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Betrug - verzeihen lernen

QueenA
@J_Eulenspiegel
Ich würde Betrug nicht verzeihen. Ich bin da sehr einfach: was ich jemand nicht antue möchte ich von jemand anderen nicht angetan bekommen. Wer diese Grenze überschreitet, hat zu dem Zeitpunkt weder Wert auf mich noch meine Gefühle gelegt. Deshalb wird es egal sein, ob ich da was verzeihe oder nicht, es geht dem Menschen um die eigenen Bedürfnisse. Da ich mit so jmd. -sollte es zu so einem Betrug kommen- dann nix mehr zu tun hätte: beschäftige ich mich nicht mehr damit. Das übrigens gehört für mich zum positiven Mindset dazu: mich nicht mit Dingen oder Menschen großartig zu beschäftigen, die nicht (mehr) relevant für mein Leben sind.

Abschließen bedeutet nicht zwangsläufig verzeihen müssen, abgesehen vom Betrug, gäbe es einiges, was einfach unverzeihlich sein kann.

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moonrise
@J_Eulenspiegel ich war dieser Mensch, der Betrug verabscheute. Bei jeder Freundin/ jedem Freund die betrogen haben oder mit dem Partner von jemand anderem was hatten, habe ich mich sehr geärgert.
Dann wurde ich betrogen. Es war ziemlich am Anfang in der Beziehung mit meinem späteren Ehemann. Ob er es bereut hat? Ja. Das hat man auch gespürt. Habe ihm verziehen aber trotzdem war das Vertrauen nie 100% da und ich war nicht richtig glücklich. Dachte ständig, er liebt mich nicht genug, ich sei nur eine einfache Option. Egal wie gut er zu mir war. Dieses Gefühl hat dann tatsächlich mich dazu verleitet, dass ich ihn betrogen habe! Ich fühlte mich so dreckig, so schlimm, dass ich mich scheiden liess. Erwähnte aber andere Gründe (auf mich bezigen, damit er sich nicht schlecht fühlt) und bis heute, 5 Jahre später, weiss er immernoch nicht den wahren Grund. Betrug zerstört die Meinung über einen Menschen so sehr und für immer. Mit derselben Person eine Beziehung weiterführen wird verdammt schwierig. Aber ein ehemaliger Betrüger wird es in einer neuen Beziehung nicht unbedingt wieder tun. Ich auf jeden fall, möchte mich nie mehr so schlecht fühlen...

x 4 #17


A


Betrug - verzeihen lernen

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T
@J_Eulenspiegel Danke füre deine Antwort 😊 hab es glaube Ich überlesen das es in dem Buch um positives Denken geht. Und das Betrug nur ein Kapitel war. Ich weiß nicht ob mein Noch Mann mich betrogen hat. Ich habe immer gesagt das Ich sowas nie verzeihen kann. Als es dann zur Trennung kam , hatte sich meine Ansicht plötzlich geändert. Ich hätte alles versucht Ihn zu halten ,ich wollte nicht loslassen.Ich denke es war aber viel Panik im Spiel. Ob man auf lange Sicht dann damit klar kommt ,das ist die Frage. Man hätte immer die Angst das es wieder passieren würde. Man wäre vielleicht zu Wachsam, was das eigene Leben beeinträchtigt. Wie gesagt Ich weiß nicht ob eine andere Frau im Spiel ist, aber durch die plötzliche Trennung, hatte Ich sofort die Vermutung und habe dann diese Gedanken gehabt. Aber Ich weiß von Mir das Ich ein sehr positiv Denkender Mensch bin. Und mich garnicht weiter mit Betrug auseinander setzen wollen würde.

#18


Worrior
Da auf meine Nachfrage, was genau denn verziehen werden soll, nicht geantwortet wurde entnehme ich den Beiträgen hier dass es um Betrug, bspw. fremdgehen, in Beziehungen handelt.

Es ist nicht immer das Messer, welches man hinterrücks in den Rücken bekommt, das so sehr verletzt.
Es ist der Moment wenn man über die Schulter schaut und erkennt wer es war.
Es spielt also eine Rolle was von wem getan wurde.

Loslassen und verzeihen bedeutet nicht die Tat zu verniedlichen, sich einzureden man müsse mehr "Schuld" übernehmen und das dann als gar nicht so schlimm zu empfinden.
Es bedeutet auch nicht dass der/die Verursacherin weiter Teil deines Lebens ist.

