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Darf ich fragen, wie alt die Dame deiner Gedanken ist?
Du darfst doch so oder so alles fragen☺... ...sie ist 44.
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x 2#16
QueenA Mentorin
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Zitat von H-Moll:
Es ist wichtig, gerade neue Freundschaften nicht mit Riesenerwartungen zu überfrachten. So kannst du den Anfangsenthusiasmus geniessen und bist auch ...
@H-Moll 🎯
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x 1#17
A
Beste Freundin von ersten Tag an?
x 3
S
Schnuddel74 Mitglied
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Zu Erklärung, nur das es nicht falsch verstanden wird. Ich habe ungefähr 4 - 5 beste Freund / Freundinnen... ...wenn ich sage, sie ist ein beste Freundin, dann stößt sie genau in diese Gruppe rein - aber sie verdrängt niemand dadurch.
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x 2#18
HeavyDreamy Mitglied
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Zitat von Schnuddel74:
Du darfst doch so oder so alles fragen... ...sie ist 44.
Schnuddelchen, ja, wie geschrieben, wenns platonisch bleibt, ist das denke ich immer oke, aber ja, wenn doch näheres kommen sollte - geb dir da bitte noch ganz viel Zeit. Auch für dich selber.
Letztendlich aber musst du ja selber deine Erfahrungen sammeln
Zitat von Schnuddel74:
Oder empfinde ich richtig, dass ich einen neue tolle Freundin zugewonnen habe?
Für zwei Wochen ist es definitiv noch zu schnell, um jemand eine tolle neue Freundin zu nennen Auch Freundschaften müssen erst "wachsen"
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x 2#19
S
Sarah1988 Mitglied
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Warum hast du das Bedürfnis dieser neuen Bekanntschaft direkt den Stempel beste Freundin drauf zu drücken?
Verstehe ich jetzt nicht. Und warum fragst du hier nach? Also ich meine, wenn ich jetzt jemanden kennen lerne, der mir auf rein platonischer Ebene sympathisch ist, dann ist das ja schön und gut. Aber ich würde niemals jemanden nach 2 Wochen als meine beste Freundin bezeichnen.
Wenn dir der Kontakt gut tut, ist das ja völlig in Ordnung. Aber irgendwie verstehe ich den Sinn hinter dem Post jetzt nicht?
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x 4#20
Mira_ Mitglied
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Zitat von Schnuddel74:
Ich habe ungefähr 4 - 5 beste Freund / Freundinnen...
Wo haste die alle her? Gib mal ’n paar ab
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x 2#21
QueenA Mentorin
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Zitat von Akelei76:
Ein bester, also extrem naher Freund - das wächst meiner Meinung nach. Das ist Langstrecke.
@Akelei76 danke für die Langstrecke
Hallo @Schnuddel74,
offen für Gespräche ist für mich per se was positives. Dem kennenlernen eine Zeit zu geben nicht verkehrt. Es sind schon allesamt Dir Antworten gegeben worden, wo Du schauen kannst was kannst Du für Dich gut annehmen. Die Fähigkeit und Flexibilität auch im Erwachsenenalter neue Bekanntschaften oder Freundschaften schließen zu können ist wunderschön. Nur für einen besten Freundin oder Freund bedarf es Vertrauen und noch mehr. Das klingt nach einer sehr intensiven Kennenlernphase.
Ich glaube nur, dass Begriffe wie „beste Freundin“ meist aus gewachsener Verlässlichkeit entstehen, nicht nur aus geteilten Gesprächen, so wertvoll die auch sind. Gleichzeitig würde ich dir einfach mitgeben, auch gut auf dich zu achten und nicht mehr zu tragen, als sich für dich stimmig anfühlt.
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x 3#22
Wurstmopped Mitglied
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...ein bester Freund oder Freundin entsteht aus meiner Erfahrung nicht über Nacht. Die Freundschaft hat oder musste sich mehrfach bewähren und wurde gerade in Ausnahmesituation oder bei Schicksalsschlägen unter Beweis gestellt.
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x 5#23
N
Nalf Mitglied
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Hallo Schnuddel74,
das kann auch gut sein, dass dieses besondere "kenn ich schon ganz lange und ist mir sehr vertraut"-Gefühl bei ihr was mit ADHS/Borderline zu tun hat, also an ihrem Wesen liegt.
Ich habe ADHSler so kennen gelernt, dass sie ganz offen und 100%ig und "all in" sind. Und das wird ja von Borderlinern in ihren Hochphasen auch so berichtet. Bei den ADHSlern führt dieser sehr schöne Wesenszug natürlich bei Ihnen selbst auch häufig zu Erschöpfung. Dann melden die sich ein paar Tage nicht, weil sie eben wirklich 100% gegeben haben und erstmal wieder ihre Batterien aufladen müssen, um weitermachen zu können. Bei Borderlinern gibt es nach den extremen Nähe- und Hochphasen ja auch diese extremen Distanz- und Kältephasen.
Ich denke, dass es wichtig ist, das dann nicht auf sich zu beziehen und auf irgendwas, was Du gemacht hast. Sondern diesen Wesenszug bei der Person zu belassen, die ihn gerade durchlebt. Grundsätzlich erlebe ich ADHSler aber auch als ganz tolle, offene, (notgedrungen) ehrliche, sich völlig verausgabende Chaoten, die man gerne in ihren Hoch-Zeiten um sich hat. Ob man ihre Crashes und Lows auch gut mit ihnen verbringen kann und es ihnen nicht übel nimmt, kommt darauf an, wie stabil man selbst ist.
