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die Bestimmung klarer Diagnosen ist alle Sache der Profis.....es wird wieder in 1.000 Richtungen argumentiert, was mit einer Manie" alles einhergehen kann.
Manie >>>> Manie....Der Titel dieses Artikels ist mehrdeutig. Was geht daraus hervor? Dass Manie vielseitige Komponenten aufweisen kann.
Die Diagnose ist für die EF neu - will sie gar nicht wahrhaben. Sie ist auch für den TE neu. ER begreift wahrscheinlich eher, was das Verhalten seiner EF ausmacht. Er hat auch einige besondere Merkmale geschildert, die er seiner EF zuzurechnen gedenkt. Dass sich der TE auch erst mal ein Bild machen muss, dass seine EF die Diagnose erst mal "schlucken" muss, bevor sie sich davon etwas annimmt - ist das so abwegig?
Ich denke nicht, dass es ein BEWUSSTES "Herausnehmen" von auffälligem Verhalten ist - das Verhalten ist einer Diagnostik geschuldet. Und, wie schon erwähnt, ist diese Diagnose mit einem ganzen Repertoire an Auffälligkeiten - affektiven - behaftet.
Ergo - der EF Unrecht zu tun, weil versucht wird, ihr etwas geradezu anzudichten, geht gar nicht.
Dem TE nachzulegen...ach nee - was der nicht alles jetzt schon anstellen soll, obwohl er mit der gesamten Situation auch erst mal irgendwie klarkommen muss...ist das hilfreich? Er weiß seit Ende letzten Monats, dass seine EF ihn betrogen hat - nicht mal 2 Wochen. Und da wird er zugeballert mit
Hinweisen, die der TE noch gar nicht wissen kann.
Dem TE irgendwie beizustehen...ja, und unbedingt. Aber NIEMALS die EF zu verteufeln, weil sie wegen der psychischen Diagnostik Auffälligkeiten an den Tag legt - daher ja die vorherige Therapie und daher die Reha. Und affektives Handeln kennt wohl jeder, was das für Folgen haben kann - für die, gegen die "affektiv" vorgegangen wird.
Die EF war in Therapie und Reha. Sie sieht nicht ein, dass sie psychologisch diagnostiziert ist. Sie bringt ihr Verhalten offenbar NICHT mit der Diagnostik in Verbindung....so ist das dem Eingangspost zu entnehmen. Sie sträubt sich dagegen. Jetzt HIER im Thread erneut nach "Therapie, Therapie, Therapie" zu schreien....was soll das? So schnell gibt es eh keine, wenn die TE aus der Reha heraus im Befundbericht nicht auf eine Fortführung hingewiesen wurde.
@Vegetari
deine Hinweise in allen Ehren - mit Diagnosen um sich zu schmeißen, weitere "Diagnosen" anzuführen, immer wieder den Therapeuten "Zulauf" verschaffen zu wollen, geht entschieden zu
weit. Übersiehst du, wie zeitnah die gesamten Vorgänge liegen? Übersiehst du die bisherigen
Abläufe? Übersiehst du, dass es med. psychologische Mechanismen gibt, die eingehalten werden - und NUR im Akutfall eine sofortige Einweisung in eine Klinik erfolgt? Dass Manie affektive Handlungen aufweist - wie wahrscheinlich ist dann ein "Akut-Fall"?
Ich bin wahrlich kein Profi - aber selbst als Patient in ähnlichen Bereichen unterwegs gewesen zu
sein, war damit verbunden, diese Mechanismen in Kauf zu nehmen und einzuhalten waren.
@Himbeereis
Zitat:Es ist doch nicht zumutbar sich selbst soweit zurückzunehmen, um derartige Eskapaden zu tolerieren.
Noch mal - affektives Handeln der EF. Sie hat eine med./psychologische Diagnose bekommen...vor ein paar Monaten. Diagnosen "zu fressen" und gleich Verhaltensweisen zu ändern - wie geht das?
Dass der TE die - wie du schreibst - "derartige Eskapaden" toleriert....woher kommst du zu der Annahme. Der TE weiß von der Diagnose. ER wird das bisher ausgehalten haben...aber nicht tolerieren. Soll der TE seine Frau nun in die Wüste schicken? Wie Schei...be es ist, wenn erkrankte EP verlassen werden - davon schreibe ich lieber nix. Dass das jetzt keine Dauerlösung darstellen wird, ist klar. Die EF will ja "weg" von ihrem Mann - hin zum Lover. Wenn SIE "geht", ist das etwas ganz anderes. Und...ob sie oder er "geht" - das Trennungsjahr gibt es auf jeden Fall. Und in 12 Monaten kann AUCH mit dem Lover vieles an Veränderungen bringen, wenn der Lover die affektiven Verhaltensweisen erlebt hat....ggf. mehrfach.