Ja Femira, ich glaube auch, dass man sogar sehr viel allein beginnen kann! Selbstgespräche ändern, mal auf seine unbewussten Alltagsselbstgespräche achten- was denke ich da eigtl. den gazen Tag, Meditation großartig! usw. Wollte nur sagen, dass ich es nicht für sinnvoll halte, wie manche im Forum, erstmal als Eremit Selbstliebe zu lernen und dann auf die Menschen losgelassen zu werden
Und die "Arbeit" mit dem inneren Kind allein führte nicht zur Veränderung, denke ich. Da kam vieles zusammen.
Ich stand z.B. nie auf Kinderkram, Stofftiere usw. Und habe ganz intuitiv in dieser Zeit angefangen, mir eine Stofffamilie zuzulegen uvm.
Ich erinnere noch genau, wie ich noch kurz vor diesem kindlichen Impuls eine etwa 3O. jährige Frau mit Stofftier sah und es nicht fassen konnte! Heute bin ich selbst so.
Glaube echt, dass es gut ist, auch im Alltag dem inneren Kind Raum zu geben. Seitdem ich so ein Kindskopf bin, geht es mir viel besser. Hatte das auch nicht in der Kindheit.
Und weißt Du was ich bemerkenswert finde?
Zitat:aber die Schreibmeditationen (linke Hand, also ungeübte Hand ist inneres Kind und rechte Hand ist Erwachsener
Ich wusste gar nicht, dass so etwas therapeutisch eingesetzt wird, mache das aber bis heute manchmal genau so für mich allein
Und was ich auch spannend finde ist die Reaktion eines Expartners auf meine Probleme. Er hat nie viel nachgedacht, einfach intuitiv gehandelt. Und einmal sagte er etwas wie "Was?! Die Kindheit soll man nicht nachholen können?! Quatsch! Wir machen das jetzt!"

Und so haben wir uns dafür echt immer Zeiten genommen und es war tatsächlich heilsam! Früher war ich z.B. komplett hysterisch oder konnte nicht allein sein. Beides null Problem mehr. Er merkte das und sagte einmal im Jahr "Und jetzt ist Dein inneres Kind schon 1", "Und jetzt ist Dein inneres Kind schon 2" usw.

Und ich glaube also echt, dass da was nachreifen kann.