Zitat von carlos7:Für mich ist 6 ein körperliches Grundbedürfnis. Wenn das in einer Paar-Beziehung nicht befriedigt wird, ist die Partnerin die falsche. Für mich hat das sehr viel mit Bindung zu tun. Mir ist übrigens völlig unklar, warum ich mich so stark in Richtung 6-süchtig abstempelt. Ich finde es jetzt völlig normal in ...
Also hast Du grundsätzlich die falsche Frau (siehe Deine Erklärung) und durch Dein Drängen, Deine schlechte Laune und das Formulieren der Erwartungen, der dann mit Druck zu einer Angleichung der Bedürfnisbefriedigung führen soll, soll dieser Fakt verdrängt werden. Oder wie?
Du bist nicht sexsüchtig. Du hast ein seltsames Verständnis davon, und ich gehe immer noch davon aus, dass dies durch das Vorleben Deiner Eltern entstanden ist. Nach Deiner Erzählung hatten sie wohl sonst keine Bindung. Deshalb Deine Fixierung darauf.
Deine Aussage, dass Sex Bindung bedeutet und ihr beide gleichzeitig relativ viel Sex mit anderen - und zwar wenn, dann immer der selben Person - habt, widerspricht sich übrigens in meinen Augen von Anfang an. Sex außerhalb und auch regelmäßig ja, bitte aber die Beziehung nur oberflächlicher als zuhause. Wenn für Dich Sex Bindung bedeutet, war dieser Ausgang vorprogrammiert. Deshalb auch die Liebesgefühle und mittlerweile die starke Bindung zum Schreiner.
Allerdings hast Du ja recht. Sex hat auch was mit Bindung zu tun.
Und ja, ich finde es auch normal regelmäßig Sex zu haben, würde es aber nie an einer Zahl festmachen. So oft ich Lust und die kommt sicher nicht durch ständiges Verbalisieren irgendwelcher Bedingungen zustande.
Dein Problem ist einfach, dass sie schon immer so war und Du das wussest und nun, ten years later, an ihr anfängst herumzudoktern. Sie wollte noch nie zweimal die Woche Sex mit Dir. Das hat Dich aber vor einer Heirat und Kinder nicht abgeschreckt bisher.
Ich würde das alles viel eher verstehen, wenn es irgendwann nachgelassen oder aufgehört hätte.