Loslassen und verzeihen beginnt mit einem Entschluss und geht weiter in einem Prozess.
Sich auch selbst zu vergeben um sich von negativen Einflüssen, Gedanken und Emotionen befreien, die nur blockieren und jeglichen Wachstum vehindern.

Wenn ich gehe oder die Person auffordere zu gehen dann nicht aus Rache, zur Bestrafung oder aus Hass.
Sondern weil ich mich selbst Liebe und meinen Wert kenne.

Egal wie sehr ich jemanden liebe, wenn ich nicht mehr genug bin, nur genommen wird aber nicht gegeben, meine Fürsorge, Achtsamkeit und Anwesenheit als Selbstverständlichkeit wahrgenommen werden, ich aus Bequemlichkeit und Gewohnheit nur noch eine mögliche Option bin, dann ist mein Herz dort falsch.
Wer glaubt dass er woanders das findet was ihm wichtiger ist, dem halte ich die Tür auf und wünsche "aufrichtig" viel Glück.
Ich eile nicht hinterher und bettle um Zuwendung, weil ich weiß dass das nichts bringen würde und nicht ehrlich wäre.
Ich möchte nicht dass jemand aus Mitleid, Gewohnheit oder Bequemlichkeit bei mir bleibt.
Ich möchte eine Wahl sein, keine von möglichen Optionen.

Ein Mensch der sich bewusst gegen mich entschieden hat, durch Verrat und Betrug, hat mir alles gesagt was ich wissen muss.
Meine Lebenszeit ist mir zu wertvoll und knapp und mein Herz zu empfindsam um es Menschen zu öffnen die es nicht zu schätzen wissen oder an Orten zu verweilen wo es verschmutzt wird.

x 9 #19


T
@Worrior zu der Einsicht oder Ansicht musstest Du aber auch erst kommen oder? Ich habe mich vor der Trennung nicht groß damit beschäftigt. Ich bin auch zu gut für die Menschheit ( das sagen andere von Mir) ich würde sagen ich bin Naiv. Immer an das gute im Menschen geglaubt. Und Du hast recht Fremdgehen ist nur ein Betrug von vielen, Betrug kann man in vielen Sachen sehen.

x 1 #20


Worrior
@Taja1976
Ich weiß bis heute nicht ob und wann ich betroge wurde.
Durch die Gerichtsunterlagen erfuhr ich, ca. 3 Monste später dass sie einen Wohnort hat der unverhältnismäßig weit von ihrem Arbeitsplatz ist.
Es ist auch irrelevant ob ich das weiß oder nicht.
Meine Realität ist, dass sie nicht mehr mit mir zusammen sein wollte.
Ob da schon jrmand angewärmt wurde oder nicht ist total irrelevant.
Da ich mit dieser Frau, es war meine zweite Ehe, keine gemeinsamen Kinder hatte, bestand eh keinerlei Grund irgendeinen Kontakt aufrecht zu erhalten.
Mich verwundert immer die Frage ob ich mal wieder etwas von meiner Ex gehört hätte.
Ich denke dann "nein, warum denn?"
Ich bin mir selbst genug und warum sollte ich mich mit Menschen abgeben die nicht (mehr) in mein Leben passen?

Ja, ich musste erst zu diesen Erkenntnissen kommen aber letztendlich war es eine logische Konsequenz.

Bei einem Betrug möchte ich mich nicht mit Ehe 2.0 beschäftigen oder ständig mit der Frage "was wäre gewesen wenn ......?"
Es ist wie es ist, das meine Realität und wenn ich ständig in Erinnerungen wühle bleibt weniger Energie für dir Gegenwart und die Zukunft.
Denn dort habe ich die Möglichkeit etwas zu bewegen und zu steuern.
Was war das war und hat mir lediglich wichtige Lehren für die Zukunft bereitet.
Die Vergangrnheit kann ich nicht ändern.

