Zitat von Dauerverliebt: Bei dir sehe ich das anders. Du bekommst nur deshalb "mehr" von deiner Frau, weil ihr zusammen lebt und sie daher garnicht anders kann. Weil nur du da bist in dem Moment. Nicht, weil sie dich als no 1 betrachtet.
Diesen Unterschied sollte man nicht ausser acht lassen.
Ich KANN meiner Frau nicht mehr geben. Deine Frau WILL dir nicht mehr geben. Dass sie es kann hat sie mit dem Schreiner bewiesen.
Das ist doch Unsinn.
Natürlich
kannst du deiner Frau mehr geben, du
willst nur nicht: Du könntest ihr die 6uelle Freude ermöglichen, die ihr mit dir verwehrt ist. Du willst es aber nicht, sondern sperrst sie ein und untersagst jeden anderen 6uellen Kontakt.
Meine Frau dagegen
kann nicht (es sei denn du erklärst mit hier den geheimen Schalter, wie eine Frau ihre 6uelle Lust nach Belieben an- und ausknipsen und auf einen bestimmten Mann fokussieren kann). Aber sie
will es und hat deshalb in einer Art und Frequenz 6 mit mir, dass ich zufrieden bin und sie es nicht als belastend sieht.
Im Endeffekt sind meine Frau und ich in einer ähnlichen Situation. Ich
kann ihr nicht soviel Lust bereiten, wie sie gerne durch mich empfinden würde. Ich bin eben nicht der perfekte 6uell passive Match zu ihr plus habe keinen Six-Pack und keine magischen Hände. Aber ich
will ihr maximale Lust ermöglichen, also ermögliche ich ihr das 6-Pack und die magischen Hände.
Deshalb frage ich mich, wer seinen Partner eher wie seine Nr 1 behandelt... meine Frau mich, ich meine Frau oder du deine Frau. Bei dir sehe ich das nicht, du beschneidest die 6uelle Verwirklichung deiner Frau durch erzwungenen Dauerverzicht.
Zitat von Dauerverliebt: Mit dem Unterschied, dass meine Frau nicht mit einer zweiten Person konkurrieren muss und DABEI den kürzeren zieht.
Verstehe ich nicht. Ich konkurriere doch mit niemandem. Oder denkst du ich hätte ein Konkurrenzgefühl gegenüber dem Schreiner? Ich habe doch schon oft erklärt, dass das nicht der Fall ist. Ich empfinde vielleicht im geschäftlichen Umfeld Konkurrenz, aber Konkurrenz oder Eifersucht gegenüber dem Schreiner nicht. Warum sollte ich? Wäre er nicht da, hätte ich halb so viel 6 mit meiner Frau und ihre Fertigkeiten wären weit unterhalb dessen, was sie mir gerade bietet. Im Gegenteil empfinde ich den Schreiner als ein stabilisierendes Element, von dem wir beide profitieren. Ganz anders sähe es natürlich aus, wenn wir vor dem Schreiner 3x wöchentlich 6 gehabt hätten und unsere Intimität gelittten hätte statt sich durch ihn zu verbessern.
Zitat von Dauerverliebt: Dein Text impliziert, dass dir sehr wohl bewusst ist, dass du nur Brosamen bekommst während der Schreiner die Hauptmahlzeit serviert bekommt.
Dem ist nicht so. Ich bekomme ja nicht Brosamen, sondern 2x die Woche guten 6 oder das beste einseitige Verwöhnprogramm, das mir je eine Frau geboten hat. Plus die Möglichkeit mir anderweitig mehr und anderes zu holen. Ich würde mal behaupten, dass 90% der Männer dazu sagen würden: g.e.i.l, so was habe ich mir schon immer gewünscht.
Zitat von Dauerverliebt: Ich kann mich wahnsinnig schnell in Leute vergucken. Daher übrigens auch der Forenname. Meine Nachbarin ist so ein Fall. Trotzdem beginne ich nicht, mehr mit ihr zu machen oder intimer zu reden als mit meiner Frau. Weit weniger sogar. Und wenn meine Frau auch nur schief guckt wenn ich zum Kaffeedate gehen will wird abgesagt. Ohne wenn und aber oder Kompensation in der Woche drauf.
Abschließend: Das finde ich zum Beispiel traurig. Ihr sperrt euch gegenseitig ein. Statt dass du deiner Frau 6uelle Erlebnisse gönnst und sie dir emotional-verliebte, beschneidet ihr euch aus Eifersucht gegenseitig. Wirkliche Liebe bedeutet doch, dem Partner emotionalen Genuss zu ermöglichen und nicht das Gegenteil. Sei mir nicht böse, aber ich finde euer Lebensmodell emotional weit trister als das unsrige. ABER: Wenn ihr damit glücklich seid, sei euch das unbenommen... allein ich habe meine Zweifel.
Zitat von Gast2000: Beide sind zusammen gekommen ohne das es eine Verliebtheit gab wie sie nun zum Schreiner empfindet und der TE zu MissJ.
es fehlt an der tief empfundenen Liebe füreinander und dass der LP der besondere Mensch im Leben ist, und die 6-elle Kompatibilität.
