Zitat von Ema: Ich kann dir nicht folgen.
Wieso ist die Zweitbeziehung, die der Schreiner ja mit Carlos' Ef und nicht mit Carlos selbst hat, nicht gleichberechtigt?
Woraus leitest du das ab?
Und was heißt das für dich? Dass Carlos' Frau die Bedingungen diktiert und er sie annehmen muss?
Wie kommst du auf ein so dünnes Brett?
Der TE hat nichts von zur Hauptbeziehung gleichgestellten, gleichberechtigten Sekundärbeziehung geschrieben. Sondern
von einer Hauptbeziehung (Primärbeziehung) die Priorität hat und dass die Sekundärbeziehung nur geringe und
dosierte Auswirkungen auf die Hauptbeziehung haben darf. Er hat doch jetzt nach ihren 3 Tagen beim Schreiner in
1 Woche ihr klare Grenzen gesetzt und das begrenzt. Er hat also folgerichtig mit seiner EF eine Primärbeziehung (Haupt-
beziehung) fest vereinbart, die absolute Priorität - auch wegen der Kinder - hat. Im Konfliktfall wird zugunsten dieser
Beziehung entschieden. Und genau das hat Carlos gemacht.
Der Schreiner war doch mit den ursprünglichen Rahmenbedingungen einverstanden. Klar kann er alle möglichen For-
derungen an die EF vom TE stellen, weil er mit der bisherigen Regelung unzufrieden war. Bleibt ihm natürlich unbenommen.
Er wollte jedoch einseitig die Bedingungen ändern, mit der Drohung, ansonsten die Sekundärbeziehung mit ihr zu beenden.
Für mich ist eine solche Drohung nicht akzeptabel.
Zitat von Ema: Ist der Schreiner für dich so etwas wie ein willenloses Spielzeug, das dieses Ehepaar jederzeit aus der Schublade holen und wieder dahin zurückstecken kann
Unsinn, eine Überspitzung ohne realen Bezugspunkt. Ich störe mich an der ausgesprochenen Drohung. Wer unzufrieden
mit der bisherigen Regelung ist, muss nachverhandeln. Eine Drohung in dieser Art - in Richtung Erpressung - ist für
mich keine Basis mehr für eine Zweitbeziehung.
Wir haben andere Sichtweisen, was ja auch i.O. ist. Nicht i.O. sind für mich hingegen deine z.T. überspitzten unsachlichen
Darstellungen.