x 3 #21


T
@Worrior diese Erkenntnis Die Du schon hast, auf diesem Weg bin Ich gerade immer ein Stückchen mehr😊👍 und dieses Auseinander zerren Wie Warum Weshalb davon nehme Ich auch immer mehr Abstand. Aber bis Ich soweit bin, wie Du schon bist, muss Ich mir selber eingestehen wird bestimmt noch etwas dauern. Deine Einstellung ist schon mal sehr gut. Allerdings weiß Ich nicht ob Du bereit bist trotzdem Kompromisse einzugehen in einer Beziehung. Du machst mir oft den Eindruck das Du nur noch auf Dich schaust. Davor habe Ich natürlich auch noch Angst, wenn es irgendwann mal einen neuen Mann in meinem Leben geben würde, ob Ich noch vertrauen könnte.

x 1 #22


Worrior
Zitat von Taja1976:
Allerdings weiß Ich nicht ob Du bereit bist trotzdem Kompromisse einzugehen in einer Beziehung. Du machst mir oft den Eindruck das Du nur noch auf Dich schaust.

Ich kann es nicht mehr zählen wie oft ich mich klein gemacht hatte.
Wie oft ich mich entschuldigte obwohl es gar nicht notwendig gewesen wäre.
Meine Toleranz, meine Fürsorge, Großzügigkeit, mein Mitgegühl, meine Nachgiebigkeit wurden als selbstverständlich angesehen, letztendlich sogar als Schwäche.
Letzteres mag stimmen denn ich verschob meine Grenzen immer mehr, stellte meine Bedürfnisse hinten an.
Bis ich mir einredete ich wäre das Problem.
Ich dachte ich müsste nur noch mehr geben, mich noch mehr bemühen um endlich gehört und gesehen zu werden.
Wenn ich das Bedürfnis nach Nähe, Zuwendung, Zärtlichkeit und Verständnis hatte wurde getan als wäre ich Irgendjemand.
Ich gab und gab, bis nichts mehr da war.

Klagte ich, wurde ich zurecht gewiesen, sogar verspottet und zurückgewiesen.

Dann regte sich etwas in mir.
Ich hörte auf mich ständig zu erklären und zu entschuldigen.
Ich hörte auf ständig nachzueilen.
Ich wagte es zu hinterfragen, auch in Frage zu stellen.
Letztendlich begann ich für mich einzustehen und auch gewisse Dinge zu fordern.
Das Ergebnis war dass gesagt wurde ich hätte mich verändert, wäre kalt geworden und egoistisch, man nannte mich sogar als gefühlloses Monster.

Ich bin kein Monster, ich bin kein bösartiger Mensch oder ein gefühlloser Egoist.
Ich kann lieben und werde wieder lieben.

Ich habe gelernt dass auch ich gut genug bin, ich kenne meinen Wert, ich habe es verdient geliebt zu werden.
Ich habe Befürfnisse, Gefühle und Emotionen wie andere Menschen auch und auch die haben ein Recht berücksichtigt zu werden.
Man sagt ich würde nur mich sehen.
Das stimmt nicht aber ich weis wer und was ich bin.
In mir war einst ein schönes offenes liebendes Herz.
Warum soll ich damit hadern und mir ständig Gedanken machen ob ich schlecht bin.
Würden doch diejenigen, wegen denen ich so werden musste nur ein einziges mal so hart mit sich ins Gericht gehen wie sie es mit mir tun.

x 3 #23


HierDerNameNEU
Betrug ist nicht zu entschuldigen und wer sowas verzeiht hat meiner Meinung nach keinen Selbstwert, sprich, diese Person ist sich selbst so wenig wert, das sie ernsthaft überlegt - und es dann auch macht - zu verzeihen, dass man selbst wie Müll behandelt wurde und nur die zweite Wahl noch ist.

Was bringt euch die Reue? Was bringt euch das Wiedergutmachen? Reingeschissen ist reingeschissen.

Auch gemeinsame Erinnerung vor dem Betrug sind schlicht und ergreifend dann nichts mehr wert. Denn die Person, die diese ach so tollen Momente mit einem geteilt hat, hat sie durch den Betrug auf die Mülldeponie befördert.

x 2 #24


T
@Worrior Ich hoffe das Du jemanden kennenlernst der dein schönes offenes und liebendes Herz kennenlernen darf und es zu schätzen weiß.

x 1 #25


J
Zitat von Worrior:
Da auf meine Nachfrage, was genau denn verziehen werden soll, nicht geantwortet wurde entnehme ich den Beiträgen hier dass es um Betrug, bspw. fremdgehen, in Beziehungen handelt.

