auch wenn sie Kompromisse machen muss (so wie ich auch und jeder Mensch in einer Beziehung), scheint sie mich doch genug zu lieben das nicht zu tun.
Mal nebenbei: Wenn Intimität nur aus PiV besteht ist das ziemlich eindimensional gedacht, finde ich.
Also ja, auch wenn du sagst, du willst mich nicht persönlich angreifen finde ich das schon ziemlich persönlich.

Meine Position habe ich bereits mehrfach klar gemacht und muss nicht zum x-ten mal wiederholt werden. Aber ok, Message received. Ich werde nicht mehr debattieren. Meine Meinung werde ich mir dennoch nicht verbieten lassen. Weder mit dem Hinweis auf mein nicht vorhandenes Intimleben noch sonstwie.
Es ist Carlos, der hier seit einigen hundert Seiten ein Rückzugsgefecht nach dem anderen führt und diese mit wohlfeilen Worten verteidigt, nicht ich. In welch einem Zustand er wirklich ist hat man ja gerade letzte Woche gesehen.

x 5 #8794


D
Zitat von 6rama9:
Heißt das, dass ihr auch in einer halbseitig offenen Ehe lebt? Ich meine mich an einen Kommentar von dir zu erinnern, dass du wegen eures sexuellen Ungleichgewicht in der Vergangenheit mehrfach betroffen wurdest. Falls beides nicht der Fall wäre: deine Frau steckt ihre Bedürfnisse die zuliebe zurück, also mehr ...

Nein, keine offene Ehe. Soweit kommt das noch.
Und ich wurde auch nicht mehrfach betrogen. Ich wurde einmal "betrogen", was aus einem kompletten Zusammenbruch der ehelichen Kommunikation resultierte. Mir passt der Schuh weit besser als er meiner Frau passt, auch wenn sie sich dafür bis heute selbst in den Allerwertesten beissen könnte.
War nicht halb so witzig wie ich es aussehen lasse. War ehegefährdend. Einer der Gründe warum es damals nicht auseinanderging ist im übrigen unser Glaube. Nur um dir noch ein bisschen was an die Hand zu geben zwinkern
Und ja, meine Frau steckt in diesem Fall zurück. So wie ich in anderen Sachen zurückstecke. Weisst du was es bedeutet einen Lebenstraum aufzugeben, weil deine Partnerin dich bittet, sie nicht in Angst zurückzulassen? Wie schwer und gleichzeitig wie leicht es ist?
Mit einem kapitalen Unterschied: Keiner von uns beiden gibt konstant seine Positionen zugunsten des anderen auf.
Und das Argument seine Frau hätte 10 Jahre zurückgesteckt. Hat sie nicht. Sie haben GEMEINSAM die Entscheidung gefällt Kinder in die Welt zu setzen. Nicht Carlos hat die Pille seiner Frau das Klo runtergespült, sie hat sie freiwillig abgesetzt.
Und nebenbei: Dass sie jetzt Karriere nachholen will, in Ordnung. Das hat aber nicht mit offener Ehe zu tun. Carlos Argument war: Seine Frau musste verzichten. Aha. Ja, auf die Karriere. Was genau hat der Verzicht auf die Karriere nochmal mit einer Zweitbeziehung zu tun?
Meine Frau und ich haben auch Kinder. Meine Frau ist zu Hause geblieben. Sie hat ihre Karriere komplett beerdigt. Sie ist bis heute SAHM. Es war unsere gemeinsame Entscheidung. So wie meine Frau mir aus unserer gemeinsamen Entscheidung keinen Strick dreht halte ich auch Carlos Begründung (von seiner Frau induziert) für zumindest sehr überdehnt.
Aber gut, vielleicht liegt es auch daran, dass meine Frau und ich Pinguine sind.

#8795


D
@thegirlnextdoor

Ach und eines noch: Ich verteile meine niedrigere Libido nicht auf zwei Leute wie die EF von Carlos.

#8796


T
Zitat von Dauerverliebt:
Wie Carlos sind sowohl meine Frau als auch ich wohlhabend genug um beide ein sehr entspanntes Leben ohne den anderen führen zu können ohne auf Annehmlichkeiten verzichten zu müssen. Wenn meine Frau also wirklich unglücklich wäre, könnte sie jederzeit gehen und sich einen anderen, besseren Mann suchen als mich. Auch wenn sie Kompromisse machen muss (so wie ich auch und jeder Mensch in einer Beziehung), scheint sie mich doch genug zu lieben das nicht zu tun.

Und wo siehst du dann den Unterschied zu eurer Beziehung und Carlos Beziehung?

Er könnte ja auch gehen, liebt seine Frau aber offensichtlich genug, um es nicht zu tun.

Der einzige Unterschied ist die offene Beziehung, die er halt toleriert und nicht so schlimm findet wie du es selbst für dich finden würdest.

Deine Meinung ist dir absolut unbenommen - ich selbst möchte auch keine offene Beziehung führen. Habe dennoch aber Respekt vor Carlos Entscheidung - er tut es halt jetzt und sagt, es ist für ihn ok.
Vielleicht ist er nicht immer glücklich darüber - so wie du sagtest, dass deine Frau auch nicht immer glücklich darüber ist, verzichten zu müssen.

Bitte, ich weiß dass so etwas als persönlicher Angriff verstanden wird und so wirken mag - aber darum geht es mir wirklich absolut gar nicht.
Ich kann tatsächlich nicht nachvollziehen dass du die Parallele nicht siehst.