Sehe ich komplett anders: Nur weil es keine anfängliche, starke Verliebtheit gab, bedeutet das doch nicht, dass keine Liebe entstanden ist. Es gibt diese tief empfundene Liebe füreinander und wir sind gegenseitig die Menschen, mit denen wir das Leben verbringen wollen. Lediglich die 6uelle Kompatibilität ist nicht da und wird daher kompensiert.
Zitat von Gast2000: Wie Carlos tatsächlich fühlt, ist für mich keineswegs überraschend. Seine jetzige Offenheit war überfällig und ist
ihm sicher nicht leicht gefallen. Sein Schutzschild zur Aufrechterhaltung und wie toll und richtig das alles ist, was er macht und wie toll das alles doch insgesamt sich entwickelt hat und wie zufrieden er damit ist, bekam immer mehr
Risse. Erst durch die jetzt ehrliche Öffnung, istihm sicher nicht leicht gefallen, ist es nun hier im Forum auch möglich
ihn da abzuholen wo er tatsächlich steht.
Es mag ja sein, dass ich etwas begriffsstutzig bin. Aber ich sehe jetzt nicht, wo ich neue Erkenntnisse gefunden hätte? Habe ich irgendwo behauptet, dass meine Frau den Schreiner unattraktiv findet oder gerne jeden zweiten Tag mit mir 6 haben möchte? Oder gar, dass ich unsere gegenwärtiges Vorgehen nicht toll und richtig finde? Du dichtest mir gerade etwas an, dass ich so nicht gesagt habe.
Was ich vorher schon sagte und nur noch mal darlegte, weil Kritik an meiner Freude über die einseitige Verwöhnung durch meine Frau aufkam: Ich weiß, dass wir schon immer 6uell nicht wirklich kompatibel waren und meine Frau auf den Schreiner 6uell mehr abfährt als auf mich. Es wäre schön, wenn es anders wäre, aber so ist es nun einmal und wir haben haben einen guten Weg gefunden, wie wir unter diesen sub-optimalen Randbedingungen 6uell beide glücklich sein können. Was ist daran jetzt neu (außer dass es 3 Wochen Jamaika-induzierte Verwerfungen auf diesem Weg gab)? Der Kernpunkt der Kritik am Verwöhnen war doch, dass ich es toll finde, obwohl meine Frau es womöglich nur mir zuliebe tut. Dazu stehe ich aber... ich finde es toll verwöhnt zu werden, auch wenn sie dabei nicht selbst zerfließt.
Zitat von Gast2000: Möglicher-
weise wäre die Entwicklung bei dir nicht so ins extreme und kaum noch umkehrbar gegangen, sondern abgemildert
oder das wäre so erst gar nicht eingetreten. Schade.
Ich sehe keine extreme Entwicklung, es sei denn man definiert Beziehungsmodelle als extrem, die nicht einem klassisch monogamen Weltbild entsprechen.
Zitat von Mae_bee: Das Standard-Modell ist in heterosexuellen Beziehungen in Deutschland Mann / Frau, in den USA gibt's in einigen Regionen die Vielehe.
Wer sollte da professionell helfen können? Ein Pfarrer?
Wichtig ist doch, dass sich die Eheleute miteinander auseinander setzen?
Beide wollen ihre Beziehung weiterführen, aber eben nicht mehr monogram und das im gegenseitigen Einverständnis.
🎯 Zitat von paulaner: Das finde ich jetzt eine steile These.
Dass du Verliebtheit und Liebe quasi gleichsetzt.
🎯 Zitat von stream: Er kann ihr im Bett nicht das geben was sie braucht.
Selbst wenn ich es könnte, würde es wahrscheinlich nicht reichen, denn egal wie gut der 6 wäre... ich sehe nicht aus wie er, ich rieche nicht wie er, ich schmecke nicht wie er und ich bin vor allem nicht so fremd und anders wie er. Ganz so einfach ist es also nicht. Außerdem gilt umgekehrt das gleiche, sie kann mir auch nicht geben, was ich brauche. Warum also das platte Urteil und vor allem, wo werde ich ausgenutzt und wo der Schreiner?
👇 Zitat von stream: Anderer kann ihr Finanziell nicht das geben was sie braucht.
Sie Nutzt beide aus. Das ist nicht mehr gesunde Beziehung. Das ist Egoismus.
@all seid nicht böse, falls ich nach dieser Lunch-Pause vor Montag früh nicht mehr zum Antworten kommen sollte. Eine geopferte Pause muss reichen
😎. Heute wird ein langer Tag, morgen sind die Kids im Mittelpunkt und Samstag/Sonntag die Familie. Eventuell kann ich Freitag Nacht antworten, wenn die Kids im Bett sind aber ich nutze die Zeit wahrscheinlich um hoffentlich ein bisschen Sexting mit Miss Skinny zu machen oder mal online zu schauen ob es sie nicht auch in einer weniger skinny Version mit stärker definierten Rundungen gibt.