Sorry diese Frage scheine ich überlesen zu haben. Der Betrug ist im "schlimmsten" Fall eine Affäre/Fremdgehen. Einige hier im Forum berichten einfach von etwas verheimlichen, also telefonieren/treffen mit einer anderen Person und das verheimlichen oder andere Betrugarten.
Ich selbst, kann nicht sagen ob ich schon "groß" betrogen wurde.

Ich finde die Antworten sehr spannend und eindeutig, dass man ein Fremdgehen nicht verzeihen kann/sollte. Für mich selbst aus jetziger Sicht ist es auch nicht möglich, was wäre aber wenn jemand von uns in einer Lage wäre, wie es einige hier im Forum schreiben - würden wir anders reagieren?
Ich denke, dass bei den meisten die sich hier die Frage stellen, ob sie einer Affäre oder gleich hohem Betrug verzeihen wollen um der Beziehung eine erneute Chance zu geben, dieses Punkte helfen könnten. Dabei ist die ausschlaggebende Frage ob man es sich überhaupt vorstellen kann, bevor man soviel Energie rein stecken wird.

x 1 #26


HierDerNameNEU
Naja ganz ehrlich, ich ordne Betrug nicht in verschiedene Kategorien ein im Sinne von klein, mittel, groß.

Warum? Der Betrug bleibt Betrug. Egal ob das eine emotionale Geschichte war, körperlich oder sonst wie. Die Person die das macht hat sich in dem Moment mit NEIN zu dir und JA zur anderen Person entschieden. Und damit ist das Betrug für mein Empfinden.

sch. bleibt sch., egal ob flüssig dünn oder am Stück. Das Ergebnis ist das Gleiche: Kannst du wegwischen aber das Gefühl das reingeschissen wurde bleibt.

x 3 #27


A
Zitat von J_Eulenspiegel:
Ich finde die Antworten sehr spannend und eindeutig, dass man ein Fremdgehen nicht verzeihen kann/sollte.

Das muss oder kann nur jemand für sich selbst beantworten. Beide Seiten (pro/contra verzeihen) haben ihre Berechtigung und sollte m.M.n. nicht bewertet werden ("hat kein Selbstwert!" odgl.).

Ich habe meinen ExMann verziehen, dass er gelogen und betrogen hat um mit der Nachbarin ins Bett zu steigen. Behauptet hat, er ginge zur Arbeit aber in Wirklichkeit frei genommen hatte und gar nicht weit weg von unserem Zuhause einen schönen Tag mit einer anderen Frau genossen hat.
Ich habe ihm verziehen, dass er mich verbal in die Irre geführt hat, damit es nicht rauskommt. Das er verbal grob und verletzend war, seinerseits kontrollierend. Alles in allem: Das er sich wie ein SchWeIN augeführt hat.

Aber ich habe ihn, als ich von dem Betrug erfahren habe, sofort aus der Wohnung geworfen und die Ehe beendet. Scheidung sehr schnell eingereicht.

Das Verzeihen kam viel später und ich bin froh darüber. Er hat damals so gehandelt, wie er es konnte. Ebenso wie ich.

Aber ich werde mit diesem Menschen nie mehr ein tiefgehendes Gespräch führen oder sowas. Denn jetzt weiß ich, wer er ist und sein kann.

x 3 #28


B
Ich verstehe, wenn Betrug dazu führt, dass man sich trennt. Ich verstehe, wenn jemand keine Ehe 2.0 möchte. Wenn man aber anfängt zu werten, dann geht das zu weit. Das geht gar nicht. Vor allem wenn der Vorwurf lautet: du bist schwach, hast kein Selbstwertgefühl. Zumal man ja auch aus einer anderen Perspektive urteilen könnte: du bist schwach, weil du einfach gehst und dich der Situation nicht stellst.
Dieses gegenseitige Abwerten bringt doch niemanden weiter.
Ich finde man muss hier viele Aspekte einzeln betrachten. Verzeihen bedeutet ja nur, dass man dem Täter seine Schuld erlässt. Man verzichtet auf Vergeltung. Man schließt seinen Frieden. Nicht mehr aber auch nicht weniger.
Das bedeutet zum einen, dass damit nicht entschieden ist, ob man zusammen bleibt oder nicht. Schon dreimal nicht, dass es einer Interaktion zwischen Täter und Opfer geben muss.
Insofern: ja, man kann darauf verzichten, wenn man geht. Wenn es dann auch keinen weiteren Kontakt gibt, dann scheint das unnötig. Für mich wäre dann aber diese Episode wie ein Geschwür in mir, es wäre nicht beendet. Wenn ich verzeihe, ist das ganze dann auch wirklich vorbei.
Ich habe meinen Frieden wieder, andernfalls gärt da was in mir.

