Ja so sehe ich das auch. Ein harmoniestrebender Mensch, welcher jedem Ärger aus dem Weg geht, ist mMn nicht Beziehungsfähig. Und ich war selber so einer! Das geht eine gewisse zeit gut. Wer besonders leidensfähig ist, wie ich, der macht das vlt 10 Jahre mit, aber die 10 Jahre kann man auch im Kloster verbringen. Wären wh schönere Jahre.
Aus meine Sicht ist das auch logisch. Zwei Menschen finden sich, aber irgendwie muss man zusammenpassen damit das zusammenleben auch funktioniert. Sagen wir 80% passen 20% muss man ertragen, oder sich anpassen. Diese 20% enden dann im Streit, oder das man sich anpasst, oder beides. Diese 20% werden immer da sein, je nach Paar sind es vlt nur 5%, ein ander mal vlt 30% ...
Aus dieser Überlegung ist es für mich wichtig:
- Das man von Beginn an schon mal gut zueinander passt, also nicht den ersten Partner sich schnappt. Sondern eine Braut nach der anderen Kennen lernt

Heißt für mich: Ich sollte mich mehr mit PUA beschäftigen
- Man eine Streitkultur entwickelt. Man sich also bewusst ist das streiten und
versöhen dazu gehört und normal ist. Nicht gleich alles in Frage stellt wenns einmal kracht
- Zum anpassen. Ich kann es nicht logisch erklären, nur aus meiner 10 jähriger Erfahrung. Umso mehr ihr euch verleugnet, und nicht mehr 'ihr selbst' seid, umso mehr raubt euch das die Kraft. Am ende seid ihr mehr ein Zombi, als ein Mensch. Macht das nicht! Lieber streiten und dann versöhen! Versöhnungs6 ist eh nicht zu toppen!
- Es sollte klar sein, dass der Stecker in die Steckdose
passt, weil sie
gegensätzlich sind, nicht gleich. Da muss ich immer dran denken wenn jemand davon labert "ach wir haben ja soviel gemeinsam"