Zitat von Trust_him: Für mich gehört neben Liebe numal auch Sex und Leidenschaft IN die Beziehung und ich möchte und brauche kein aushäusiges Vergnügen. Bleibt nur zu hoffen, dass das mein Mann künftig auch so sieht.
Warum in die Ferne schweifen, wenn das Gute liegt so nah
Zitat von Felica: Mit dem Unterschied, dass Du nur ja gesagt hast, während sie eine Handlung vorgenommen hat, von der sie, rein sexuell nichts hatte. Wenn sie Freude gezeigt hat, zeigt es mir, wie wichtig ihr das Schreiner- Date war und nicht Deine sexuelle Erregung. Das ist leider ein Trugschluss. Auch Prost. zeigen Freude und Einsatz.
In gewisser Weise verstehe ich, dass ihr auf diesem Punkt rumreitet und mir Salz in die Wunde reibt.
Natürlich ist mir bewusst, dass meine Frau den Schreiner körperlich attraktiver findet. Mir ist klar, dass sie sich 6uell zu ihm weit mehr als zu mir hingezogen fühlt, dass sie - wenn überhaupt - von ihm und nicht von mir feuchte Tagträume bekommt. Ihr braucht mir das nicht dauernd unter die Nase zu reiben. Ich weiß es, und natürlich trifft mich das.
Ich bin doch nicht so doof, nicht zu wissen, dass meine Frau nach ausgiebiger Verkostung seines besten Teils auch auf ihre Kosten kommen will, während sie bei mir nur noch löffeln will. Ich weiß doch, dass sie max 1x die Woche wirklich Lust auf 6 mit mir hat und alles darüber sie rein mir zuliebe macht, aber nicht braucht weil ich ihre Körpersäfte eben nicht so in Wallung bringe wie der Anblick einer *beep* Schreiner-Brust. Und natürlich hat es mir richtig weh getan zu hören, dass die beiden manchmal/meistens/immer morgens in die Verlängerung gehen, wenn sie mal ausschlafen können... etwas woran sie die 12 Jahre unserer Partnerschaft nicht im Traum dran gedacht hat und nicht ein einziges Mal wollte.
Ihr braucht mir nicht wieder und wieder sagen, dass 6uell der Schreiner für sie die 11 von 10 ist. Das weiß ich.
Die einzige Frage, die sich doch stellt ist, was ich aus dieser Situation mache. Ich kann jetzt in eine Männlichkeits-Depression verfallen, ich kann mich trennen, ich kann sie einfach machen lassen und unsere Ehe möglicherweise als Folge zu einer WG verkommen lassen oder ich mache das, was ich bei schlechtem Wetter auch mache: Mir sagen, dass es kein schlechtes Wetter gibt, sondern nur schlechte Kleidung.
Ergo: Wir akzeptieren das schlechte Wetter als gegeben und machen das beste aus der Situation: Meine Frau nimmt sich mit meiner spielerischen Erlaubnis ihren Spaß mit dem Schreiner und wir leben unsere gemeinsame 6ualität im Einklang dessen, was ich für meine Befriedigung brauche und sie mir geben kann. Alles darüber hinaus hole ich mir außerhalb, wann immer möglich. Wenn es bei ihr von der ehelichen Erregung halt nur 1x pro Woche für gegenseitigen 6 und 1x nur für Verwöhnung und Nach-Löffeln reicht, dann ist das vielleicht nur 80% des Optimums aber das Leben ist halt kein Wunschkonzert. Weder für sie, noch für mich. Wir sind 6uell nicht so kompatibel, wie @thegirlbextdoor , deren Mann ich dafür beneide, dass sie ihn wie am ersten Tag findet: nämlich attraktiv und erregend. Wir dagegen haben in der Beziehung noch nie perfekt gepasst, aber wir haben ein Modell bei dem wir beide sehr gut auf unsere Kosten kommen.
Ich bin vollkommen zufrieden, wenn es so weiter läuft wie die letzten Tage. Gerne 6 und Verwöhnung im Wechsel, garniert mit gelegentlichem Zurechtbiegen von Miss Skinny oder alternativ mit ein paar Fesselspielen mit einer Miss Sub. Damit wäre ich mindestens bei einer 9 von 10 auf der 6uellen Zufriedenheitsskala. Daher: ja, ich bin gerade wieder richtig zufrieden wie es läuft.