Was der Täter dazu beigetragen kann, erleichtert den Prozess, ist aber nicht Voraussetzung.

Für einen Neustart hingegen gehört Reue mmn schon dazu. Es ist die Einsicht, dass man falsch abgebogen ist und auch die wirkliche Erkenntnis und Anerkennung der Verletzung des Gegenübers.

Und Neustart, das ist wieder etwas eigenes. Neu starten kann man auch, in dem man den Teppich hoch hebt und alles drunter fegt. Man kann sogar ( siehe als Beispiel Dinania ) das Geschehen einfach ignorieren.
Ich denke aber dann ändert sich nichts. Der Betrüger merkt dass sein Verhalten keine Konsequenzen nach sich zieht. Und dann - was sollte ihn daran hindern der nächsten Versuchung nachzugeben. - nichts.
Wenn aber beide das Sprechen anfangen, dann öffnen sich Möglichkeiten, die auch in eine viel bessere Beziehung führen als zuvor. Natürlich kann man scheitern und die meisten tun das auch. Aber man hat neue Chancen, auch über sich nachzudenken, neue Wege zu gehen.
Vertrauen. Dies wird einem geschenkt, man kann es nicht wirksam einfordern. Daraus folgt dass man selber dafür verantwortlich ist, man ENTSCHEIDET ob man dem gegenüber traut oder nicht. Natürlich- das ist eine andere Entscheidung als Kirsche oder Vanille Eis. Das passiert auch nicht von heute auf, Aber Vertrauen basiert auf einer Entscheidung.
Genauso wie das Verzeihen.
Unbestritten ist Fremdgehen ein wahnsinnig großer Vertrauensbruch, weil er meist aus dem Nichts kommt.
Wie man damit umgeht ist ein anderer Schnack.
Man kann mit dem anderen brechen. Oder man schaut, was man daraus macht.
Das heißt auf gar keinen Fall, dass Versöhnung die einzig richtige Lösung ist. Es ist nur eine Möglichkeit.
Für mich persönlich war unser Weg hart und steinig. Aber ich habe sehr viel über mich gelernt und mich auch verändert. Das hat meine Umgebung bemerkt. Und tatsächlich auch mein Wirken auf Frauen. Da gibt es schon ein paar, mit denen etwas werden könnte. Aber ich möchte mit meiner Frau alt werden. Ihr Ausbruch und unsere Auseinandersetzung über uns, unsere Ehe Familie und Leben hat uns fester den je zusammen geschweißt. Und das gilt es zu akzeptieren.

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Worrior
Wenn es zu einem Betrug kommt, emotionales und körperliches fremdgehen, was bedeutet es dann wenn meine Noch-Partnerin sagen würde "Sorry, es tut mir leid."
Passiert ist es dann trotzdem und der erste Weg wäre die physische Trennung.
Sie hat mir eine Seite gezeigt mit der ich nicht klar komme und diese gehört zu ihr.
Deshalb ist sie kein böser Mensch der Höllenqualen verdient hat aber als Partnerin hat sie sich ins Aus geschossen.
Warum betrügen wenn man einfach gehen kann?
Wenn sie zu mir sagt dass sie sich trennen möchte, weil der Zug durch ist, dann ist das schmerzhaft aber ok.
Sie gehört mir nicht und ich ihr auch nicht, wir besitzen uns nicht.
Was dann kommen mag das kommt, vielleicht wendet sie sich einem anderen Mann zu?
Vielleicht schmerzhaft für mich aber ok, vielleicht komme ich mit einer anderen Frau zusammen, auch ok.
Jedoch in der Beziehung fremdgehen das ist nicht ok.
Ich war schon auf beiden Seiten, Verursacher und Geschädigter, keine von Beiden fühlte sich gut an.
Man verrät sich als Verursacher auch selbst, seine Werte und Prinzipien, man macht sich zu etwas das man niemals sein wollte.

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A


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