Lizzzy
Gast
Zitat von ElGatoRojo:Aber - hat sie das nicht bereits?
In der Außenwirkung mit Sicherheit.
Aber emotional und inhaltlich eher nicht, meiner Meinung nach.
Er betrügt sie. Entscheidet sich dann für sie, aus Beweggründen die Mitleid hervorstechen lassen.
Er hat sie verarscht, sie bemüht sich, ihm entgegen zu kommen, was, wenn seine Entscheidung authentisch wäre, in erster Linie sein Part sein müsste und konfrontiert sie seit dem non Stop mit Dingen, die er besser drauf hat. Ist frustrierend für ihn, keine Frage. Dennoch bleibt der merkwürdige Beigeschmack, warum kein Dritter alias Therapeut coachen dürfte, um Bewegung in die Sache zu bringen. Wenn sie wichtig wäre, dann ist es dieser Versuch auch.
Oder hat er Angst, dass sein Oberwasser damit einstürzt?
Bin absolut kein Fan von Therapie und sowas, sag ich ganz ehrlich, dennoch kann es wie hier eine Möglichkeit sein, um Verfahrenes aufzudröseln, wenn der Leidensdruck wirklich so groß ist.
Der TE wirkt aber, als möchte er der alles gebende leader in der Story sein und seine primitive Frau peilt nix, was er ihr permanent zeigt im Häuschen der Zweisamkeit oder wenn er Bock hat, dann eben zu dritt.
Für mich nicht fair und berechnend und lieblos bei dem, was passiert ist.
Er zeigt sein Können und sie fühlt nicht, was es mit ihr zu tun hat, womöglich, weil er es für sich tut. Er hat es drauf und sie kann es nicht erfassen. Und hier vielleicht, weil es nicht authentisch sondern wie ne Rolle wirkt, die er meint, als Gutmachung spielen zu müssen und sich damit wohl und vor allem überlegen fühlt.
Ich glaube, seine demonstrierte Überlegenheit ist ein Schlüssel. Sie sieht ihn nicht.