Carlos verzichtet halt seiner Frau zuliebe gerade auf die monogame Beziehung. Letztlich ist doch total egal, worauf verzichtet wird: es wird offensichtlich aus Liebe verzichtet und man möchte sich nicht trennen. Auch wenn was anderes vielleicht perfekter wäre aber, du sagst es ja selbst: Sex ist nicht alles.
Das gilt wohl auch für Carlos, wenn er an seiner Ehe festhalten will.

x 4 #8797


T
Zitat von Dauerverliebt:
Ach und eines noch: Ich verteile meine niedrigere Libido nicht auf zwei Leute wie die EF von Carlos.

Du ziehst den falschen Vergleich.
Carlos verzichtet aus Liebe auf eine monogame Beziehung und deine Frau auf Sex.
Es ist vollkommen egal worauf verzichtet wird - es wird offensichtlich lieber verzichtet anstatt sich zu trennen.
Deine Position scheint ähnlich unverrückbar wie die von Carlos EF.

x 2 #8798


T
Zitat von Dauerverliebt:
Carlos Argument war: Seine Frau musste verzichten. Aha. Ja, auf die Karriere.

Nicht nur auf die Karriere sondern auch auf ihren Partner, der keinen klassischen 9 to 5 Job hatte sondern eine 60+ Stunden-Woche während sie mit den Kindern größtenteils alleine war. Und das ohne wirtschaftliche Not.
Du magst das Absprache nennen - aber oftmals entwickeln sich solche Dinge, und ich kenne einige Frauen, die damit alles andere als glücklich waren.
Klar hätte Carlos EF gehen können - aber vielleicht hat sie ihn dafür doch zu sehr geliebt? So wie es deine Frau mit dir tut?

x 2 #8799


6rama9
Zitat von Dauerverliebt:
Nein, keine offene Ehe. Soweit kommt das noch.

Aber warum eigentlich nicht? Warum gönnst du es deiner Frau nicht, sich den Sex den du ihr nicht geben willst oder kannst, außerhalb der Ehe zu holen? Wertschätzung der Partnerin beinhaltet doch auch das Respektieren ihrer Sexualität und ihrer Bedürfnisse.

x 5 #8800


T
Zitat von 6rama9:
Aber warum eigentlich nicht?

Frage ich mich auch. Wenn meine Libido bei Null wäre und ich wüsste, dass sie definitiv nicht mehr kommen wird und mein Mann nicht glücklich damit wäre, würde ich ihm diese Option auch offen stellen. Zumindest solange wir unter 80 wären und der Wunsch bestünde, weiterhin zusammen zu bleiben.

x 2 #8801


6rama9
Zitat von thegirlnextdoor:
Carlos verzichtet aus Liebe auf eine monogame Beziehung und deine Frau auf Sex.
Es ist vollkommen egal worauf verzichtet wird - es wird offensichtlich lieber verzichtet anstatt sich zu trennen.
Deine Position scheint ähnlich unverrückbar wie die von Carlos EF.

🎯
Tatsächlich sehe ich auch diese Ähnlichkeiten. In beiden Ehen herrscht ein Ungleichgewicht und einer der Partner verzichtet bzw verbiegt sich zugunsten das anderen. Eigentlich müsste @Dauerverliebt sehr gut den TE verstehen. Naja, vielleicht würde @d's Frau den TE besser verstehen als er.

x 2 #8802


D
Zitat von thegirlnextdoor:
Und wo siehst du dann den Unterschied zu eurer Beziehung und Carlos Beziehung? Er könnte ja auch gehen, liebt seine Frau aber offensichtlich genug, um es nicht zu tun. Der einzige Unterschied ist die offene Beziehung, die er halt toleriert und nicht so schlimm findet wie du es selbst für dich finden würdest. Deine ...

Nur führen weder ich noch meine Frau seit Monaten Rückzugsgefechte.
Es geht mir nicht darum wie Carlos seine Ehe führt oder nicht, das ist mir gelinde gesagt sch. egal.

Es geht darum, dass Carlos immer mehr aufgibt. Immer mehr dessen, was ihm einst wichtig war verschwindet unter den Rädern. Und zwar nicht, weil er es will. Sondern aus einem fremd- und eigeninduzierten Schuldgefühl seiner Frau gegenüber heraus. Hat er selbst gesagt, das kommt ja nicht von mir.
DAS ist der Unterschied zwischen meiner und Carlos Beziehung.

#8803


T
Zitat von 6rama9:
Naja, vielleicht würde @d's Frau den TE besser verstehen als er.

Wahrscheinlich, da Dauerverliebts Position eher die von Carlos EF widerspiegelt - es läuft nach seinen Konditionen und die EF bleibt entweder aus Liebe, oder eben nicht. Sehe da keinen Unterschied.

#8804


T
Zitat von Dauerverliebt:
Es geht darum, dass Carlos immer mehr aufgibt. Immer mehr dessen, was ihm einst wichtig war verschwindet unter den Rädern. Und zwar nicht, weil er es will. Sondern aus einem fremd- und eigeninduzierten Schuldgefühl seiner Frau gegenüber heraus. Hat er selbst gesagt, das kommt ja nicht von mir.
DAS ist der Unterschied zwischen meiner und Carlos Beziehung.

Weißt du zu 100% wie es diesbezüglich in deiner Frau aussieht und wieviele Rückzugsgefechte sie innerlich geführt hat, wenn du selbst sagst, sie ist manchmal unglücklich über die Situation? (Aber an der ist ja offensichtlich nichts zu ändern - es sei denn sie trennt sich, was sie offensichtlich genauso wenig möchte wie Carlos)

Versteh doch - wenn jemand komplett verzichten muss, bedeutet das IMMER ein Rückzugsgefecht. Auch bei euch wird es ja nicht von gestern auf heute exakt so gewesen sein wie jetzt... auch deine Frau hat sicherlich über die Zeit viel aufgegeben. Aus Liebe. Eigentlich solltest du das wirklich besser nachvollziehen können.

x 4 #8805


A


x 4