Berlinerin91
Mitglied
- Beiträge:
- 353
- Themen:
- 3
- Danke erhalten:
- 586
- Mitglied seit:
vorab: Mit Borderline kenne ich mich auf professioneller Ebene nicht aus, daher ist das keine wirklich fundierte Aussage, sondern eher ein persönlicher Eindruck.
Eine ehemals sehr enge Freundin von mir ist ebenfalls Borderlinerin, sodass ich manche Verhaltensweisen miterlebt habe. Du schreibst, dass deine Partnerin davor mit Männern zusammen war - auch bei meiner Freundin war das so, jedoch hat sie immer wieder auch Frauen in ihrem Leben gehabt - dabei hatte ich aber vor allem das Gefühl, dass es eher um den Kick, als um die Person geht; in jeglicher Hinsicht hat sie unter ihrer Störung gelitten: drei Studiengänge abgebrochen, keinen Job mehr als ein paar Monate behalten, relativ unstetiger Freundeskreis. Momentan identifiziert sie sich auch eher mit dem männlichen Geschlecht, aber das bekomme ich nur so am Rande mit. Was ich damit sagen will: Mein Eindruck ist, dass Borderliner*innen vor allem auf der Suche nach starken Reizen und Emotionen sind, immer ins Extrem gehen und sehr instabil sind; deswegen bin ich mit besagter Freundin mittlerweile auch kaum in Kontakt. Die sexuelle Orientierung scheint auch eher fragil zu sein, das scheint zumindest dieser Artikel hier zu belegen:
https://www.netdoktor.de/krankheiten/bo...beziehung/
Aufgestoßen ist mir auch deine Aussage, dass deine Freunde sagen, du hättest dich verändert - das finde ich äußerst bedenklich. Denn solltest du bei ihr bleiben (und sie wird sich nicht ändern bzw. helfen lassen), werden sich möglicherweise deine, bestimmt auch langjährigen, Freunde distanzieren. Daher würde ich mir wirklich gut überlegen, ob du in dieser Sache nicht mehr verlierst, als gewinnst.