Sich in die liebenswerten Eigenschaften so zu verlieben, dass die doofen Eigenschaften schmerzen, kann ich aber nicht empfehlen.
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x 1#24
S
Schnuddel74 Mitglied
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Zitat von Talia_:
Wo haste die alle her? Gib mal ’n paar ab
Über die Jahrzehnte gesammelt! Mit meinen bester Freund bin ich über 30 Jahre befreundet, meine beste Freundin ca. 4 Jahre.
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x 1#25
Heffalump Mitglied
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Ich hatte zwei Beste, eine ist gestorben. Mir scheint, bei dir ist der Begriff inflationär
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x 4#26
GreenTara Mentorin
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Hey @Schnuddel74, du merkst ja selbst, dass da etwas Vorsicht geboten ist, sonst hättest du ja keinen Thread gestartet.
Zitat von Schnuddel74:
Ich finden Sie einfach nur auf der platonische Ebene toll!
Dennoch steckst du nach 15 Tagen schon so tief drin, wenn es jetzt schon die beste Freundin geworden ist. Du hast hier einiges lesen können, dass sich die Emotionen bei BL um 180 Grad drehen, wenn es dem Partner (natürlich) nicht gelingt, das perfekte Bild aufrecht zu erhalten. Das hat nichts mit der 6uellen Komponente der Beziehung zu tun. Natürlich sind das "nur" die erlebten Geschichten aus dem Forum. Aber bei soviel Dynamik solltest du auch auf eine Entwicklung gefasst sein, die dir nicht gefällt, und vorsichtig sein.
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x 2#27
D
DasLeben Gast
Zitat von Wurstmopped:
...ein bester Freund oder Freundin entsteht aus meiner Erfahrung nicht über Nacht. Die Freundschaft hat oder musste sich mehrfach bewähren und wurde gerade in Ausnahmesituation oder bei Schicksalsschlägen unter Beweis gestellt.
Gesammelt. Hoffentlich landen sie oder Teile von ihnen nicht irgendwann in einem Schaufenster
Spaß beiseite:
Mit Freundschaften ist es ähnlich wie mit Beziehungen: Manchmal ist es Liebe auf den ersten Blick, man hat viel Spaß miteinander, und irgendwann kann es sich verlaufen, weil der „Kick“ nicht mehr da ist. Oder man merkt, dass man doch nicht so zusammenpasst. Ob es jetzt eine deine besten Freundinnin wird, stellt sich eh erst später heraus.
Genieße doch einfach die Zeit. Alles was dir gut tut, ist erlaubt.
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x 2#29
Lukrethia Mitglied
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Hey @Schnuddel74 Mit manchen Leuten liegt man auf einer Wellenlänge und da ist von Anfang an alles sehr leicht ☺ . Wenn das über einen längeren Zeitraum so bleibt, ist das doch gut!
ADHS wäre mir persönlich egal, kenne viele, auch im engeren Freundeskreis, und das ist eigentlich unproblematisch, wenn man weiß woran man ist. Borderliner genieße ich persönlich mit Vorsicht, wobei das Spektrum da auch sehr breit ist. Ich hab eine total beliebte Kollegin mit BS. Sie geht sehr offen damit um und ist auch eine sehr ehrliche Person, was ich persönlich sehr schätze, aber man muss es schon wissen, weil sie eben manchmal sehr speziell ist. Teilweise hat sie auch sehr schlechte Phasen, die sie aber meiner Meinung nach sehr gut im Griff hat.
Ich kenne aber auch einen anderen Fall: phasenweise die liebste Person, alles supidupi, extrem hilfsbereit... und dann schlägt auf einmal wieder die destruktive Seite durch, wo man wirklich nur Abstand nehmen kann, weil man gleich das Böse in Reinform ist. Borderline ist eine schwerwiegende Persönlichkeitsstörung und definiert sich ja auch dadurch, dass Beziehungen zu anderen Menschen sehr instabil sind - das ist eben genau dieses Auf und Ab: zuerst alles supertoll und dann das genaue Gegenteil. Ich denke, das kann man wirklich erst nach einiger Zeit beurteilen, wie die Person in den schlechten Phasen ist und ob man dann Kontakt haben kann oder will. Behalte es im Hinterkopf, damit es keine böse Überraschung gib und warte erst einmal ein bisschen ab, bevor du ihr sehr Persönliches anvertraust. Würde ich prinzipiell sowieso, aber in diesem Fall ganz besonders. Man muss BS jetzt nicht dramatisieren, aber man sollte wissen, was einen erwarten kann und deswegen ein bisschen Vorsicht walten lassen.
Sehr gute Freunde definieren sich für mich vor allem durch Langfristigkeit. Ich hab schon sehr viele tolle Menschen kennen gelernt, vor allem Kolleginnen und Kollegen, mit denen aber dann keine langfristige Freundschaft zustande gekommen ist, wo man sich aber immer ehrlich freut, wenn man sich dann mal wieder sieht. Ich denke, so ist das Leben, die Zeit reicht nicht für 20 sehr enge Freunde. Und manchmal brechen auch langjährige Weggefährten weg, durch Tod, Umzug oder sich ändernde Lebensumstände. Menschen ändern sich auch und nicht jeden Weg möchte man mitgehen. Ich denke, man sollte Freundschaften einfach genießen - sie sind eines der wertvollsten Dinge, die wir im Leben haben - und auch diejenigen, die uns nur über einen kurzen Zeitraum begleiten, sind oft sehr wichtig und prägend!