Zitat von Blind-Meg: Mir ging es nur darum, dass sich in diesem Fall die Mutter mehr um die Kinder gekümmert als der Vater.
Klassiker.
Mann geht Vollzeit arbeiten, ermöglicht seiner Frau ein gutes Leben, wird vermutlich beim Hauskauf die größere Rolle gespielt haben. Er reißt sich ein Bein aus um das alles unter ein Hut zu bringen, kümmert sich, aus jeder Silbe seines Textes liest man, dass er seine Kinder liebt.
Die Frau kümmert sich um die Kinder und hat nun vier Jahre nach der letzten Geburt eine Teilzeitstelle angefangen.
Als Dank für seine jahrelange Aufopferung sucht sie sich eine Affäre, geht fremd. Als der Mann Probleme anspricht lügt sie, es sei alles in Ordnung, vermutlich solange bis der Warmwechsel perfekt ist. Dann kickt sie ihm aus sein Leben, seine Zukunftsvision, gibt zu dass sie über Monate ihn angelogen hat, sogar Sex mit ihm hatte, obwohl sie schon untreu war.
Der Mann versteht die Welt nicht mehr...
...und darf dann im Internet von wild fremden Menschen lesen "Naja gut. Die Frau hat sich ja mehr um die Kinder gekümmert."

Es ist wirklich faszinierend.
Wieso ist es immer so schwer zu verstehen, dass das Konstrukt Familie mehrere Säulen hat?
Ja, natürlich ist die Care Arbeit unfassbar wichtig und sie scheint ja auch sehr anstrengend gewesen zu sein.
Aber die Frau konnte auch nur in dem schönen Haus sitzen und ihre Affäre planen, weil der Ehemann den sie angelogen hat arbeiten ging wie ein Ochse.
Er hätte ja auch eine Teilzeitstelle nehmen können, wäre mehr bei den Kindern gewesen, aber dann wäre halt kein Haus da. Das ist aber komischerweise auch nicht gewollt.
Es ist einfach komplett unrealistisch sowas nach einer Trennung dermaßen zu sehen.
Nach der Logik müsste der Mann nun sagen: "Du warst Jahre nicht arbeiten, ich schon, also gibt mir die Haustürschlüssel und Adieu. Schlaf halt auf der Straße, denn alles was hier steht habe ich erwirtschaftet.".
Sorum geht die Rechnung dann aber merkwürdigerweise nicht
